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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Farbe mit einem Laser von Holz holen

Wer schonmal Handläufe und oder Altbautüren von alter Farbe befreien musste, weiß was für eine undankbar beschissene Aufgabe das sein kann. Ich weiß es ganz genau und habe mir dabei mitunter die Finger blutig geschliffen . Heute gibt es die Möglichkeit, Farbe mit einem Laser von Holz zu holen und das zu sehen beeindruckt mich gerade sehr. Will gar nicht an den Menschen denken, der das ohne Laser von Hand machen müsste.


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Stream: Heavenchord – Sedative 2 EP

Ich hatte hier lange nichts von Heavenchord. Auch, weil ich des Dubtechnos mitunter müde bin. Aber die EP Sedative 2, die schon im Dezember bei Secret Domain erschienen ist, hat mich dann doch auf Play klicken lassen. Weil mir dieser Sound gerade jetzt doch ganz gut in die Stimmung passt. Und so höre ich hier einen dunklen Wald, der von Dubtechnonebelschwaden durchzogen ist, was die Sicht verschleiert. Akustisch leitet einen der Sound aber dennoch sicher durch die Dunkelheit ins Licht. Ambienter Dubtechno in seiner besten Form.

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Der Mars in 8K

Wie es dort oben aussieht. Erinnert nicht wenig an Dune.

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Aus Billardkugelkreis wird durch Billardkugel wieder Billardkugelkreis

Es ist ja so, dass es heute Teil meiner Arbeit ist, Billard zu spielen. Darin bin ich recht gut, mit 15 habe ich in einer Billardhalle mit Gläserräumen und an der Garderobe etwas Taschengeld dazu verdient und konnte nebenbei immer für umme mit dem Queue trainieren, was ich umfangreich nutzte. Am Wochenende zog ich dann immer ältere Herren ab, die aus Westberlin ins Umland in den Osten kamen und dort mitunter um Kohle spielen wollten. Weil sie dachten, dass sie eh die geilsten Schlangen wären. Waren sie selten. Wir spielten immer „doppelt oder nichts“ und begannen mit einem Einsatz von damals 10 Mark. Ich tat immer so, als hätte ich zum ersten Mal einen Queue in der Hand und ließ die meistens bis 100 Mark gewinnen, ich hatte das im Privatfernsehen „In die Farbe des Geldes“ mit Tom Cruise gesehen. Gezahlt wurde am Schluss. Bei hohen Einsätzen begann ich dann so zu spielen, wie ich es tatsächlich konnte und ließ die „geilen Schlangen“ am Ende wie Regenwürmer aussehen, die nebenbei noch einen Haufen Geld auf den Rand des Billardtisches legen durften. Für mich. Ich kaufte mir davon als 16-Jähriger Schüler meine ersten 180er Air Max in blau-orange, die ich mir ohne das niemals hätte leisten können. Damals war das für mich recht leicht verdientes Geld. Bis ich auf die Fresse fiel und selber 600 Mark auf dem Tisch liegen ließ.

Ich hatte mich derbe verzockt und der Herr aus Westberlin zog die Nummer mit dem zum „ersten Mal einen Queue in der Hand“ einfach deutlich länger durch als ich es konnte. Er kam mit einem fetten Benzer und hatte halt mehr dabei als das, was ich mir an diesem Wochenende erspielt hatte. Danach nahm ich locker 10 Jahre lang keinen Queue mehr in die Hände.

Erst als ich später in die Jugendarbeit kam, spielte ich wieder Billard. Auch, weil das dort mitunter einfach zum Job gehört. Ich habe nie wieder um Geld gespielt, aber liebe das Spiel einfach sehr. Immer noch. Ich kann nicht viel, aber Billard sehr wohl und das ziemlich gut.

Jedenfalls habe ich gerade diesen Clip gesehen und bin ein bisschen geflasht. Klar, meine #billard Insta-Reels zeigen mir eh täglich, dass auf dem Tuch absolut nichts unmöglich zu sein scheint und vermutlich hat es 376 Versuche gedauert aus dem Kugelkreis mit einer Kugel wieder einen Kugelkreis zu machen, aber ey; guter Stoß.

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22022022

Heute haben wir im Datum ein Ambigramm und ein kalendarisches Palindrom auf einmal. Das passiert nicht in jedem Leben.

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Panda-Gymnastik im Schnee

Nur eine Pandamutter und ihr Junges bei Leibesübungen im Schnee. So in etwa sieht es aus, wenn ich mich am Yoga versuche. Nur nicht so niedlich.

https://twitter.com/exploreorg/status/1495796431608815620
(Danke, @heavy_chase!)

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