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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Als man mit dem Bus von London nach Kalkutta fahren konnte

Es gab eine Zeit, in der man mit dem Bus von London nach Kalkutta fahren konnte. Das für weniger Geld als man von Paris nach Rom zahlen musste. 1957, die Babyboomer waren noch Teenager und Flower Power war auf dem Vormarsch. Der Doppeldeckerbus von Albert Travel (ursprünglich „Indiaman“ genannt) verließ London und brachte seine Passagiere auf einer Fähre nach Belgien, wo die transkontinentale Fahrt begann. Für eine Hin- und Rückfahrt im Wert von 150 £ hatte jeder Passagier 50 Tage und 20.000 Kilometer lang einen Platz zum Schlafen, Essen, Lesen und Wohnen (alles in einem Bus). Heute so gar nicht mehr vorstellbar. Hier die lesenswerte Story dazu.


(via Messy Nessy)

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Mix: Paco / Risikogruppe – Fabelwesen Berlin

Hier war es die letzten beiden Tage ruhig weil Leben und so. Der Winter ist endgültig vorbei, ich hänge viel draußen rum, mache Sachen, fahre Rad, gehe ins KarLi, lege im Klunkerkranich auf, koche, bereite Geburtstage vor und gehe mit dem Hund am Kanal spazieren. Dinge, die man halt so macht und die einem das Netz manchmal vergessen lassen. Auch schön, aber kein Grund, es wirklich ganz zu vergessen.

Und somit starte ich mit diesem Mix von Paco in einen entspannten Sonntag. Gemacht hat er den schon vor gut 10 Jahren für die Berliner Fabelwesen und bestückt hat er ihn damals mit seinem unverwechselbaren „Valium House“. Und irgendwie hat er ihn jetzt nochmal hochgeladen, wenn ich das richtig sehe. Der passt mir heute sehr ins Leben, denn ich mache heute einfach mal nichts, außer vielleicht kurz Rad fahren, kochen, Leipzig-Derby anschauen und internetzen. Da geht der ja zu allem.

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Tanz mit einem 22-Tonnen-Bagger

Wenn sich mal wieder keine Tanzpartnerin finden lässt, der 22 Tonnen schwere Bagger aber Bock hat.

In this episode a man and a 22 ton John Deere excavator dance a dance of discovery, fulfillment, and eventually, the loss that any diesel-based relationship must suffer.


(Direktlink, via Nag on the Lake)

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Kraut Pop Mischkassette: Djanzy – Leichtes Spiel

Djanzy, der ja immer für die ein oder andere Überraschung gut ist, hat mit seiner monatlichen Mischkassette für Mai mal wieder eine echte Perle poliert. „Kraut Pop“, nennt er das Genre und ich weiß gar nicht, ob ich das so einsortieren würde, was egal ist. Ich habe das Ding gestern Abend beim Kochen gehört und war sehr freudig angetan. Zum einen sind da deutsche Indie Pop Perlen bei, die ich bisher noch nie gehört habe, zum anderen habe ich einen derartigen Mix so überhaupt noch nie gehört und viel Neues entdecken können. Toll!

Tracklist:
01 Bastian Wegner – Gib Dich mir
02 Michel van Dyke – Ich nehme es zu schwer
03 Otto Von Bismarck & Lazlo Haegner – Leichtes Spiel
04 Panta Rhei – Aus und vorbei
05 Freddy Fischer & His Cosmic Rocktime Band – Ich halte Dich
06 Sloe Paul & Peter Muffin – Warum Können Wir Nicht Zusammen Leben
07 André Heller – Was Mir Der Dichter Luis Rosalez In Etwa Erzählte
08 Dauerfisch – Endlich Voegeln
09 Manfred Krug – Früh war der Tag erwacht
10 Horst Krüger-Band – Die Allee
11 Nelson Brandt – Schweben
12 Fred Schreiber & das große Komplott – Wien am Meer (Dix-Remix)
13 Tom Liwa – Dope
14 Geschmeido – Schutzhaft
15 Lisa Who – Glücklich ohne Dich
16 Die Sterne – Wir sind wie Du
17 PRAG – Zeit – Akustik
18 Ideal – Schöne Frau mit Geld

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Mann mit Maske isst ein ganzes Glas Käsebällchen im Union Square Park in New York

Ein Unbekannter, der sich selber den Namen „Cheeseball Man“ gegeben hat und eine orangefarbene Maske trägt, hat in New York City Flyer aufgehängt, in denen er die Öffentlichkeit dazu einlädt, ihm am Samstag, den 27. April 2024, um 15:00 Uhr im Union Square Park beim Essen eines ganzen Glases Käsebällchen zuzusehen. Und die Menschen sind in Massen gekommen, um genau das zu tun. Kuriose Zeiten, in denen wir da leben.


(via Laughing Squid)

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