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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Aufstand der Netzbürger, ein durchaus lesenswerter Artikel auf SpOn, der dennoch viel zu spät kommt. Irgendwie erinnert der SPIEGEL im Umgang mit diesem Thema auch ein wenig an die SPD. Die hatten das auch viel zu lange so gar nicht auf dem Schirm. Nicht umsonst stehen sie jetzt alle vor einem derartigem Debakel. Hätte sich der SPIEGEL mit derlei Themen schon vor zwei Jahren umfangreich auseinandergesetzt, würde die momentane Situation vielleicht anders aussehen.

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Ich war heute arbeiten. So richtig arbeiten. Körperlich. Handwerk. So wie früher täglich. 8 Stunden schufften auf dem Bau. Eine Ausbildung lang. 3 verdammt lange Jahre. Das war alles nichts für mich und dennoch habe ich das Handwerk an sich als sehr ehrenwerte Arbeit kennen und auch schätzen gelernt. Deshalb fällt es mir auch immer schwer nachzuvollziehen, warum Handwerker an sich einen so dermaßen desolaten Ruf genießen. Klar weiß ich, dass sie als laut, unpünktlich, generell unzuverlässig, überbezahlt, meckerig, unzufrieden und klugscheißerisch gelten. Aber hey: die können eben die Sachen, die viele Leute selber nicht können. Für mich macht es keinen Unterschied ob jemand eine komplette Elektroinstallation in ein Haus baut oder ob er eben eine Website mit php und CSS-Codes auf die Beine stellt. Die wenigsten, die ich kenne können beides. Mit dem Unterschied, dass ich mir anmasse zu behaupten, dass die meisten Handwerker weitaus härter für ihr Geld, von dem sie nicht sonderlich viel bekommen, arbeiten müssen, wie ein Großteil derer, die ihr Geld in Büros oder ähnlichem verdienen. Ich schließe mich da mit ein. Ich musste früher für weitaus weniger Geld weitaus mehr Arbeit leisten. Andere Arbeit, natürlich. Das finde ich heute gut, klar, deshalb habe ich ja auch was anderes gemacht.

Was mir aber heute eigentlich durch den Kopf ging: wenn ich immer noch auf dem Bau mein Geld verdienen würde, würde ich nicht bloggen. Glaube ich.

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Mayday 1994, Deutschlandhalle

Youtube-User Technomuseum hat mal wieder ein doch lustiges Filmchen über die 94er Mayday in der Berliner Deutschlandhalle hochgeladen. Rein zufääällig wohnte ich dieser Veranstaltung bei und war völlig geflasht von dem, was dort an Lautstärke durch die Boxentürme jagte. Dass das hier arg gekürzt gezeigt wird, macht nichts, denn als lustiges musikalisches Zeitdokument reicht das schon und zeigt, wie nahe die Veranstalter damals dem Größenwahn nahe waren. Aber hey, sie konnten sich das zumindest finanziell wohl auch leisten. Der Sound aus der Halle erinnert zumindest was die Geschwindigkeit betrifft, sehr an den Main Floor des Vuuv am letzten Wochenende. Mit dabei, klar, Mate, der zu jener Zeit eine ähnliche Haarfarbe hatte, wie meiner einer, aber das ist eine andere Geschichte.


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Schönes Video von einem Rummel

Ich mag‘ den Begriff „Rummel“ ja irgendwie gerne. Er hat sowas kleinjungenlich-Romantisches. Klar, heute nennt man sowas nicht mehr Rummel, und die alten Spassigkeiten wurde im Laufe der Jahre gegen so einen Quatsch wie Greifarm-Automaten ausgetauscht. Zuckerwatte und kandierte Äpfel gibt es auch eher seltener, Büchsen werfen mögen offenbar auch nur noch die wenigsten. Und von diesen alten Schaukeln, die die Form eines Schiffes hatten und mit denen man auf’s Tiefste die Mädchen beeindrucken konnte, habe ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Sei es drum; die Farben und die Bilder machen diesen Clip dennoch irgendwie kleinjungenlich-romantisch. Und schön! Die Musik da drüber muss wohl dann auch so.


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Diese Einkaufscentren in den so genannten „sozialen Brennpunkten“ würden außerhalb der selbigen grandios in die Pleite scheitern.

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Schlaumeise im Tiefflug

Als ich heute die Kinerarztpraxis betrat, die es zu Malern gilt, fing mich der Herr des für das Haus zuständigen Sicherheitsdienstes ab. Was ich „vor hätte, wie lange das dauern würde und überhaupt.“ Ihm wäre das „ja egal“, lies er mich wissen, aber wegen dem Vertrauen und so; „Sie wissen schon.“ Und wie ich wusste. Nachdem ich ihm all seine Fragen halbwegs zufriedenstellend beantwortet hatte, wies er mich darauf hin, „das hier aber striktes Rauchverbot gelte!, dass es auch einzuhalten gelte!“ Ich sagte ihm, dass mir das völlig klar ist, schließlich handle es sich bei den Räumlichkeiten um eine Arztpraxis, worauf hin er mich mit den Worten aus den Schuhen warf, „dass das damit nicht das geringste zu tun“ hätte – es ginge dabei „einzig und allein um die Rauchmeldeanlage.
Ich glaube, er ist Raucher. Und Kinderlos.

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