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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Eine lebende Pflanze steuert eine Machete durch einen Industrieroboterarm

David Bowen hat mit der „Plant Machete“ eine Installation geschaffen für die eine Pflanze über einen Industrieroboterarm eine Machete steuert. Die Pflanze wird somit zu etwas wie dem Gehirn des Roboters. Keine Ahnung, wie er auf die Idee kam, aber die Umsetzung ist faszinierend.

This installation enables a live plant to control a machete. plant machete has a control system that reads and utilizes the electrical noises found in a live philodendron. The system uses an open source micro-controller connected to the plant to read varying resistance signals across the plant’s leaves. Using custom software, these signals are mapped in real-time to the movements of the joints of the industrial robot holding a machete. In this way, the movements of the machete are determined based on input from the plant. Essentially the plant is the brain of the robot controlling the machete determining how it swings, jabs, slices and interacts in space.

https://vimeo.com/744608966
(Direktlink, via Designboom)

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Die asiatischen Winterspiele 2029 finden in Saudi-Arabien statt

Als ich heute Mittag eine derartige Headline gelesen habe, habe ich weitergesrcollt, weil ich mir sehr sicher war, dass die nur vom Postillon kommen könnte. Kommt sie aber nicht, die meinen das ernst. Nach einer Sommer-Fußball-WM in Katar, für deren Durchführung im Winter tausende von Menschen ihr Leben lassen mussten, nun also Winterspiele in Saudi-Arabien. In einem Land, in dem es selten schneit, in einem Ski-Gebiet, das dafür extra mal eben noch gebaut werden muss. Komplett mit dafür extra geschaffenem Kunstschnee. Immerhin wohl auf Basis von 100 Prozent erneuerbarer Energien. Nur Wasser braucht es dafür noch. Wer zählt schon mit? Und ja, so habe ich auch geguckt. Das ist alles so kaputt.

Trojena ist Teil der futuristischen Planstadt „Neom“, die sich 170 Kilometer entlang des Roten Meeres erstrecken soll. Bisher stehen allerdings erst wenige Gebäude des geschätzt 500 Milliarden Dollar teuren Projekts. Der größte Teil des Gebiets ist weiterhin karges Wüstengebiet – Trojena eingeschlossen.“Dies ist ein großartiger Sieg für die saudische Nation und die ganze Golfregion“, sagte Sportminister Prinz Abdulaziz Bin Turki Al Faisal nach dem Zuschlag. 47 Wettbewerbe sollen bei der Veranstaltung ausgetragen werden.

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USB-C: EU-Parlament stimmt für einheitliche Ladekabel

(Foto: Tomek Walecki)

Für manche vielleicht egal, für mich ein kleines Aufatmen, weil ich eben keine fünf bis 18 verschiedene Kabel oder mindestens drei Adapter mitschleppen muss, um auf alle frisch zu ladenden Eventualitäten vorbereitet zu sein: Das EU-Parlament hat heute entschieden, dass in Europa zukünftig per USB nur noch über einen Standard geladen werden soll: USB-C. Das hat ja auch was gedauert, aber lieber spät als nie.

Kaum sind 13 Jahre vorbei, schon beschließt das EU-Parlament die Regelung zum einheitlichen Ladestandard für Handys, Tablets und andere elektronische Geräte. Fast hätte sich das Problem in der Zwischenzeit erledigt – wäre da nicht Apple.

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Trailer einer Doku über Bushaltestellen in der Sowjetunion: Soviet Bus Stops

Als Kind hatte die nächste Bushaltestelle in meiner Nähe, quasi meine Stammhaltestelle, einen Umfang von locker 20 mal 8 Metern. An der hinteren langen Wand waren durchgehend Bänke montiert, die Wände waren von außen bunt gefliest und von innen bunt gestrichen. Vorne raus waren große Öffnungen als Fenster, die jedoch nicht verglast waren, womit sie auch nicht entglast werden konnten. Ich habe diese riesige Haltestelle für mein damals noch ganz kleines Leben als das in Erinnerung, was später als architektonischer Brutalismus Schule machen sollte. Wobei ich rein fachlich nicht mal weiß, ob es da tatsächlich Zusammenhänge gäbe. Ich habe die halt so wahrgenommen und weiß sehr wohl, dass Bushaltestellen in der DDR irgendwie ganz anders waren, als die im Westen. Zumindest habe ich später dort nicht mal so annähernd epochale gesehen wie zu meiner Zeit im Osten. Keine Ahnung, was dafür einen Unterschied gemacht hat, aber nahm ich halt so wahr. Manchmal, wenn ich auf dem Land im Osten unterwegs bin, entdecke ich noch eine der alten ganz besonderen Bushaltestellen, die halt vielleicht nur dort stehen können und muss an meine von damals denken, die es schon lange nicht mehr gibt.

Vor 11 Jahren (Hahahaha! ÖLF!!!) schrieb ich hier über eine Fotoserie von Christoper Herwig, für die er in Russland unterwegs war, um dort individuelle Bushaltestellen zu fotografieren, die in der ehemaligen Sowjetunion gebaut wurden. Fand ich höchst spannend. Nun kommt eine Doku, die mit jenem Christoper Herwig ihren Fokus noch ein mal genau darauf legt; auf Bushaltestellen in der Sowjetunion. Und die werde ich mir aus ganz persönlich nostalgischen Gründen ansehen.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Leopard vs Stachelschwein

Hatte ich schon mal in anderer Konstellation, bleibt immer noch eine schlechte Idee. Auch für diese hungrige Leopardin. Aber Hunger fragt nicht nach Vernunft.

The predator was spotted stalking the spiky rodent, before taking a swipe at the prickly customer and quickly regretting his decision.

The bizarre battle, which lasted an hour and half, saw the determined leopard take several breaks to remove quills from his paws and lick his wounds, while the brave porcupine stuck around as if to tease his opponent.

Eventually the leopard admitted defeat and the pair slinked away together, appearing to call a truce.


(Direktlink, via Massimo)

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Warum manche Oboen so teuer sind

Handwerkskunst trifft auf nicht alltäglichen Instrumentenbau, was die Oboen von Howarth London doch deutlich teurer macht als die Exponate einiger Konkurrenten. Business Insider war mal da und hat sich angesehen, warum dem so ist.

A specialized woodwind with a wistful yet powerful tone, the oboe is one of the most expensive instruments you can buy. Professional-grade oboes can sell for almost $14,000. That’s more than four times the price of some professional flutes. So, what goes into making oboes? And why are they so expensive?


(Direktlink)

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Ein Musikvideo, das mit Google Street View-Bildern aus der ganzen Welt erstellt wurde

Der Regisseur Adam Chitayat saß wegen Covid zu Hause rum und überlegte sich, wie er diese Zeit irgendwie sinnvoll nutzen könnte. Er verbrachte offenbar Stunden bei Google Street View, hörte diesen Song von Axel Bowman, dachte, dass er das ganz gut zusammenbringen könnte und schuf in der Tat ein wirklich beeindruckendes Musikvideo. Die Idee ist nicht neu, die Zeitraffer-Umsetzung dennoch mehr als gelungen.

I started crafting a project using entirely Google Maps Streetview Images. I viewed and downloaded the world from my desk, finding amazing spaces, altering, hand tracking and creating timelapses and shots.

https://vimeo.com/751900340
(Direktlink, via Laughing Squid)

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