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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Stereophonie

Als ich neulich über diese Reklame stolperte erwischte mich ein kleiner Flashback, denn ich hatte mir damals nach der Wende ein Paar dieser wunderschönen Kugelboxen auf einem Flohmarkt gekauft,n sehr lange in Ehren gehalten und im Einsatz gehabt. Die Gehäuse der von mir in blau lackierten Lautsprecher wurden irgendwann spröde, bekamen Risse und lösten sich auf, so dass damit keine Musik mehr zu hören war. Aber hübsch waren sie schon und eine DDR-Design-Ikone.

Der VEB Statron gehörte zum Herstellerverbund Rundfunk- und Fernmelde-Technik (kurz RFT) in der DDR.

Auf Grund ihrer Form gab es besonders viele Probleme bei Kugelboxen. Ihre Herstellung und auch ihr Transport erforderten völlig neue spezielle Fixierungen. Stolz zeigte der Ingenieur zudem auf die kollektive Entwicklung einer Frequenzweiche, bei der sich durch den Einsatz einer innovativen Aluminiumspule die Produktion von 80 Stück pro Tag und Arbeitskraft auf 480 Stück steigern ließ. Der alternative Einsatz von Aluminium für das Bauteil sei nicht zur Einsparung von Kupfer, sondern ausschließlich zur Intensivierung der Herstellung erfolgt.

Lautsprecher aus Gusow zogen in viele Haushalte der DDR ein, wurden aber auch weltweit exportiert oder gern in Kulturhäusern verwendet. Allein 6000 Stück sollen sich in Decken des Palastes der Republik befunden haben. Die Gusower Produktion zeichnete sich nicht nur durch Spitzenprodukte und neue Technologien, sondern auch durch zahlreiche Rehabilitationsarbeitsplätze aus.

(via DDR Reklame)

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Doku-Serie: Capital B – Wem gehört Berlin?

Die fünfteilige Doku-Serie „Capital B – Wem gehört Berlin?“ jetzt in der Arte-Mediathek.

Die Doku-Serie „Capital B“ illustriert die Geschichte Berlins seit dem Mauerfall 1989. Schnell entwickelte sich die Vision einer pulsierenden Metropole, allerdings gibt es bis heute vielfältige Konflikte um die Zukunft dieser Mega-City. Wie wurde Berlin zur Stadt, wie wir sie heute kennen?

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Mix: Ray Surdo – K&D Alternative Session #2

Nachdem Ray Surdo vor einigen Tagen seine K&D Alternative Session #1 veröffentlicht hat, die ich hier verbloggt und mehrfach gehört habe, legt er nun mit dem zweiten Teil nach, der dem ersten in Nichts nachsteht.

Tracklist:
01 Count Basic – Strange Life (Kruder & Dorfmeister Remix)
02 Tosca – Meixner (LTJ X-Perience Mix)
03 dZihan & Kamien – Stiff Jazz (Richard Dorfmeister vs. Rodney Hunter Zündapp Dub)
04 Tosca – Gentleman
05 Tosca – John Lee Huber
06 Christian Prommer feat. Adriano Prestel – Tin Man (Richard Dorfmeister & Stefan Obermaier Remix)
07 Kruder & Dorfmeister – Aikon
08 Frankey & Sandrino feat. La Öberg – Ways Of The Sun (Peter Kruder’s Into The Black Hole Remix)
09 Richard Dorfmeister vs. Madrid De Los Austrias – Make Dis Real
10 Gotan Project – Triptico (Peter Kruder’s Trip De Luxe)
11 Zero dB – Te Quiero (Peter Kruder Remix)
12 Tosca feat. Tweed – Gute Laune
13 Peace Orchestra – Domination (Guillaume Boulard Remix)

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It’s time to replace urban delivery vans

Lieferwagen durch Cargo Bikes ersetzen. Ich bin Fan.

Remember during lockdown, how we all got obsessed with ordering everything online and having it delivered right to our doorsteps? Yeah, turns out that isn’t going away anytime soon, and we’re starting to understand the many downsides. The delivery vans that make our next-day shipping dreams come true are driving up C02 emissions while making our streets more crowded and less safe.

Fortunately, there’s a hero waiting in the wings: the e-cargo bike. Not only can these bad boys deliver packages in urban environments just as quickly (and sometimes faster) than delivery vans, they take up far less space and are much less likely to cause pedestrian deaths. Companies like Amazon, DHL, and UPS are using them in several European cities, but American cities haven’t followed suit.

In this video, we explore why that is, and lay out some of the big steps American cities would need to take to join the e-bike delivery revolution.


(Direktlink, via Kottke)

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