Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Die indischen Wirtsleute reden kontinuierlich indisch miteinander. Auf einmal taucht eine Aneinanderreihung deutscher Wörter bei ihr auf. „Hausrat, Haftpflicht, Grundsteuer, Müllabfuhr, Reinigungsfirma.“ Danach reden sie wieder indisch. Sie sind dabei äußerst gelassen.

Einen Kommentar hinterlassen

Postersammlung: Solidarity Art

Flickr-Album, was ausschließlich Poster zum Thema Solidarität zeigt und grafisch ziemlich interessant ist, wie ich finde. Vornehmlich sind die Plakate aus den sozialistischen Epochen verschiedener Länder oder zumindest was man dafür gehalten hatte.

Ein Kommentar

Das verlassene Freibad in Menteroda, nähe Mühlhausen in Thüringen

Die Eltern meinten es immer gut mit uns Kindern – sie bereisten mit uns die gesamte DDR. Man sollte ja auch mal was sehen von der Welt. Und da diese für uns nun mal an den unmittelbaren Auslandsgrenzen endete (meistens jedenfalls), bereisten sie mit uns eben den gesamten Osten und taten so, als wäre das eben die Welt. Ich behaupte gar, es gibt keine zusammenhängenden 50x50km gibt, auf denen ich als Kind nicht lang gelaufen bin. Ich habe viel gesehen, und wenn man das „viel“ an den geographischen Gegebenheiten der DDR orientiertet, fast alles. Irgendwann in den 80ern waren die Eltern mit uns im Kyffhäuser Gebirge und entschlossen sich dazu, einen Tagesausflug nach Mühlhausen zu machen, sie hatten da von einem Freibad gehört. Also gurkten wir da hin. Ich erinnere mich daran, dass ich dieses Freibad schon damals für irgendwie ranzig empfand, aber wir waren ansonsten ja auch Stammgäste im mehrfach ausgezeichneten „Schönsten Freibad der DDR„. Da war man anderes gewohnt, aber das ist eine andere Geschichte.

Flickr-User .ninja06 jedenfalls hat eine Fotoserie von dem Schwimmbad, in das ich damals ging, weil die Eltern die Weltreisen praktischerweise auf die DDR beschränkten und das finde ich irgendwie… nun ja; nostalgisch.
Hach, Internetz.

5 Kommentare

TV-Hinweis

Heute, 21:00 Uhr, arte: Prinzessinnenbad.
Ich bin ein klein wenig verliebt in diesen Film. Und die taz hat ein Interview mit Bettina Blümner, der Regisseurin dieser fantastischen Dokumentation. Wenn den, was ich mir so gar nicht vorstellen möchte, jemand noch nicht gesehen haben sollte: heute Abend geht eh nichts anderes.

Ein Kommentar

Plattenspieler als Kunstobjekt: „bausatz noto“ von Carsten Nicolai

Auf der Seite von Carsten Nicolai ist vermerkt, dass dieses Werk aus dem Jahre 1998 stammt, die große blöde Zeitung, die etwas dazu hat, was ich nicht linken werde, meint, es sei aus dem Jahre 1992.

Das Bild strahlt eine kühle und anmutige Schönheit aus, die mich ziemlich anmacht, irgendwie. Allerdings kann man nichts hören, soweit ich das richtig verstanden habe. Die Arbeit ist Teil der „60 Jahre. 60 Werke“ Kunst-Aktion.

Four Technics SL-1210 turntables are integrated into a table. On each of these turntables rests a specially produced vinyl record with 12 endless grooves each of which provides the visitor with the opportunity to play several sound-loops endlessly. The table functions as the instrument that permits the viewer to layer and superimpose the sound-loops and to create permanently new combinations. The field of interaction is further expanded by the option to substitute the record, to vary its pace and to have it rotate eccentrically through alternating holes. Headphones on top of the table invite the visitor to attentively follow the emergence of the sound surface. When leaving the installation a sound system installed at the exit emits the manually selected combination of sound-loops. Re-confronted with the sound surface, the visitor now recognizes the methods and means of its creation.

(via dropular)

Einen Kommentar hinterlassen