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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Berliner Hip-Hop Film „Status Yo!“ komplett online

Einer der wahrscheinlich besten deutschen Filme, der je über Hip Hop als Subkultur in diesem Land gemacht wurde. Ich hatte den damals mit einigen Jugendlichen im Kino gesehen und dann ihren Eltern empfohlen. Damit sie wissen, was in der Gedankenwelt ihrer Sprösslinge so los ist. Schon zu Beginn des Jahre wurde das Drama höchstoffiziell auf Youtube geladen – genau so, wie es eigentlich alle Macher machen sollten, wenn ihre Filme eigentlich „durch“ sind.

Die Nazi U-Bahnhof Szene am Ende möge den Machern verziehen sein, der Film ist sehenswert.

Status Yo! ist ein Film aus dem Jahr 2004 über die Berliner Underground Hip-Hop-Szene und über die Jugend der Hauptstadt. In „Status Yo!“ sind alle vier Elemente des Hip-Hops („MCing“, „DJing“, „Writing“ und „B-Boying“) enthalten. Der Film handelt von Problemen in der Liebe, Arbeitslosigkeit, Rassismus- und Antirassismus, Schlägereien, Geldproblemen und einer Vatersuche. Regisseur Till Hastreiter ließ Laiendarsteller mitspielen, welche auch im wahren Leben Hip-Hopper sind oder in irgendeiner Form zur Hip-Hop-Kultur gehören, wie die Rapper Yaneq und Sera Finale.


(Direktlink, via Kotzendes Einhorn)

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Mit der Sonne schneiden: Sun Cutter

In der Schule haben sie immer gesagt, wir sollten unsere Wälder schützen. Besonders im Sommer sei deshalb darauf zu achten, dass man _niemals_ Glas oder auch nur kleinste Scherben im Wald hinterlässt. Wenn das nämlich nass werden würde und dann die Sonne auf die Tropfen strahlt, könne es passieren, dass sich dadurch ein Feuer entfacht. Ich war schwer beeindruckt von dem, was die Sonne mit so Glas machen konnte und achtete immer schön drauf, kein Glas im Wald zu lassen. Das fiel mir gerade ein, als ich den Sun Cutter von Markus Kayser sah.

The Sun Cutter Project explores the potential of harnessing sunlight directly to produce objects. The machine is a low-tech, low energy version of a laser cutter. It uses pure sunlight,
focused by a ball lens, to repeatedly cut programmed shapes in up to 0.4mm thick plywood as well as paper and card.
The project also explores the merit of analogue mechanized production that draws on the machine technology found in pre-digital machinery and automaton. It uses a cam system, moving an X & Y- board to control the shape of the cut. The cams are set into synchronized motion by a small solar-powered motor driving a timing belt.
Each pair of sunglasses made, even though very similar in shape, is still unique, creating a juxtaposition between.


(Direktlink, via Notcot)

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