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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Unsinnig an diesem Urheberrecht ist auch, dass gerade alte Aufnahmen aus der DDR in irgendwelchen Rundfunkarchiven verstauben, ohne das die dort jemals weider rausgeholt werden. Wem nützt das? Wie wird dadurch ein Bildungs- und Informationsfluss gewährleistet. Man könnte einfach sagen: „ist schade drum.“ Man könnte aber auch meinen, dass von Grund auf Urheberrechtsschwachsinn einigen Menschen das Recht auf Information genommen wird, denn selbst die Öffentlich-Rechtlichen werden vieles von diesem Material niemals nicht wieder ins Programm aufnehmen. Sie entscheiden also quasi, dass das keiner mehr öffentlich zu sehen bekommt.

Ich gehe mal das Löschbutton klicken.

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Der Tüp, der bei Penny im Anzug vor mir an der Kasse steht, zahlt seinen 0,2er Flachmann, gefüllt mit dem billigsten Vodka zu 1,19 mit seiner American Express Gold.

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10 Jahre Vater. Ich hab‘ mir das damals alles so anders vorgestellt, komplizierter irgendwie und lange nicht so ausfüllend – auch emotional. Anstrengend war es. Ist es manchmal immer noch, aber das war auch irgendwie von vornerein klar. Groß werden sie alle, aber wenn es mehr als das sein soll, ist es eben manchmal anstrengend. Und das ist nicht mal ein Problem. Nochmal 10 Jahre, dann zieht sie schon lange durch die Clubs (hoffe ich), ist vielleicht erst dann auf Wohnungssuche, im Ausland vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich hab dann die vierte Null hinter mir, sie gerade mal die zweite, ist dann beinahe so alt wie ich damals. Das ich damals eigentlich gar nicht wollte, eigentlich niemals wollte – geschenkt. Irgendwie habe auch ich heute Geburtstag. Darauf trinke ich, trinken wir nachher einen – wenn sie im Bett ist. Und auf die fast immer turbulenten Zeiten. Prost!

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Dancehall hin, Dancehall her – die neue Nosliw ist die schwächste von ihm bisher, sag‘ ich jetzt mal ganz dreist. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Vorläufer die Latte auch sehr weit oben haben liegen lassen.

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Musikproduktion mit bunten, leuchtenden Würfeln

Ich hätte ja nie gedacht, dass ich das mal sagen würde… Blödsinn, ich habe gewusst, dass ich irgendwann einmal sagen müsste: Geh mir weg mit dem neumodernem Schmuh! Ich brauche ein paar Geräte mit so Knöpchen dran, einen Rechner – wenn es geht mit Audiofunktion und eine Midi-Software. Andere brauchen das nicht, die nehmen bunte Blinkwürfel, einen PC und eine Software. Obwohl ich gerade feststelle, dass das soweit von meinem Set-Up nicht weg ist, aber ist ja auch egal. Hier machen die also mit AudioCubes Musik. Echt jetzt. Das sieht gut aus, wäre für mich aber rein gar nichts. Ist ja wie beim Kniffeln.
(Direktlink, via core77)

Ich gehe mal davon aus, dass der Sound in dem Video nach ein paar Sekunden nur bei mir aussetzt. Sollte das nicht so sein, dürfte bewiesen sein, dass das mit dem Musikwürfeln irgendwie unsinnig ist.

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Platte(n) der Woche #29

Burial & Four Tet – “Mot” & “Wolf Cub” | 2009 | Text Records
Ich wusste, dass nichts Schlechtes dabei rauskommen würde, wenn Burial mal wieder was ins Presswerk schickt. Das er das hier in Kollaboration mit Four Tet getan hat, ändert daran nicht das Geringste. Klar, eine Albumreise mit Burial ist immer noch mehr als 2 Tracks und immer noch etwas ganz eigenes, etwas besonderes. Immerhin aber haben sich hier zwei 9-Minüter die Seiten geteilt, die es in sich haben, wobei die B-Seite ganz klar mein Favorit dieser Platte ist. Allerdings existieren wohl auch noch weitere Tracks, die auch im Netz anzuhören sind. So deep, ohne sonderlich dark zu sein, hat Burial m.E. bisher noch nirgendwo anders geklungen. Große Platte, die innerhalb weniger Stunden gnadenlos vergriffen war. Davon hat heute auch die SPEX schon Wind bekommen. Harhar.
(Komplett anhören)

Luke Hess – Light In The Dark | 2009 | Echochord
Sehr gutes Album, was sehr wohl als Schieber über die Tanzfläche taugen dürfte aber auch zum Homelistening einzuladen vermag. Große Dubchords, mitunter mit seichtem Detroit-Einschlag. Durch die Reihe hörbare Stücke, ohne das ich da großartige Filler auf dem Album ausmachen kann. Gefällt mir sehr gut, auch wenn die künstlereigenen, spezifischen Unterschriften im Dubtechno mehr und mehr verwässern. Auch auf die Gefahr hin, dass alles irgendwie gleich klingt. Ich „ertrage“ das noch eine ganze Weile, glaube ich.
(Reinhören)

Berliner Ring – Orbital | 2009 | ART YARD RECORDS
Total verspultes, sehr experimentelles und „technomechanisches“ Album mit grandioser Namensgebung der Produzenten, die mir bisher völlig unbekannt waren. Hätte auch gut auf Autoplate kommen können. Dann hätte sicher auch das Artwork der Platte gut ausgesehen.
(Reinhören)

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Rudolf Horn, Möbeldesigner in der DDR

Erst gestern bin ich auf das Schaffen von Rudolf Horn gestoßen. Horn war Möbeldesigner in der DDR, was mich doch überraschte, denn bisher dachte ich, das Möbel, Design und DDR eher so Dinge sind, die nicht so recht zusammengehören würden. Eher bin ich davon ausgegangen, dass Möbel in der DDR eher zweckgebunden hergestellt wurden. Nichts Design – praktisch muss das sein, dachte ich. Ganz VEB-Möbel- und Spanplattenwerkirgendwas-like eben. Aber offensichtlich täuschte ich mich da, wie mir so eben die Infos auf Burg-Halle über das gerade stattgefundene Rudolf Horn Symposium in Halle klar machen.

Rudolf Horn war mit Sicherheit einer der zentralen Figuren im Design der Deutschen Demokratischen Republik und gleichzeitig im deutschen Möbeldesign der Nachkriegszeit bis zur Wende. Sogar über diese Zeitspanne hinaus war er 30 Jahre lang Hochschullehrer an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design in Halle.

Neben den ausführlichen Infos haben die auch allerhand Bilder der Möbel von Horn. Ich kann mich nicht daran erinnern, Möbel aus dem Osten je im Design-Kontext betrachtet zu haben, finde allerdings jetzt, dass das durchaus Sinn macht, irgendwie.

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Thinner Label Night – Berlin: Freitag, 22. Mai, Arenaclub

Eichenstr. 4 – Berlin – Treptow

LineUp:

  • Gabriel le Mar LIVE (Thinner, elux – Frankfurt)
  • Marko Fürstenberg LIVE (Thinner, a.r.t.less, Ornaments, Leipzig)
  • Sensual Physics LIVE (Thinner, Source Records, Düsseldorf)
  • Das Kraftfuttermischwerk (Thinner, T.F.E. Records, Potsdam)

Sobald ich einen Flyer sowie nähere Infos habe, reiche ich diese nach.

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