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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Ich glaube, den Eistee und die Tüte Eykaliptus-Bonbons hat er im Bahnhofs-Shop vorhin nur gekauft, damit sein Becks und der doppelte Flachmann Doppelkorn um 08:30 Uhr nicht all zu sehr auffällig wirken. Auch deshalb hat er wohl 0,74Cent Trinkgeld da gelassen. „Ihr Weihnachtsgeld. Hohoho.“ wie er sagte, worauf sie ihr routiniert gequältes Lächeln aufsetzte. Immerhin aber trank er dann wider Erwarten doch nicht zuerst das Becks, sondern den Eistee. Nach dem Doppelkorn.  

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CC-Adventskalender: Türchen #10

Tief, tiefer, am tiefsten. Dub der klingt, als käme er aus dem Inneren einer Lavalampe. Hier kommen zwei Tüpen zusammen und schrauben einen Sound, der etwas Vergleichbares zu finden fast unmöglich macht.

Ich habe eigentlich das Album bringen wollen, was sich allerdings nirgendwo mehr finden lässt, so das der Download userfriendly wäre. Deshalb unten die EP und das darauf folgende Album als Mediafire-Link. Spätestens da rächt sich nun, wenn Netlabels ihre Releases nur auf der eigenen Domain hosten. Label weg – Sound weg. Beide Releases sind dennoch ein Kracher.


Türchen #10 als EP| und als Album
EP: [4 Tracks | 30 MB] Album: [8 Tracks | 83 MB]

Türchen #9: Protogroup – Love Gives Strength To My Soul [autoplate]
Türchen #8: Nest – Nest EP [Serein]
Türchen #7: Peacespeakers – Message From Planet Earth [Sojus Records]
Türchen #6: Para – Motion Dub EP […aquietbump]
Türchen #5: My First Trumpet – Frerk [aerotone]
Türchen #4: VA – Sgt Peppers Lonely Hearts Dub Band 2 [qunabu]
Türchen #3: Bulimic Orgy – Sawmill Gang Anthems EP [Dusted Wax Kingdom]
Türchen #2: Sick-E – Genotype Jazz [Musicartistry]
Türchen #1: Various Artists – Silent Season Dub [thinner]

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Just my daily two cents

Studienfach Techno-DJ – Heiße dänische Nächte in Berlin | Unispiegel
„Gestatten, ich studiere Bässe: In der weltweit wohl einzigen Techno-Akademie im dänischen Aarhus lernen die Studenten, wie man einer Partymeute einheizt und wie der Druck entsteht, der die Körper der Tänzer vibrieren lässt. Die Absolventen entern derzeit die Berliner Techno-Szene.“

John Lennon-Portrait gemalt mit gerauchten Joints | Nerdcore
„Cliff Maynard aus Pittsburgh malt Portraits aus gerauchten Joints. Und weil’s so schön ist, nochmal: Cliff Maynard aus Pittsburgh malt Portraits aus gerauchten Joints, seltsamerweise fehlen Cheech & Chong. Hat er wahrscheinlich vergessen.“

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Für einen tariflich festgelegten Mittagschlaf von mindestens 2 Stunden ab einem Alter von 29 Jahren. So.

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CC-Adventskalender: Türchen #9

Wer hier schon länger mit liest, kennt dieses Album. Wer nicht, sollte es trotzdem schon mal gehört haben. Aber da heute mein Tag ist, beschenke ich mich selbst.

Ein Album, welches durch die Tiefen des Ambient führt. Und zwar soweit unten, dass es locker schon die Untiefen erreicht. Außerdem, ich gebe heute einen aus, in zwei Varianten: einmal in Form von einzelnen Tracks, zum zweiten als Mix. Es macht nichts wenn man beide hat. Man achte auf das Review, welches ich damals schrieb. Dieses würde 3,5 Jahre später, also heute, wohl immer noch ganz genau so ausfallen. Ich liebe dieses Album und es hat seit dem Erscheinen meinen Player nicht verlassen, es ist ein wahres Epos.


Türchen #9 | Im Mix
[10 Tracks | 68.15 min | 191.6 MB]

Türchen #8: Nest – Nest EP [Serein]
Türchen #7: Peacespeakers – Message From Planet Earth [Sojus Records]
Türchen #6: Para – Motion Dub EP […aquietbump]
Türchen #5: My First Trumpet – Frerk [aerotone]
Türchen #4: VA – Sgt Peppers Lonely Hearts Dub Band 2 [qunabu]
Türchen #3: Bulimic Orgy – Sawmill Gang Anthems EP [Dusted Wax Kingdom]
Türchen #2: Sick-E – Genotype Jazz [Musicartistry]
Türchen #1: Various Artists – Silent Season Dub [thinner]

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Mal unter uns: ich denke schon seit längerem ernsthaft darüber nach, ein Netlabel aufzumachen. Davon gibt es ja noch nicht genug.

Vieles spricht dafür, viel mehr noch spricht dagegen. Die Zeit, die sowas braucht, die Akquisition von Künstlern, von denen es immer weniger gibt, die bereit sind, ihren hochwertigen Sound zu verschenken. Sicher, man kennt sich mittlerweile, aber man weiß eben auch, wo viele ihren Weg sehen. Und der geht genau nicht dahin, der für so eine Aktion förderlich wäre.

Andererseits habe ich einen etwaigen Namen, der alleine es schon wert wäre, wenigstens den Versuch zu wagen. Und zwei, drei gute Releases habe ich hier auch auf der Platte und die wären nicht mal von mir. Außerdem habe ich in den letzten Wochen soviel Netaudio gehört wie schon lange nicht mehr und bin echt erstaunt, was da vor 3-5 Jahren alles so möglich war, von dem heute nicht mehr ganz soviel zu hören ist. Sobald die Zahlen des Verkaufes im Blickfeld stehen, ändert sich bei vielen Produzenten dementsprechend der Output, es ändert sich der kreative Ansatz und es wird primär versucht irgendwelche Erwartungen zu erfüllen, die primär der geneigte Käufer hat – nicht man selber.

Das Dumme nur: ich habe keine Ahnung, ob man wenigstens eine Hand voll von Leuten an Board bekommen würde, die musikalisch soviel können, dass es sich wenigstens lohnen würde, den Versuch zu wagen. Denn man weiß es ja mittlerweile: Geld gibt es keines und ich würde mich nicht mal darum bemühen, auch nur in irgendeiner Form welches damit zu generieren. Und da hört der Spaß für die meisten, die mehr als ein fame-lastiges Release gemacht haben dann auch schon auf. Das Schlimmste: ich habe da Verständnis für.

Warum ich das schreibe? Keine Ahnung – ich wollte es nur mal so gesagt haben.

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Just my daily two cents

BodytonicLive 023 : Ben Klock | Bodytonic
Für jene die es trocken und bassbauchig mögen, hat Bodytonic für den aktuellen Podcast Ben Klock am Start. Und der kann sowas bekanntlich besonders gut. Und das zu einem Podcast auch eine Playlist gehört, will ich nur am Rande mal erwähnt haben.

50 Jahre Super 8: Flimmern für den Fortschritt | einestages
„Berti Vogts tat es, Willy Brandt auch: In den Siebzigern war Super-8-Filmen Hobby für Millionen. Der Schmalfilm-Boom war zugleich ein Wirtschaftskrimi – mit fiesen Tricks bekämpften sich der US-Konzern Kodak und Japans Elektronikriese Fuji. Am Ende unterlag der Bessere.“

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An open letter to netlabels by a very pissed off Zargon

Zargon, seines Zeichens Macher der CC-Rebel Music-Serie auf Bit Rebels, holt richtig aus und zielt voll auf die Zwölf. Nicht zu Unrecht, denn er trifft punktgenau. Wer vorhaben sollte in absehbarer Zeit ein Netlabel zu starten: das hier ist der Vorbereitungskurs – darunter geht nichts.

Einen Punkt allerdings hat er vergessen. Spart Euch diese Werbeshice auf den Seiten, die CC-NC-Musik anbieten! müsste der heißen. Die allerdings fährt er dummerweise selber. Ein echter Wermutstropfen nach diesem gelungenen Rant.
(via Deepgoa)

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