Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Wie riesige Metallteile geschmiedet werden

Tolles Video, das zeigt, wie bei Kihlbergs Stal in Schweden riesige Metallteile geschmiedet werden. Durch noch viel mehr riesige Metallteile. „Awesome and hypnotic video filmed inside an impressive forgery using a massive pneumatic Hammer. Kihlberg Steel AB is a Swedish company specialized in the forging of a wide variety of parts.“

https://youtu.be/tEF2erBBVZ4
(Direktlink, via Likecool)

Ein Kommentar

Adventskalender 2016, Türchen #15: Saetchmo – Horizontal tanzen

ak2016-15


Saetchmo, der Wizard des Dub aus Berlin, ist hier Stammgast. Nach wie vor bespielt er die Welt jeden Donnerstag mit den frischsten Dubtunes des Planeten aus seiner Echokammer heraus. Basstherapie. Leider komme ich nicht all zu häufig dazu, bei ihm einzuschalten, aber wenn dann doch, dann ist’s halt auch immer sehr geil.

Wir haben diesem Jahr, anders als in den letzten Jahren, sehr viel weniger irgendwo gemeinsam gespielt, fällt mir gerade auf. Meeresrausch und das war es dann auch fast schon. Das aber ändert nichts an Saetchmos immer exorbitant guter Musikauswahl, die einen, so wie in diesem Fall hier, auch schon mal horizontal tanzen lässt. Ich leg mich am besten wieder hin.


(Direktlink)

Style: Dub
Length: 01:04:06
Quality: 320 kbit/s

Tracklist:
1.) Aligning Minds – Deep Trench
2.) Jungle Weed – Univers Parallele
3.) DownBeat dub – DUB Pulse
4.) Archa – Motion
5.) GhostChant – (S)no(w)
6.) Tara Putra – Euro Bongs
7.) Clorviolt & Illusive – We Descend As One [Milestone]
8.) Breakage – Vial feat. Burial – Original Mix
9.) Imagika Om – Kamakhya (feat. Rama)
10.) Ras Bruno – Dub’in Chessets
11.) Black Market – Space Oddity
12.) Jambow – Autumn
13.) Akin – Polar
14.) Endaf. – Waiting ft Laura James
15.) mildtape & Ebsa – Free As Air
16.) Art-X – City’s too Ruff

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Ein Kommentar

Beim Landeanflug auf Rom und was ein Zeichen an der A24 damit zu tun hat

Hier an der A24 stand über viele Jahre hinweg ein aus Dosen oder Ähnlichem zusammengebasteltes Peace-Zeichen, das sich immer im Wind um die eigene Achse drehte. Wenn man dort vorbei fuhr, wusste man, dass man etwa die Hälfte zwischen Berlin und Güstrow weggefahren hatte. So zumindest meine Erinnerung daran – kann sein, dass es in Kilometern gemessen so nicht ganz genau passt. Jenes Peace-Zeichen tauchte damals neben der Autobahn kurz nach dem Mauerfall auf. Einer Zeit, in der ich aus familiären Gründen mal öfter noch nach Güstrow fuhr und jenes Zeichen für mich den Mittelpunkt des Weges dorthin markierte.

Nachdem ich dann nicht mehr nach Güstrow fuhr, war dieses Zeichen immer noch ein Hinweis darauf, fast zu Hause zu sein, wenn man aus dem Norden kam. Fast die A19 und dann den Berliner Ring erreicht zu haben. Wenn wir von der Ostsee kamen. Wenn wir aus Hamburg kamen. Wenn wir von der Fusion kamen. Da war immer dieses Peace-Zeichen, das sich drehte und das dir klarmachen konnte, dass du fasst schon zu Hause bist.

Seit 2-3 Jahren steht es dort nicht mehr. Ist einfach so weg. Der Hof dort hinter steht immer noch, aber das Zeichen ist verschwunden. So, als wäre es nie dort gewesen. Als Wegweiser. Als Forderung. Als Auftrag. Als Markierung. Jeder, der dort mal vorbeikam muss es gesehen haben.

Das wirft Fragen auf. Warum dreht es sich dort nicht mehr? Warum ist es weg? Wer hat es abgebaut? Warum weiß trotzdem jeder um genau diese Stelle, wenn er an dieser vorbeifährt, auch wenn sich das Dingen dort trotzdem nicht mehr dreht?

15319273_1389276704417734_8493740651538545582_n

Das alles kam mir gerade in den Sinn, als mir Paul sein Foto eines Landeanflugs auf Rom schickte. Er schreibt: “
Schönheit am Weg: Das hat mir heute das Herz erwärmt. ??
Gesehen beim Landeanflug auf Rom“.

Irgendwie musste ich an die A24 denken – und hoffte kurz, dass dieses Zeichen auf einer Weide in Italien mindestens so lange vom Flugzeug ausgesehen werden kann, wie das sich gefühlt schon immer an der A24 drehende, graue Peace-Zeichen.

2 Kommentare

Aal gegen Oktopus, dann gegen Taucher

So ein Leben als Oktopus vor Hawaii ist auch nur so lange geil, bis ein Aal dir an den Kragen will. Dann musste dir halt irgendwas einfallen lassen und womöglich auch ein bisschen was opfern. Zumindest dann, wenn dir der Rest deines Salzwasserlebens noch irgendwas wert sein sollte. Vielleicht verpisst sich der Aal dann ja und versucht, den Taucher zu fressen, der gerade das tolle Filmchen deiner gelebten Misere aufnimmt. Erstmal volltinten, den Penner.


(Direktlink, via Sploid)

6 Kommentare