Diese neuartigen Öko-Acryllacke haben Verlaufseigenschaften schlechter als Honig, brennen zu schnell auf und riechen nicht mal nach Lack. Das ist doch kein Lack! Shicezeug.
[File under: Dinge, über die keiner spricht.]
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Ein KommentarDer NEUE Tresor – was ist übrig? | Tanith
Tanith macht mal einen Schnitt und guckt was vom alten Tresor in dem neuen übrig blieb, in dem ich immer noch nicht war. Da er Quasi-Insider ist, liest sich das sehr interessant.
Trailer for ‚Totally Wired‘ | Vimeo
This is the trailer for the forthcoming documentary ‚Totally Wired‘.
A documentary film about Andreas Schneider’s infamous ‚Schneider’s Buero‘, the boutique electronic musical instrument shop in Berlin.
Die De:Bug hat außerdem ein Interview mit Niamh Guckian, dem Macher dieser etwas eigensinnigen Dokumentation.

Der Genex Katalog war ein Katalog, der im Westen angeboten wurde, damit die im Westen lebenden Verwandten und/oder Bekannten Geschenke in die DDR machen konnten. Jeder Ossi über 30 hat davon ganz sicher schon mal gehört. Anfänglich gab es nur Ostprodukte, in den 80ern allerdings gab es dann von Lebensmitteln über Autos bis hin zu ganzen Häusern alles was das Herz begehrte – auch die Westwaren. Jene Leute im Osten, die über Genex Waren bezogen, hatten immer besonders viele Freunde, wenn ihr versteht. Bekannte meiner Familie haben sich ein ganzes Haus so zukommen lassen. Allerdings haben sie dafür nötige Kohle vorher auf komplizierten Umwegen in den Westen transferiert. Kurz nachdem sie ihr Haus bezogen hatten, sind sie im Jahr 1989 ausgereist, aber das ist eine andere Geschichte.
Wikipedia hat zu dem Katalog auszugsweise das hier:
Die Geschenkdienst- und Kleinexporte GmbH (kurz Genex; später nur noch Genex Geschenkdienst GmbH) war ein am 20. Dezember 1956 von der DDR-Regierung gegründetes Unternehmen. Es war eine der wichtigsten Devisenquellen der Kommerziellen Koordinierung, einer Abteilung des Ministeriums für Außenhandel der DDR. Hauptsitz war in Ost-Berlin.
[…]
Die Waren im Katalog waren zu etwa neunzig Prozent aus der DDR-Produktion. Neben Lebensmitteln und Konsumgütern wie Möbeln, Kosmetik, Kleidung, Werkzeug und HiFi-Anlagen konnte man aber auch Motorräder, Autos (ohne die sonst üblichen mehrjährigen Wartezeiten), Campingwagen und sogar ganze Fertigteilhäuser, die so genannten Neckermannhäuser, bestellen.Neben Motorrädern von MZ und Simson, sowie z. B. 1986 einem Yamaha-Motorrad, gab es die ostdeutschen Autos Trabant, Wartburg (auch als Pickup) und Barkas sowie osteuropäische Fahrzeuge von Škoda, Polski Fiat und Lada, die in der DDR schon als bessere Wagen galten. Aber man konnte auch ausgewählte Modelle von westeuropäischen Automobilkonzernen verschenken. So wurde z. B. im Katalog von 1986 ein Fiat Uno 60 Super, Renault 9 GTL, Ford Orion, VW Golf, VW Passat und der VW Transporter angeboten. Auch die Marken Mazda und Volvo gab es zeitweise im Angebot. Hierbei war zu berücksichtigen, dass bei einigen westeuropäischen/japanischen Marken die Ersatzteilversorgung nur für fünf Jahre gegen Mark der DDR erfolgte; danach nur noch gegen DM.
Dem Beschenkten entstanden keine Kosten, die sonst schwer erhältlichen Waren wurden ohne große Wartezeit (bei Autos beispielsweise nur vier bis sechs Wochen) direkt an die DDR-Bürger geliefert.
Wer also das Glück hatte über Genex Geschenke zu bekommen, war die kuhlste Sau in Town, um das mal salopp zu sagen.

Ich habe immer wieder mal versucht, an so ein Teil ranzukommen, was mir nicht gelang. Vor einigen Tagen bin ich dann im bei Dirk Schuette über diese drei Komplettausgaben gestolpert. Ich habe versucht, herauszubekommen, wer sich die Mühe gemacht und die Kataloge gescannt hat, was mir leider auch nicht gelungen ist. Anne vom Pappenforum hat sie von irgendwem als Kopie bekommen und in Umlauf gebracht, weiß allerdings nicht mehr, wer genau das war, was schade ist. Ich hätte nämlich gerne gefragt, ob es okay ist, wenn ich die Bilder auf Flickr lade. Ich finde nämlich, dass diese Dinger unbedingt ins Netz gehören! Deshalb habe ich sie nun ohne ausdrückliche Zusage von irgendwem hoch geladen und hoffe damit niemandem auf die Füße zu treten. Das es mit der Jauerfood AG Ärger geben könnte, schließe ich mal aus.
Der Autokatalog von 1977, der ein echter Kracher ist
Ich liebe diesen DDR-Fundstücke, von denen es im Netz immer noch viel zu wenig gibt. Auch sehenswert für den geneigten Leser, der heute zu der Seite der Schenkenden gehören würde.
Flickr-Alben:
Downloads als pdf:
Kennt jemand zufällig das Problem, dass wenn man bei Flickr neue Alben hochlädt, alle alten verschwunden sind? Was`n da los?
2 KommentareIch könnte mir vorstellen, dass das Jahr 2009 zu dem Jahr der Dokus über Schallplatten mutiert. Sei es drum – ich sehe die gerne, wo ich schon kaum noch Vinyl kaufe.
(Direktlink, via nylvi)
Letzte Woche ging ja dieses Parkourbiking-Video durch das Netz, auf dem der Fahrer mit dem Rad über einen Zaun fährt. Über einen Zaun. Das war schon ziemlich spektakulär, allerdings fehlte eine Portion Vintage in dem Video, wie ich meine. Die gibt es aber hiermit jetzt nach. Bikertricks anno 1899.
(Direktlink, via kox)
Der in England lebende Rumäne Bogdan Chesaru fotografiert Makroaufnahmen von Seifenblasen, erläutert, wie er diese macht, und bietet einige der Bilder als Wallpaper an. Wunderschön.
(Foto bei Design You Trust)
2 Kommentare[Update]: Ich wusste, dass die das löschen würden und hatte deshalb gestern noch einen Screenshot des unerträglichen Artikels gemacht.
Im offiziellen Diskussionsforum der CDU findet sich dieser nahezu unglaubliche Artikel zum Thema Homosexualität. Wir schreiben das 2009. Nur das niemand denkt, der Beitrag wäre aus den 50ern oder so. Und auch wenn das ein Forum ist, wo offenbar jeder Vollpfosten schmieren kann, was er will, steht das da in einem Forum der CDU. Man ist ja einiges gewöhnt von denen, aber das. *kotz*
Das ist die selbe CDU, die mit Westerwelles FDP nach der nächsten Bundestagswahl gerne gemeinsame Sache machen will, glaube ich.
(via ohneFolgen)
Frau von der Leyen und der Kreuzzug gegen Kinderpornografie: Eine Polemik | Telepolis
Liebe Frau von der Leyen, liebe sonstigen Symbolpolitiker, vielleicht ist es für euch nicht nachvollziehbar (oder es ist euch egal), aber ich bin der Meinung, ihr lähmt nicht nur das Land, ihr zerstört es – egal ob es um die Wirtschaft geht, um den inneren Zusammenhalt (der für die innere Sicherheit so wichtig ist), um Kreativität oder um Wissen. Ihr schnürt der Bevölkerung die Luft ab, ihr bringt sie dazu, dass sie nicht einmal mehr Tränen hat vor ohnmächtiger Wut, die heruntergeschluckt wird, weil man Angst hat, sich durch diese verdächtig zu machen.
Eastern European Autos | Flickr
Ganz großartiges Album voll mit alten Autos aus dem ehemaligem Ostblock. Inklusive aller üblichen Verdächtigen.