Genau jetzt vor zwei Jahren saß ich an selber Stelle und hoffte, irgendwie die Nacht zu überstehen. Bangte darum, sie nicht allein zu lassen, weil ich hier niemanden allein lassen wollte. Nicht konnte auch. Irgendwann in der Nacht dann kehrte Ruhe ein, Gewissheit auch, dass das alles noch bis Morgen Zeit haben würde. Also öffnete ich den Jägermeister, der Vorfreude wegen, vielleicht auch der Beruhigung wegen. Ein paar auch wunderschöne, innige Stunden später war dann nichts mehr wie vorher. Und so sollte es nie wieder werden.
Und nun die 5 Euro für´s Phrasenschwein: „Kinder, wie die Zeit vergeht!“
Tankwart Juerg Judin | StyleSpion
Das kauft sich ein Tüp eine runter gekommene Tankstelle, die 1956 in Berlin gebaut wurde, und investiert 500000€ um sie auszubauen und um darin zu wohnen. Und jetzt kommt ihr. Hier die Bildstrecke.
Abandoned Russia | Nerdcore
Auf der Reise nach verlassenen Russen-Kasernen durch den Ostblock. Bei sowas packt mich echt der Gedanke, ebensolches auch mal zu tun, aber ich komm‘ ja hier nicht weg so lange.
„Eric Lusito has travelled from East Germany to Mongolia and from Poland to Kazakhstan in search of these former Soviet military bases.“
Die Tage kam die neue Shpongle auf Twisted und versetzte offenbar nicht nur mich in helle Aufregung, und das ganz zu Recht, denn dieses Album ist großartig.
Hinter Shpongle stecken der Alt-Goa-Recke Raja Ram und eben Simon Posford. Von meinen 50 Lesern, die ich hier täglich habe, kennen mindestens 35 diesen Namen, denn auch deshalb lesen die ja hier. Simon Posford ist zumindest musikalisch eine lebende Legende, denn er kann scheinbar alles. Und das beste daran: er macht mir Musik zugänglich, die ich eigentlich nicht mag, die viel zu viel Ethno ist, zuviel Eso und zu viel Kitsch. Aber keiner kann das so gut und verspult verbinden, wie eben Simon Posford es tut.
Shpongle’s debut album, „Are You Shpongled?“ , exploded on the psytrance scene back in 1998 and was hailed worldwide as the finest album of psychedelic electronic ambient music to date. The following two releases , „Tales Of The Inexpressible“ ( 2001 ) and „Nothing Lasts“ ( 2005 ) were met with a little less enthusiasm as the group’s sound deviated somewhat from the the formula that worked so well in their debut effort. Fortunately for all us Shpongle fans they are back on track and better than ever. In this mix you can hear tunes from various projects that Posford has been involved in over the last 15 years or so.
Die Macher von psy-amb haben jetzt ein völlig geilen Mix gemacht, der 17 Produktionen von Posford aus nun mehr 15 Jahren verbindet und haben zu jedem der Tracks eine kurze Story, was ich am grandiosesten finde. Das ist der ultimative Posford-Mix und ich liebe ihn. Das ist psychedelic trippy Chill Out at it’s best! Das ist die perfekt akustische Joint-Begleitmusik, wovon ich natürlich keine Ahnung habe.
Tracklist: 1.Anubis – Invocation – 1998
Members : Simon Posford , Chris Deckker 2. North Central Positronics – Smell The Glove ( Slight Return ) – 1994
Members : Simon Posford , Ben Kempton 3. Binah – Crescent Suns – 1999
Members : Simon Posford, George Barker & Jewel Stanbridge 4. Hallucinogen – The Herb Garden – 1999
Members : Simon Posford 5. Walter Ego – We’re High – 2000
Members : Simon Posford 6 . Dub Trees – Magnetica – 2000
Members : Simon Posford, Greg Hunter & Martin Glover 7. Purple Om – Armageddon Dub – 1999
Members : Simon Posford , Nick Barber 8. Shpongle – Divine Moments Of Truth – 1998
Members : Simon Posford, Raja Ram 9. Younger Brother – Crumblenaut – 2003
Members : Simon Posford & Benji Vaughn 10. Gargoyles – Evil Do’ers – 2003
Members : Simon Posford & Ott 11. Celtic Cross – Jade Gates (Beauty Knows No Pain Mix) – 2009
Members : Simon Posford, Saul Davies & Martin Glover 12. Hallucinogen – LSD (world sheet of closed string mix) – 2002
Members : Simon Posford 13. Younger Brother – All I Want – 2007
Members : Simon Posford & Benji Vaughn 14. Shpongle – Around The World In A Tea Daze (OTT rmx)
Members : Simon Posford, Raja Ram 15. Shpongle – Circuits Of The Imagination/Linguistic Mystic/Mentalism – 2001
Members : Simon Posford, Raja Ram 16. Shpongle – I Am You – 2009
Members : Simon Posford, Raja Ram 17. Hallucinogen – E – 2001
Members : Simon Posford
Auf Industrieform DDR widmet man sich ausführlich der Geschichte des ostdeutschen Designs. Neben den geschichtlichen Aspekten und allerhand Fakten gibt es über 1100 Bildern von Dingen, die in der DDR hergestellt worden sind und einen in allen Lebenslagen irgendwie begleiteten. Viele wurden wohl eher nach praxistauglichen Kriterien hergestellt, andere allerdings durchaus an ästhetischen. Und vor allem haben die da die einzig in der DDR hergestellten Skateboards, die ich noch nirgendwo anders gesehen habe. Eine Seite für sehr lange Klickstrecken.
Wenn der Winter in Alaska erstmal überstanden ist, hat man das Schlimmste schonmal hinter sich.
[filed under: Von Drop City lernen, heißt siegen lernen]
The History of the Internet in a Nutshell | Six Revisions „Here’s a brief history of the Internet, including important dates, people, projects, sites, and other information that should give you at least a partial picture of what this thing we call the Internet really is, and where it came from.“
Ich stehe ja nicht so auf Trailer, aber diese DVD hier scheint verdammt sehenswert zu sein und deshalb mache ich da mal eine Ausnahme.
Die Neubauten spielten am 21. Dezember 1989 ihr ersten Konzert in der noch DDR. Und zwar in der Wilhelm Pieck-Halle des VEB Elektrokohle Berlin, kurze Zeit später dann ein Klub, der zu so etwas wie einer kleinen Legende wurde, auch wenn ich ihn nie wirklich leiden mochte.
Der Film ist auf DVD zu haben und läuft wohl auch in dem ein oder anderem Berliner Kino. Mehr Infos auf Side-Line.
Das Bild an sich sieht nicht sonderlich spektakulär aus, aber das Original misst ganze 4670×2000 und wenn man das ansieht, wird es dann doch schon sehr spektakulär.
Techno hat die legitime Nachfolge des Rock’n’Roll angetreten und hat sich seit Anfang der 90er Jahre als die führende Jugend- und Musikkultur etabliert. In den Wirren der Nachwendezeit entwickelte sich Techno weltweit und vor allem in Deutschland (und dort vor allem in Berlin) mit einer außerordentlichen Dynamik und eroberte sich binnen weniger Jahre den Mainstream.
Im Gespräch mit Tim Pritlove berichtet Tanith, der als DJ und Musiker Aufstieg und Fall der Technoszene aktiv begleitet hat, von Geschichte, Wesen und Bedeutung von Techno. Zur Sprache kommen Musikstile, Kraftwerk und andere Pioniere der elektronischen Musik, der Bedarf für Techno in der Gesellschaft, der Aufstieg der Clubszene in Berlin, die Bedeutung von Techno für die Generation der Wiederveereinigung, Fraktale und Mathematiker auf der Technoparty, der Wandel der Musikszene durch das Internet und wie man von Musik lebt, der Amen Break, die Rolle von Netlabels und die Distribution von Musik in der Zukunft.
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