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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Doku: Tangerine Dream – Sound of another World

Für einen Teil meiner musikalischen Sozialisation sind zweifelsohne Tangerine Dream verantwortlich. Habe ich stundenlang gehört. Besonders gerne nach Wochenenden, die ich komplett in irgendwelchen Clubs oder auf irgendwelchen Raves verbracht hatte. Das war neben den Platten von Klaus Schulze meine ersten Berührungspunkte mit dem Genre Ambient, das ich bis heute liebe.

Tangerine Dream eröffneten mir musikalische Welten, von denen ich bis dato keinerlei Ahnung hatte. Dafür bin ich ihnen verdammt dankbar.

Arte hat gerade diese ganz wunderbare Dokumentation über das Schaffen von Tangerine Dream – und die ist sehr interessant.

„Edgar Froese, Bandleader von „Tangerine Dream“ und Pionier der elektronischen Musik, sucht zeitlebens nach dem ultimativen Sound. Die Suche führt ihn und seine Band zu weltweitem Erfolg bis in die Hollywoodstudios von Los Angeles. Mit seinem Tod im Januar 2015 hinterlässt Edgar Froese 48 Jahre Musikgeschichte. Die Dokumentation erzählt die Höhepunkte von „Tangerine Dream“.

Mit seiner Band Tangerine Dream geht Edgar Froese, der Pionier der elektronischen Musik, auf eine lebenslange Suche nach dem ultimativen Sound. Er verarbeitet Herzschläge und Atemlaute, Experimente mit Synthesizern und Geräuschen, die Nasa und Esa im All fanden. Im Januar 2015 stirbt Edgar Froese überraschend und hinterlässt 48 Jahre Musikgeschichte.

In den 70er und 80er Jahren begründen Tangerine Dream die sogenannte Berliner Schule, verbannen klassische Instrumente von der Bühne und machen altargroßen Moogs und Synthesizern Platz. Tangerine Dream erschaffen Klangwelten, die den Hörer in andere Sphären katapultieren und das Bewusstsein ohne Drogen erweitern. Die Überwindung der Zeit ist ein bedeutender Begriff im Schaffensprozess der Band. Sounds werden beliebig wiederholt, auf Instrumente in unterschiedlichsten Variationen übertragen und vervielfältigt.“

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Mann boxt Känguru, um einen Hund zu retten

Australien, ein Känguru hat einen Hund ein seinen Fängen. Ein Mann springt aus dem Auto, um dem Hund irgendwie helfen zu können. Das Känguru lässt den Hund los und geht auf den Mann zu. Der haut dem Beutel eine rein.

…the owner was horrified that his dog or the kangaroo would get hurt and run in to save both parties. …The big buck kangaroo releases the dog when the owner gets close but then moves in to try and attack the human …A kangaroo kick to the guts could easily disembowel the owner easily , so he backs off a couple of times giving the kangaroo some space but he eventually changes the roo’s mind with a punch to the snout, as it kept coming forward. The punch stops the roo and makes him think about the situation, giving the owner and the dog time to disengage from the big wild animal and leaving it to hop off and I suppose wonder about what just happened.

https://youtu.be/FIRT7lf8byw
(Direktlink, via Sploid)

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Adventskalender 2016, Türchen #05: Dubsuite – Eigenleben

ak2016-05


Das hier ist ausnahmsweise mal kein Mix, der exklusiv für den Kalender gemacht wurde, sondern ein Album, das schon vor 10 Jahren, in der Hochzeit des Netlabel-Aktivismus, auf dem damals tollen Netlabel Stadtgruen erschienen ist und genau heute, 10 Jahre später, erneut auf Vinyl veröffentlicht wird. Remastered und so, hier käuflich zu erwerben.

Eigentlich hatte ich in diesem Zuge bei Martin angefragt, ob der vielleicht gemeinsam mit Holger die Zeit findet, als Dubsuite einen Mix machen zu können, was sich aber zeitlich nicht machen ließ. Er bat mir an, „Eigenleben“ in den Player zu nehmen. Eigentlich mache ich derartiges nicht, weil der Kalender halt exklusiven Mixen vorbehalten bleiben soll. Aber dieses Meisterwerk des ambienten Dubtechnos ist einfach immer noch zu gut, um ein solches Angebot abzulehnen. Es war die einzige Produktion, die die beiden unter dem Namen Dubsuite veröffentlicht haben.

Damals kam „Eigenleben“ in Tradition alter Ambient-Produktionen mit nur einem Track, der eine Laufzeit von 60 Minuten hatte und lief hier wochenlang hoch und runter. Dubsuite machte damit wieder mal deutlich wie hochqualitativ Netlabel-Releases sein konnten. Heute ein echter Klassiker, der über die Jahre rein gar nichts an Qualität verloren hat. Zeitlos schön für immer. Jetzt aber halt auch auf Vinyl.

Wir machten etwas später einen Remix davon, der dann auch auf Stadtgrün kam, und den ich quasi gerade für mich wiederentdeckt habe.


(Direktlink)

Style: Ambient, Dubtechno
Length: 00:44:55
Quality: 320 kbit/s

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Adventskalender 2016, Türchen #04: Elusive Elements – Lux

ak2016-04


Über Elusive Elements weiß ich nicht viel. Im Netz tritt er eher zurückhaltend auf. Auf Soundcloud findet man ihn, auf Bandcamp auch. Das war’s dann aber auch schon. Hin und wieder schickt er mir einen Link zu seinen großartigen Mixen, die immer verdammt deep sind. Mit ganz viel Atmosphäre, etwas Bass und akustischer Liebe. Sound, wie ich ihn selber auch gerne spiele. So hat er sich die letzten Jahre in meine Ohren, vor allem aber in mein Herz gespielt.

Es ist Sonntag, 2. Advent, Zeit fürs Nichtstun, Zeit zum Entspannen. Da gäbe es keinen geeigneteren Soundtrack zu als genau diesen hier.

Ich bin ein wenig kränklich, mache mir jetzt diesen Mix an, koche Tee und lege mich wieder hin. Das könntet ihr auch tun. Wenn ihr einen Kamin habt, macht ihn an. Das Knistern legt sich dann sicher ganz wunderbar unter diesen Sound. Hach.


(Direktlink)

Style: Downbeats
Length: 00:59:30
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Elusive Elements – coeptum
Bop & Synkro – blurred memories
Circa – ida
Oak – otaku
Icons – time undefined (Jason os remix)
Nuage – have no words
Sam Kdc – alternative flash gordon theme
Consequence – lost attack
Dan Habarnam – one
Silent Mind – vortex
Dissident – design yourself
Stray – pushed
Commix – japanese electronics (Instra_mental moog remix)
Kimyan Law – mortal life (feat. mm oo)
Caan – into the night (Synkro remix)
Instra_mental – photograph
Elusive Elements feat Suree – lux

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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