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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Langzeitbelichtete Schwarz-Weißfotografie von Chris Friel

Der farbenblinde Britte Chris Friel kaufte sich im Jahr 2006 seine erste Kamera und macht seit dem grundsätzlich schöne Bilder. Sein long exposure-Set auf Flickr allerdings ist mehr als das. Optisch erinnert es an die kalten Jahreszeiten, obwohl ich sicher bin, das viele der Fotos im Sommer entstanden sind. Sie laden zum Träumen, vor allem aber zum Verweilen an, und das will was heißen im Netz.

(via waximal)

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Bob der Baumeister scheint in den letzten sieben Jahren nicht einen Tag gealtert zu sein.

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Download: Das Kraftfuttermischwerk – Tief | mixed for Proton Radio 06.09.2009

Eigentlich sollte dieser Mix gestern auf Proton Radio laufen, wobei ich mir nicht sicher bin, dass das auch der Fall war; Mir sagt ja keener wat. Wenn der lief, ist gut, wenn nicht, ist mir das jetzt auch egal, hau‘ ich den eben hier raus. Ist deren Exklusivität zwar im Arsch, aber wenn die sich nicht melden, müssen die da durch.

[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/stuff/tief%20_%20proton%20mix.mp3]
(Direktdownload)

Tracklist:
Paul St. Hilaire & René Löwe – Faith [False Tuned]
Radio Slave – Neverending [Ostgut Tonträger]
Brendon Moeller – Changes [Third Ear Recordings]
Marko Fürstenberg – Strackebrot (Havantepe Remix) [tfe-records]
Quantec – Chaindata [Styrax Leaves]
P.Laoss – Speak French [unreleased]
Rhauder feat.Paul St.Hilaire – No News (Marko Fürstenberg Remix) [Ornaments]
Lowtek Soundsystem – Stella Polaris [Out Of Orbit Recordings]
Found a Way (feat. Tikiman) – Find A Way (Vocal plus Version) [Main Street Records]
Luke Hess – Transform [Echochord]
Grit – Deimos [ROHS!]
Consistent – Who Did (das Kfmw Remix) [tfe-records]

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Verlassenes mal anders: Die Bilder von Cari Ann Wayman

Ich bin heute Mittag über den Flickr-Pool von Cari Ann Wayman gestolpert und habe bis eben gebraucht, mich durch wirklich fast jedes ihrer nahezu unendlich vielen Fotos zu klicken. Wahnsinnig gut, was die junge Frau mit der Kamera anzufangen weiß. Immer.

Was mich aber wirklich echt beeindruckt, ist ihr Umgang mit der Darstellung von verlassenen Objekten. Da hat man ja doch schon so einiges weg in letzter Zeit. HDR, was ich immer noch mag, Effekthascherei, der ich auch immer noch was abgewinnen kann und jede Menge spektakulärer Bildkompositionen. Mag ich alles, aber nichts ist so augentreffend, wie diese Bilder hier. Ich nenne das ab hier mal Grunge-Fotografie. Ein ergreifend unspektakuläres In-Szene-Setzen von verlassenen Gebäuden; dreckig, ehrlich, irgendwie amerikanisch und reflektierend.

Ihr Foto-Album abandoned things strotzt nur so vor mittelfingerzeigender Kuhlness und übertrifft so ziemlich alles, was ich bisher in diesem Genre zu sehen bekam. Auch deshalb, weil sie in diese Öde immer wieder Menschen einbindet. Gerne sich selber, in dem sie sich der Abgewracktheit des Äußeren in nichts nach zustehen versucht, was auch gelingt, gerne aber auch Freunde von sich.

Diese Bilder sind genial und ich bin echt ein wenig aus dem Häuschen. Dem verlassenem, versteht sich. Ich weiß gar nicht, welches Foto ich jetzt nehmen soll, die sind alle grandios. Deshalb: unbedingt Zeit mitnehmen.

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