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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Doku: „Zurück in die Zukunft“ – Wie ein Film zeitlos wurde

Etwas filmhistorisches zum Sonntag. Interessante Doku zur „Zurück in die Zukunft“-Trilogie, die damals zu meinen Lieblingsfilmen gehörte und Filmgeschichte schrieb, dass so allerdings nicht abzusehen war. Denn daran hat kaum jemand geglaubt.

1985 sorgte der erste Teil von „Zurück in die Zukunft“ für Rekordumsätze an der Kinokasse. Heute ist die Trilogie Kult. Ein Erfolg, den kaum einer erwartet hatte: Das Drehbuch wurde seinerzeit über 40 Mal abgelehnt, der erste Hauptdarsteller nach wenigen Tagen gefeuert und die Dreharbeiten im Akkordtempo absolviert.
Für „Zurück in die Zukunft – Wie ein Film zeitlos wurde“ besuchten Olivier Bonnard und Nathalie Amsellem die Drehorte und sprachen mit den Menschen, die damals an dem Film mitwirkten: Zu Wort kommen Darsteller, Autoren, Kulissenbauer – und sogar die Interpreten des Kultsongs „The Power of Love“!
Die Dokumentation versteht sich nicht nur als Making-of, sondern enthüllt auch neue Facetten des Streifens, den man längst auswendig zu kennen glaubte.
Unter dem Deckmantel einer familientauglichen Science-Fiction beschäftigt sich „Zurück in die Zukunft“ mit Themen wie Rassentrennung, Sexismus und soziale Ungleichheit. Steckt hinter der Botschaft, dass nichts unmöglich sei – wer will, legt sich sogar eine neue Familie zu –, ein Loblied an den American Dream? Oder kritisiert der Film damit die Auswüchse des kapitalistischen Amerika wenige Jahrzehnte vor dem Triumph des Trumpismus?
In „Zurück in die Zukunft – Wie ein Film zeitlos wurde“ offenbaren die damaligen Mitwirkenden ihre eigene Version dieser Erfolgsstory und erklären, warum der Film auch heute noch auf Resonanz stößt.


(Direktlink)

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Wand aus grünen Lasern über Hawaii

Letzten Monat hat eine Kamera eines Teleskops auf dem Mauna Kea, dem höchstem Berg Hawaiis eine Wand aus grünen Lasern eingefangen die sichtbar über den Himmel schossen. Matrix like. Nachdem man diese erst nicht genau zuordnen konnte, geht man mittlerweile davon aus, dass die Dinger von einem chinesischen Spionage-Satelliten kamen. Seitdem die von dort aus offenbar alles mögliche in die Luft schicken, redet kein Mensch mehr über UFOs. ;D

According to Dr. Martino, Anthony J., a NASA scientist working on ICESat-2 ATLAS, it is not by their instrument but by others. His colleagues, Dr. Alvaro Ivanoff et al., did a simulation of the trajectory of satellites that have a similar instrument and found a most likely candidate as the ACDL instrument by the Chinese Daqi-1/AEMS satellite. We really appreciate their efforts in the identification of the light. We are sorry about our confusion related to this event and its potential impact on the ICESat-2 team.


(Direktlink, via Vice)

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Album-Stream: Dub Tractor – Wait

Allzeitlieblingslieder sind immer so eine Sache, weil die bei mir manchmal nicht statisch sind und sich über die Jahre verändern. Man hört ja auch immer wieder mal Neues, das in die Schublade dann abgelegt wird und anderes aus dieser verdrängt. Wenn mich aber jemand nach meinen Allzeitlieblingsliedern in der Schublade Downbeats fragt, ziehe ich sie auf und ganz oben liegt Dub Tractors „Scary H H Loop“. Erschienen im Jahr 1997 auf Additive fand ich die Platte einst an einem verkifften Samstagvormittag in der Berliner SpaceHall. Ich verliebte mich sofort in den Tune und er ließ mich nie wieder los. Die Platte des Dänen Anders Remmer ist eine der ganz, ganz wenigen, die ich später mal digitalisieren sollte, obwohl sie schon zernudelt, weil halt so oft gespielt war. Aber im Internet fand man Sound diesen Mitte der 00er Jahre nicht, wenn man ihn doch mal digital brauchte.

Jedenfalls wusste ich bis Gestern gar nicht, dass Remmer immer noch als Dub Tractor Musik veröffentlicht. Um so mehr freute ich mich darüber, bei Thaddeus zu lesen, dass der Mann ein neues Album hat. Ich habe da Gestern nicht raufklicken wollen, weil es ein ziemlich lauter Tag war und ich dachte, Musik wie diese bräuchte wohl eine gewisse Ruhe. Ich sollte mich nicht täuschen. So sitze ich hier ganz in Ruhe alleine in der Küche mit dampfendem Kaffee, mit Blick aus dem Fenster ins scheinbar unendliche Grau und lasse mich akustisch ein wenig verzaubern. Melancholie, halb organisch, halb elektronisch. Kein Scary H H Loop, aber dennoch wunderschön. Ich mache meine Lieblingsschublade für Alben auf und lege dieses mit rein. Wenn auch nicht nach ganz oben. Dank an Thaddeus, der ganz treffend schreibt:

Die zwölf Tracks erzählen mit minimalem Einsatz eine maximale Geschichte. Sie sind still-pulsende Miniaturen, die zwischen fast schon zufällig aufgesetzten Arpeggios und eindeutigem musikalischen Storytelling Wärme und Ruhe orchestrieren. Gleichzeitig aber auch Bewegung, Entwicklung, epische Größe und kaum sichtbare Verletzlichkeit ausleuchten Und zahlreiche Referenzen referenzieren, die uns alle abholen.

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CGI Spaceship 1986: Flight of the Navigator

Immer wenn ich heute ältere Filme sehe, fällt mir dabei auf, wie schlecht ich die damals als grandios empfundenen CGI-Sachen finde. Zu der Zeit alles ganz großartig, über die Jahre hinweg schlecht gealtert, wie man so sagt. Besonders bei Herr der Ringe geht mir das so und wird sich wahrscheinlich über die Jahre auch weiter so tragen mit CGI, das ich heute bei neuen Filmen ganz groß finde.

Um etwas weiter zurückzugehen: hier ein CGI Spaceship aus dem Film Flight of the Navigator von 1986. Etwas überarbeitet 2015. Halt je nach den technischen Möglichkeiten.


(Direktlink)

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Der Techno Viking, animiert durch eine KI

Es hört nicht auf und das wird es wahrscheinlich auch nie wieder, solange den Leuten da draußen die Ideen nicht ausgehen, mit denen sie irgendwelche KI füttern, die sich dann dadurch ja weiterhin davon ernähren. Das mag im popkulturellen oder Meme-Kontext ja auch immer amüsant wirken, was es selbst für mich ja auch ist. Aber: dieses ganze KI-Ding wird, so glaube ich, noch deutlich tiefer reingehen, als wir alle uns aktuell ausmalen können.

Bis dahin hat irgendwer das Video des Techno Vikings an eine KI geschickt und diese das alles nochmal animieren lassen. Also nicht so richtig von neu selbst aufbauen, eher so Filter-drüber-Style. Aber die KI kennt jetzt auch das Video des Techno Vikings und wird es auch weiterhin irgendwie zu nutzen wissen. KI meets Memes meets Popkultur und macht Animationen draus.

Made with Stable Diffsuion with Inkpunk Diffusion checkpoint.

During the dance, everything is pretty glitchy, due to the low quality of the source, I fixed it as best I could.


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Aran Islands 1929: AI Enhanced Time Travel 4K 60fps

Die Aran-Inseln umfassen 3 felsige Inseln an der Mündung der Galway Bay im Westen von Irland. Ich war noch nie da, würde aber wohl schon ganz gerne mal. Hier eine Zeitreise ins Jahr 1929 in 4k mit dazu gefügtem Sound. Eine KI hat die Aufnahmen ins Jetzt geholt.

Time travel back to experience the 19th century lifestyles of the Aran Islanders in Ireland. AI colorized and upscaled to 4K 60fps resolution with added sound.

The Banshees of Inisherin was filmed recently on Inishmore, the largest of the islands.


(Direktlink, via Nag on the Lake)

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Pingipung Podcast 150: Michael Mayer – Music For Twens

Bei Pingipung feiert man aktuell gleich zwei Jubiläen. Zum einen jährt sich die Gründung des Hamburger Labels zum 20. Mal, zum anderen kommt von ihrer groß- und immer andersartigen Podcastreihe die jetzt schon 150. Ausgabe. Um diese zu realisieren hat man sich niemand anderen als den Kompakt Mitbegründer und dortigen Vertriebschef Michael Mayer an Bord geholt. Das passt ganz wunderbar zusammen und unterstreicht einmal mehr die Individualität von Pingipung. Außerdem pflegt Mayer eine ganz persönliche Beziehung zu dem Label.

„One fine day there was a package on my desk, inside a 7“ single with good mood music on yellow vinyl, wrapped in a hand painted good mood cover. It was Pingipung 01, Peter Presto’s „Es war Sommer“ and it was love at first sight. That this flash in the pan would turn into a 20-year (business) relationship is one of the most beautiful stories you can experience in the music business. Pingipung is a beacon of DIY culture, fed by deep devotion to impossible music. I am very happy to be able to present this musical bouquet for their anniversary.“

Keine Ahnung, ob Twens was mit diesem Sound anfangen können, ich jedenfalls mag ihn sehr.

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