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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Sushi in der DDR

Es gab – man mag es kaum glauben – auch damals in der DDR zumindest einen Sushi Laden. Seit gestern läuft ein Film über diesen in den Kinos; Sushi in Suhl. Hier der Trailer dazu.


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Einestages hat das zum Anlass genommen und dieses lesenswerte Interview mit dem Sohn von Rolf Anschütz geführt. Dieser managte den „Waffenschmied“, wie der Laden damals hieß. Und irgendwie erinnern die Fotos dazu an eine verkokste Schickimicki-Disco des damaligen Klassenfeinds.

Zwei Jahre Warten auf einen Tisch, eine Monatsmiete für ein Menü – und doch immer ausgebucht: Rolf Anschütz‘ „Waffenschmied“ war das einzige japanische Restaurant der DDR. Bei einestages erinnert sich sein Sohn an Teilzeit-Geishas, rituelles Nacktbaden – und Promi-Gäste aus dem Westen.

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Wie Austin Vince 1995 mit ein paar Kumpels auf dem Motorrad um die Welt fuhr: Petrol, Food, Beer

Ich habe es ja nicht so mit Motorrädern, aber ich stehe total auf diese Art von Abenteuer.

Im April 1995 machte sich der Motorradnarr Austin Vince gemeinsam mit acht seiner Kumpels und ihren Enduromaschinen von London aus auf, um mit diesen um die Welt zu fahren. Das ganze ohne jegliche Art von Sponsoring, einfach so. Im Mai 1996, nachdem sie 44 Länder durchfahren hatten, kamen sie zurück. Während dieser Zeit filmten sie stetig die Stationen ihrer Reise. Dieses Video hier zeigt die prägnantesten Momente und mischt sie mit den Stimmen der Fahrer, die rückblickend diese tausenden Kilometer reflektieren. Eigentlich hatten sie immer nur drei Prioritäten während dieser Zeit: Benzin, Essen, Bier. Irgendwie voll toll.

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Mix: MoGreens & Das Kraftfuttermischwerk at VuuV Festival 2010


[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/music/At%20Vuuv%20Festival%202010.mp3]
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Als heute Nacht Saetchmos Echochamber vorbei war und ich noch Lust auf Dub hatte, habe ich kurz mal auf meinem alten Rechner geguckt, was da wohl noch so in iTunes schlummern würde. Ich fand einen Mitschnitt eines Sets, das ich mit dem Kupferstecher MoGreens auf dem Vuuv Festival 2010 gespielt hatte.

Das Auflegen an sich war eher so „meh“, wir tranken nachts viel zu viel Jägermeister, schliefen dann zu wenig und mussten dann noch einen völlig toten Floor eröffnen, der soweit ablag, dass sich für den gar keiner interessierte. Das wurde im Laufe der zwei Stunden auch nicht wesentlich besser, aber wir hatten unseren Spaß. Jede Menge altes Dubzeug, Roots, Jazz, und zurückgelehnte Elektronik. Mogreens digitalisierte dafür eigens einige seiner Vinyls, da wir mit Controller spielten. Danach fasste er keinen Controller mehr an. Aber das hört man dem Mix gar nicht an, auch wenn der technisch jetzt nicht unbedingt eine pinke Zuckergussglasur ist.

Tracklist gibt es keine, aber für sich damit über das Wochenende zu düdeln reicht das allemal.

Hier noch einige Fotos von dem Fest.

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Kanzlei lässt im Namen von Universal Music Videos aus Blogs löschen

In einer Facebook-Gruppe, in der sich seit neuestem einige Blogger unter anderem über Abmahnungen austauschen, tauchte gerade der Hinweis auf, dass eine Kanzlei im Namen von Universal Music Briefe verschickt, die die Empfänger dazu auffordern, dieses eingebettete Musikvideo der Band Major Lazer zu löschen. Diese Aufforderung ging an mehrere Blogger. Dieses geschieht ohne jegliche Kostenforderung, was schon mal gut ist. Rotzeblöde ist diese Aktion trotzdem, auch wenn man noch nicht weiß, ob Universal tatsächlich Kenntnis davon hat. Schließlich geschieht das offenbar in ihrem Namen. Kann natürlich sein, dass es sich hierbei um ein nicht offizielles Video handelt. Das allerdings stellt die Frage, warum sich Universal nicht um ein Take Down bei Vimeo bemüht. Man wünscht sich fast, alle würden jeglichen Content von Universal ignorieren.

In dem letzten Abmahn-Artikel stellte ich noch die Frage, wie sich das Einbetten von Videos gesetzlich gestaltet. Carsten von rechtzweinull brachte da zum Ausdruck, dass es dazu bisher wohl keine klare gesetzliche Grundlage gäbe.

[Update: 19.10.2012, 18:01 Uhr] Thang, einer der Betroffenen hat, einen Anruf von Universal bekommen, die das ganze als Missverständnis verstanden wissen wollen. Sie haben sich dafür entschuldigt. „Der Mitarbeiter hat sich für die Vorgehensweise entschuldigt und mir den kompletten Vorgang und Hintergrund für die schriftlichen Benachrichtigungen erläutert, die in der Form sonst nicht üblich sind.“

Universal möchte trotzdem, dass das Video aus den betroffenen Blogs verschwindet. Ihr merkt es selber.

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Wenn der Globus ein Spieler und die Erde seine Platte ist: „The Sound of the Earth“ by Yuri Suzuki

Yuri Suzuki macht seit Jahren immer wieder geiles Zeug mit Plattenspielern. Hierfür hat er nun aus einem Globus eine Art Plattenspieler gemacht, der beim Drehen die Sounds der Erde spielt. Ich weiß nicht, wie das genau funktioniert, aber die Idee ist ziemlich großartig. Dezeen versucht das zu erläutern.

When the needle moves along its metal arc it plays sounds from the grooves cut into the sphere, much like a traditional vinyl record player. Suzuki has been working on The Sound of the Earth since 2009 and has now unveiled a prototype, although the design doesn’t work perfectly yet – as the movie above shows, the music skips as the globe turns.

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Die Rolling Stones spielen die Beatles

Und nachdem die Stones sich damals, 1965, eine Flasche Weichspüler geteilt hatten, setzten sie sich ins stille Kämmerlein und spielten Songs der Beatles. Ich mag ja beide Bands nicht sonderlich gerne, aber das hier hat irgendwie einen ganz eigenen Charakter. Die Herren nehmen sich der Songs “I’ve Just Seen A Face” und “Eight Days a Week” an.


(Direktlink, via Dangerous Minds)

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