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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Doku-Serie: Millennial Punk – Eine Subkultur in Zeiten der Digitalisierung

Deutscher Punk war Anfang 1990er Jahre genau mein Ding. Dann kam für mich erst HipHop, später Techno und der ist bis heute das Größte geblieben, was mir kulturell je passiert ist, weshalb ich für „Millennial Punk“ eigentlich auch schon etwas zu alt bin. Dennoch großartig gemachte Doku-Serie über über Punk in den 00er Jahren in der ARD-Mediathek, bei der auch ich noch dazu lernen konnte. Ist ja Wochenende und ihr habt eh nichts zu tun.

Die vierteilige Serie „Millennial Punk“ beweist in einer kurzweiligen Reise durch ein Vierteljahrhundert Deutschpunk das Gegenteil. Hier geht es im Gegensatz zu den meisten Dokumentationen nicht um die Ursprünge und das „Ende“ des klassischen Punkrock, sondern die Entwicklung der Subkultur in den Nullerjahren.
In der Doku Serie kommen fast siebzig Protagonist*innen der deutschen Punkszene zu Wort und erzählen chronistisch von ihren ersten Berührungspunkten mit der Subkultur und ihrer Vorstellung darüber, was das längst popkulturelle Phänomen Punkrock im neuen Jahrtausend für sie ausmacht. Es geht um das Internet, Politik und Aktivismus.

Ⓐ Folge 1: #THROWBACK – Nostalgie der Nullerjahre (S01/E01)
Ⓐ Folge 2: #AKTIVISMUS – Die politische DNA von Punk (S01/E02)
Ⓐ Folge 3: #NEULAND – Die digitale Revolution (S01/E03)
Ⓐ Folge 4: #Fortschritt – Neue Genres & Feminismus (S01/E04)
(Danke, Fabio!)

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Mann nimmt per Videoanruf Auto fahrend an Gerichtsverhandlung teil, in der es um seinen eingezogenen Führerschein geht

Neulich in Michigan:

“I’m looking at his records and he doesn’t have a license,” Simpson said. “He’s suspended and he’s just driving… “

He took a long pause. “I don’t even know why he would do that.”

Simpson revoked his bond and ordered that he turn himself into the Washtenaw County jail that day.

“Oh my God,” the man sighs.

Da kann man schon mal vom Glauben an die Menschheit abfallen.


(Direktlink)

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Ein sprechendes Klavier

Ein normales analoges Klavier, das von einer computergesteuerten mechanischen Maschine gespielt wird, und es klingt, als würde jemand sprechen. Deus Cantando ist das Werk des Künstlers Peter Ablinger. Er nahm einen deutschen Schüler auf, der einen Text rezitierte, und komponierte dann eine Melodie für den mechanischen Spieler, die wie die Rezitation klang. Jason Nobles darüber:

This is not digital manipulation, nor a digitally programmed piano like a Disklavier. This is a normal, acoustic piano, any old piano. The mechanism performing it consists of 88 electronically controlled, mechanical “fingers,” synchronized with superhuman speed and accuracy to replicate the spectral content of a child’s voice. Watching the above-linked video, it may seem that the speech is completely intelligible, but this is partially an illusion. The visual prompt of the words on the screen are an essential cue: take them away, and it becomes much harder to understand the words. But it is still remarkable that the auditory system is able to group discrete notes from a piano into such a close approximation of a continuous human voice, and that Ablinger was able to do this so convincingly using a conventional instrument (albeit, played robotically).


(Direktlink, via Kottke)

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