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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Bärenschlafsack

Vergesst Vaude, Jack Wolfskin, The North Face, Mammut und wie die Outdoorausrüster noch so alle heißen mögen. Keine Schlafsäcke mehr von keinen von denen. Die Künstlerin Eiko Ishizawa nämlich fertig jetzt Bärenschlafsäcke, die einst als einmaliges Kunstobjekt gedacht waren in Mini-Serie. Blöd nur, dass sie ob der kompletten Handverarbeitung davon nur sieben in diesem Jahr schafft. Blöd auch, dass das Ding mit $2,350 noch teurer als die Modelle der all oben Aufgezählten ist. Trotzdem schöner.

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(via Gizmodo)

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Mix: Nightmares on Wax presents Wax Da Box

George Evelyn aka Nightmares on Wax ist der am längsten veröffentlichte Künstler auf Warp. Deshalb wird am 13.06. genau eine Compilation erscheinen, die sich ganz dem Schaffen von Nightmares on Wax widmen wird.

Warp feiert das 25 jähriges Nightmares on Wax – Jubiläum mit der Compilation N.O.W. IS THE TIME.

N.O.W. IS THE TIME beinhaltet Highlights, Raritäten (wie zB die collaboration mit De La Soul) , Remix Klassiker (zB von LFO und Mr Scruff), neue Remixes (zB. von Morgan Geist, Optimo, Loco Dice, Special Request, Ashley Beedle) und N.O.W. Klassikern. Tracklisting folgt.

N.O.W. IS THE TIME wird als 2xCD, als extended ‚Deep Down‘ box set edition mit 2CD set + 2 vinyls mit Raritäten, Remixes, Klassikern und neuen Tracks, sowie einem Buch mit liner notes, photos, interviews und allen Digitalen Formaten veröffentlicht.

Welch Zufall, dass ein paar Wochen vorher mal wieder ein Mix von ihm im Netz auftaucht. ;) Außerdem ist Nightmares on Wax Teil des Line Ups des im Mai erstmalig in Berlin stattfindenden XJazz Festivals. Nicht nur das wäre ein Grund dafür, dort hinzugehen.


(Direktlink, via Soulguru)

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Blog-Kommentare und die Meinungsfreiheit

Ich habe ja dazu einen ganz eigenen Standpunkt, den ich hier irgendwann im letzten Jahres schon mal näher ausführte. Nur weil ich hier bestimmte Kommentare nicht haben will, heißt das noch lange nicht, dass ich Fan von Zensur oder von der Einschränkung der Meinungsfreiheit wäre. Ich will nur hier bei mir nicht jeden Bullshit stehen haben. So wie jeder auch nicht jede Knetbirne bei sich zu Hause über alles und jeden so schwadronieren lassen möchte, wie es einem selber gegen den Strich geht. Klar.

Seitdem steht hier weit weniger Müll drin, auch weil ich eben nicht mehr alles freischalte. (Irgendwann werde ich eine extra Seite mit den Kommentaren machen, die es hier leider nicht geschafft haben. Dann, wenn meine Zeit es zulässt.)

Derweil hat Florian Freistetter hier einen sehr lesenswerten Artikel über Kommentare und die Meinungsfreiheit geschrieben, den ich so unterschreiben würde: Gelöschte Kommentare sind keine Zensur: Was ist “Meinungsfreiheit”?

Ich habe sehr viele Meinungen zu sehr vielen Themen – aber ich habe deswegen zum Beispiel nicht das Recht, meine Meinung auch in der “Tagesschau” verkünden zu dürfen oder meine Meinung in einem Leitartikel in der FAZ zu veröffentlichen. Ich kann zwar der Chefredaktion einen Brief schreiben und sie bitten, meine Meinung zu publizieren. Aber wenn sie das ablehnt, dann ist das keine Einschränkung meines Rechts auf freie Meinungsäußerung. Ich kann meine Meinung ja weiterhin äußern – aber niemand ist verpflichtet, sich meine Meinung auch anzuhören…

[…]

Wenn ich zum Beispiel hier jemanden – aus welchen Gründen auch immer – rauswerfe und Kommentare lösche, dann mag das höchstens unhöflich sein. Mit “Meinungsfreiheit” hat das aber nichts zu tun. Was diverse Leute natürlich nicht abhält, laut “Zensur!!” zu schreien, wenn sie hier in meinem Blog nicht das sagen dürfen, was sie sagen wollen (und ihnen dabei anscheinend nicht bewusst ist, dass niemand sie daran hindert, ganz einfach ihr eigenes Blog aufzumachen und darin all das zu schreiben, was sie schreiben wollen).

Kurz aber bündig erklärt das auch diese Grafik, die Randall Munroe für xkcd formuliert und die von Anatol Stefanowitsch ins Deutsche übertragen wurde. Passt.

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(Grafik unter CC von xkcd, Text unter CC von Anatol Stefanowitsch)

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Mikro-Roboter, die Größeres bauen

Die kleinen Bots hier könnten auch Insekten sein, sind es aber nicht. Sie wurden entwickelt um, ähnlich wie Ameisen, größere Strukturen zu bauen und das sieht schon irgendwie spooky aus. Also gemessen an dem Umstand, was man mit den kleinen Dingern sonst noch für Dinge tun könnte.

SRI International is creating coordinated systems of tiny ant-like robots that can build larger structures. The aim is a swarm of magnetically-controlled bugbots that could construct electronic devices, conduct chemistry for lab-on-a-chip applications, or do other micro scale manufacturing. It’s part of the US Department of Defense’s „Open Manufacturing“ program.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Eine Stunde mit softem Piano

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(Foto unter CC von eflon)

Ich habe keine Ahnung, wie genau Soundlouder kavitha291178 diese Stunde ultrasofter Pianomusik zusammengebracht hat. Ob er diese selber gespielt und dann aneinandergereiht hat, ob er von anderen gefertigte Kompositionen selektiert und zu diesem Tape gemacht hat, oder wie auch immer… Und es ist mir gerade auch total egal, denn genau jetzt etwas Schöneres zu hören ist zumindest mir nur schwer vorstellbar. Der perfekte Oster-alles-ist-vorbei-Kater-Soundtrack. Alles abperlen lassen, die schönen Momente mitnehmen und hierzu konservieren. Wundervoll!


(Direktlink)

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Polizisten beschädigen mit Eiern und Tennisbällen den eigenen High-Tech-Wasserwerfer

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(Foto unter CC von Klaus Gaeth)

Bei einer „realitätsnahen Übung“ der Thüringer Polizei wurde auch ihr neues High-Tech-Wasserwerfer-Spielzeug, der Typ WaWe 10, aufgefahren. Offenbar um ganz besonders realitätsnah üben zu können. Also haben die übenden Beamten mit Eiern, Tennisbällen und halb gefüllten 0,5er PET-Flaschen auf die Kiste geworfen. Dabei beschädigten sie den Wasserpanzer, die Frontscheibe platzte.

Ein solches Schadensbild sei nicht nachvollziehbar, erklärte die Landespolizeidirektion. Bei der Übung seien nicht etwas Steine verwendet worden, wie sie gelegentlich bei Demonstrationen und Fußballspielen gegen die Polizei fliegen, sondern „neben Eiern auch Tennisbälle und halb gefüllte PET-Flaschen (0,5 l)“.

Der Thüringer Wasserwerfer bei einem Testeinsatz an einer Kiesgrube.
Nach Angaben des Thüringer Innenministeriums ist ein solcher Schaden bundesweit noch nicht vorgekommen. Eine entsprechende Schadensmeldung sei bereits an das Bundesinnenministerium geschickt worden, das den Wasserwerfer mit 10.000 Liter Fassungsvermögen für die Länder beschafft hat. Berlin habe den österreichischen Hersteller des Fahrzeugs um eine Stellungnahme gebeten.

Aber das kann schon mal passieren, die Kiste kostet ja „nur“ 900.000 Tacken pro Stück. 78 Stück davon hat der Bund beim österreichischen Hersteller geordert.

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