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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Weil ich gerade die beste aller weltbesten Rage Coverbands gesehen habe. Weil gleich der 1. Mai beginnt. Weil wir alle alt werden und die Sachen gegen Geld eintauschen, die uns in jüngeren Jahren um so vieles wichtiger waren. Weil ich einen ellenlangen Beitrag über die 1. Mai-Proteste geschrieben habe und ihn doch nicht bringe. Nicht wegen Schäuble – nur: ich habe keinen Bock auf Diskussionen. Weil ich so einen satt gefressenen Blödsinn von Sascha Lobo in der taz lese. Weil das nicht das Ende ist und weil ich mir endlich mal wieder Rage auf den Pod packen sollte – des Alters wegen. Weil das soviel Energie hat, dass der Arsch Angst bekommt, einen Tritt zu bekommen. Weil das hier alles sowieso nichts mehr wird mit dem, was sie Demokratie nennen:
RATM -Killing in the name

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Doku: A trip round Acid House

Britische TV-Doku aus dem Jahr 1988. House schwappte gerade volle Kante aus den Staaten nach Europa rüber und nicht nur die Eltern hatten Angst vor diesem verrückten Zeug, auch die Medien wollten den Sound nicht so wirklich. Drogen beim Feiern nämlich waren auch damals schon ein Angsttehma, erst recht wenn alle „Acid“ wollten.

Für diesen Sound war ich damals glücklicherweise noch etwas zu jung, was jetzt auch nicht so tragisch ist, denn der gibt mir nicht sooo viel. Interessant ist die Doku dennoch, denn der hohe Stellenwert von Acid House ist gerade im Hinblick auf die danach folgenden House und Techno-Geschichte nicht zu leugnen.

Part 1:

(Direktlinks: Part 1 | Part 2Part 3)

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Platte(n) der Woche #28

Kuba – How The Future Sounded | 2009 | Chillcode
Ich bin ja immer etwas vorsichtig mit so Psybient. Zu groß die Gefahr im Kitsch zu ersaufen, was natürlich nicht allgemein gültig ist, es gibt auch in dem Bereich großartige Platten. So wie diese hier. Sehr nativer Sound, fette Dub-Basslinien, mit satten Drums, jeder Menge Synthisequencen, Flöten, anderen Bläsern, Gitarren, Vocalfetzen, ganz ohne Gesang und mit einem Kofferraum voller Effekte. Klingt sehr handmade das alles, obwohl man das heute ja immer schwer ausmachen kann. Die Ethno-Elemente gehen mir, ganz anders als sonst, nicht permanent auf den Puffer, sondern schmiegen sich so in den Sound, wie sie dort hingehören. Runden alles ab. Die schnelleren Nummern sind durchaus tanzbar und erinnern ein wenig an die früheren Le Mar- Alben, die auf Spirit Zone kamen. Diese Band – kann man hier mit Recht so sagen – würde ich mir gerne mal Live auf einem Open Air im Sommer geben wollen. Klasse Album!
(Reinhören)

Various Artists – compilation 01 | 2009 | Load and clear
Ziemlich frisches Netlabel aus Belgien, dass als zweite VÖ gleich eine Compi bringt. Furchtbare Seite, furchtbares Artwork dafür um so besseren Sound. Kann man so machen. Hier versammelt sich von verrauschtem dubbigem Ambient bis zu Dubtechno mit Dubstep-Anleihe alles. Und das klingt wirklich gut. Ziemliche Überraschung, diese Compi.
(Download unter CC-Lizenz)

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Habe das Gefühl, eine Entscheidung über die Zukunft eines jungen Menschen mitverantworten zu müssen, wenn der nicht schnellstens den Finger aus seinem Hintern zieht. Fühlt sich shice an. Auch wenn diese Entscheidung richtig ist, ist sie die denkbar schlechteste. Für den jungen Menschen.

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