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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Ich habe

festgestellt, dass die einfach gute Schuhe machen. Ich habe meine nun seit über zehn Jahren und die sind immer noch nicht im Eimer. Gut, sie sehen schon lange nicht mehr aus wie neu, aber tragen sich immer noch fantastisch. Trotzdem wird es mal wieder Zeit, für ein paar neue. Bald. Sehr bald…
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Wer hätte gedacht,

dass eine Tour unter den Umständen dermassen Spass machen kann? Ich jedenfalls nicht!
Jeder der Teilnehmer hatte pro Tag einen Euro als Verpflegungsgeld zur Verfügung. Alles was wir beihatten, war ein Sack Kartoffeln, eine Tüte Reis, eine Tüte Nudeln, Erbsen, Salz, Pfeffer, Curry und ein Glas Honig. Das musste reichen für eine Woche „Padelo Extremo“. Der Rest, den man zwangsläufig brauch, um 9 Leute satt zu kriegen, musste über den o.g. Euro beschafft werden. Außerdem gab es die Mölglichkeit in einigen Dörfern an den Türen zu klingeln und seine Arbeit im Tausch gegen etwas Essbares anzubieten. Diese Variante überliessen wir allerdings den Teilnehmern, denn die wollten ja schliesslich mitkommen. Es war verblüffend, was die Menschen zu geben bereit sind und somit, waren alle Mahlzeiten täglich schnell zusammengetragen, so dass alle Mann satt wurden. Und das wohlgemerkt 3 mal täglich. Frühstück, Vesper, und ein warmes Abendbrot gab es also immer. Und das ohne je mehr als 9 € am Tag dafür auszugeben. Es war auch nicht so, dass wir wirklich Verzicht haben üben müssen. So gab es Morgens über dem Feuer aufgebackene Brötchen, Kaffee, Nachmittags eine ordentliche Brotzeit und Abends dann Leckereien wie Erbsensuppe, Nudeln mit Tomatensosse oder Rühreier mit Würstchen an Curryreis. Auch einen Gurkensalat konnten wir geniessen. Es war also essenstechnisch fast wie zu hause, ausser das eben alles am Feuer zubereitet werden musste, was dem geschmacklichen allerdings keinen Abbruch tat. Geschlafen wurde immer unter freiem Himmel, da dass Biwakieren im Gegensatz zum Campieren überall erlaubt ist. Gewaschen haben wir – als Betreuer – uns in der Spree. Die Kids hingegen schienen das allesamt nicht für nötig zu halten ;) So war die Woche äußerst schnell vorbei und ganz nebenbei sind wir dann auch noch gut 50 km mit dem Kanu die Müggelspree herunter gepaddelt, was an Eindrücken kaum zu toppen ist. Äußerst natürlich ist diese belassen und bis zum Eingang in Berlin frei von Motor, – oder Segelbooten, was dafür sorgt, dass es an einigen Stellen dort recht urwüchsig aussieht! Herrlich! Ruhig, stressfrei, ja fast schon Urlaub! Im nächsten Jahr das Ganze dann gerne wieder. Allerdings werden wir dann nicht mit Kanu´s fahren sondern eigens dafür ein Floss bauen. Die Bedingungen zur Versorgung hingegen werden die selben sein ;o)
Hier noch ein paar bilder…


Der morgendliche Kaffee!

Unsere Gute-Nacht-Lampe.

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Morgen dann:

OV-Silence Festival. Hoffentlich bleiben wir trocken. Prognose ist ja nicht so dufte… Und dann ab Montag Dienstreise, was in meinem Fall diesmal bedeutet: 10 Kids, Kanus, 1 Euro pro Tag, keine Zelte und eine Woche Pampa total. Und das bei der Wettervorhersage. *omg
Solange ist dann auch Blogstop, denn aus der brandenburgischen Steppe werde ich sicher nicht schreiben können. Zeit mal wieder „On the Road“ zu lesen. Passt bestimmt bestens zur Tour :) Ich werde es mal einpacken.
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Mit so einer neuen

Wohnung ist das immer so eine Sache. Geräusche, die man vorher nicht hatte, die Wahrnehmung des neuen Raumes als Ganzes und neue Nachbarn, an die man sich rantasten sollte. Muss man zwar nicht zwangsläufig, ist aber durchaus empfehlenswert, damit es nicht gleich in der ersten Woche Krieg gibt. Da wir diesbezüglich geradewegs von der Frontlinie kommen, sind wir etwas vorbelastet. Aber schlimmer als bisher kann es eigentlich nicht kommen! Ob sie wohl feiern werden, dass endlich der Bass von oben nicht mehr drückt? Ach egal, denn „in der neuen Wohnung dürfen wir Alles!“ Naja, zumindest mehr als bisher! Bleibt nur noch die Sache mit dem DSL-Anschluss… Aber auch dort gibt es Hoffnung. Und ich hoffe und hoffe und hoffe, denn mit dem Gedanken via ISDN zu surfen will und kann ich mich absolut gar nicht anfreunden. Hatte gestern schon den Tip bekommen; „dann musste eben wieder umziehen!“ Und ja, ich habe durchaus darüber nachgedacht :o) Meine gestrigen Telefonate mit dem Rosa Riesen waren genauso ergebnissreich wie ich das von denen gewohnt bin! 15 Minuten bla,bla,laber,laber,blubb,blubb und nichts, nein rein gar nichts kam dabei raus! Das war ja auch vor gut 1,5 Jahren einer der Gründe sämtliche Verträge mit dem Drecksladen zu kündigen. Nur an den nächtlichen Heimweg muss ich mich noch gewöhnen, denn es ist schon was anderes durch die komplette Innenstadt zu fahren anstatt, wie bisher, einfach dran vorbei in die nobelste Ecke von Potsdam. Aber der Mensch gewöhnt sich ja bekanntlich an alles. Ich bin gespannt!
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