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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Optische Täuschung beim Zoom von Zuggeschwindigkeit

Kennen wir so womöglich alle aus unseren Kindheitserinnerungen, wenn wir hinten im Auto saßen und die Laternen, die nahe an den Straßen standen, immer sehr viel schneller an uns vorbei zu rauschen schienen, als die, die weiter weg standen.

The illusion that speed decreases when zoomed is „because when one focuses on an inner portion of the movie, the optic flow angular speed is slow, and appears to fill one’s entitle visual field, which is consistent with overall lower forward speed.

Note: The more zoomed, the more densely packed the overhead rigging appears. So, even though you appear to be moving forward more slowly when zoomed in, the actual rate of rigging flowing by remains constant, consistent with same forward speed in all conditions.


(Direktlink, via Kottke)

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New York im Rauch

In Kanada gibt es aktuell über 100 Waldbrände, die dafür sorgen, dass der dadurch entstehende Rauch bis nach New York City zieht. Das sieht nach „Blade Runner“ aus und gibt New York in diesen Tagen die innerstädtisch gemessen schlechteste Luftqualität der Welt. Aber hey, das bisschen Rauch.


(Direktlink)

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Doku über Münchner Clubs im Lockdown: Geschlossene Gesellschaft

Wahrscheinlich wird auch ohne diese Dokumentation keiner die lähmende Zeit während der Pandemie vergessen, aber auch Clubs hat sie deutschlandweit besonders hart eingeschränkt. „Geschlossene Gesellschaft“ beleuchtet die Zeit des Lockdowns mit Blick auf die Clubszene in München.

„Geschlossene Gesellschaft“ ist ein Film über die Münchener Clubs P1, Harry Klein, Backstage und Milla in der Pandemie. Es geht um die Branche, die als erstes schließen und als letztes wieder öffnen durfte. Es werden aber auch die Schicksale der Menschen beleuchtet, die in einer auf den Rausch reduzierten Vergnügungswelt ihre Familien ernähren und ihre soziale und kulturelle Identifikation finden.

Die Dokumentation startet ein Jahr nach der Schließung. Die Nächte sind still und leer geworden. Hinter den Clubtüren herrscht allerdings reges Leben. Es werden Wände eingerissen, Fernsehstudios gebaut, Förderanträge gestellt und Blumen gepflanzt. Das kreative Auflehnen einer Branche gegen die finanzielle und mentale Insolvenz ist die filmtreibende Frage. Eine Subkultur erfindet sich neu, auch um nicht vergessen zu werden. Über allem steht die Frage, wie das neue „normal“ inmitten der Ungewissheit aussehen wird.

“Geschlossene Gesellschaft“ ist der inspirierende Überlebenskampf eines Lebensentwurfs, der mit Social Distancing, Kontakt-und Ausgangsperren nicht überleben kann. Die Doku gleicht einem filmischen Zeitdokument – authentisch, überraschend und bildlich nicht selten surreal.


(Direktlink, via Groove)

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