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Schlagwort: 1980s

Susanne Trempers „5 Uhr Morgens“ zu einer S-Bahn-Fahrt durch Ostberlin


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Hilmar Stehr, der immer sehr gerne alte Songs mit alten Aufnahmen verbindet, die eigentlich vielleicht gar nichts miteinander zu tun haben, hat ein neues Werk geschaffen. Dafür bringt er Susanne Trempers „5 Uhr Morgens“ aus dem Jahr 1968 mit „Mit Paula in die Stadt“ zusammen, einer DDR-Fernsehen-Dokumentation aus dem Jahr 1987, die eine S-Bahn-Fahrt aus Marzahn in das Zentrum Ostberlins zeigt, die damals viele täglich gemacht haben. Schönes Ding, denn ich hatte mit Paula in die Stadt schon fast vergessen.

Telefonseelsorge: 0800 1110111 – gebührenfrei

Wer die Doku noch mal ganz gucken mag:


(Direktlink | Danke, Hilmar!)

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Toaster des Teufels

Ihr Toaster sei vom Teufel besessen, gab die gute Frau im Mai 1988 bei der NBC an. Warum sie den immer noch haben würde, fragte der Mann hinter der Kamera. „When all is said and done, it makes good toast“, antwortet sie – und dagegen kann einfach niemand auch nur irgendetwas sagen.


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Die BBC mit und über Subkulturen auf den Straßen Londons 1983

Die BBC war für „Scene“ 1983 in London unterwegs und hat mit Protagonisten aus der Punk-, Skin- und Goth-Szene über sich, ihr Erscheinungsbild, ihre Einstellungen und die Toleranz der anderen gesprochen. Außerdem begleitet sie eine junge Frau dabei, wie sie zum Punk wird und währenddessen reflektiert, wie die Außenwelt darauf reagiert.

Scene takes to the streets of London, to find out how youth subcultures like punks, goths, rudies, skinheads and new romantics dress to express their outsider status. Should the way they dress really elicit such negative reactions from employers, pub landlords and the more conventionally-attired members of the population? Or should we all learn to be a bit more tolerant?


(Direktlink, via Nag on the Lake)

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Adventskalender 2022, Türchen #25, Silvester spezial: Cagney & Lacey – Das 14. Revier

Als ich neulich nach Weihnachten im Studio an einem neuen Radaufbau saß und so vor mich hinschraubte klingelte mein altes Wählscheibentelefon, was mich verwunderte, weil es das ewig nicht mehr tat und ich auch gar nicht wusste, wer die Nummer noch haben könnte. Ich nahm ab und war freudig überrascht.

Cagney & Lacey waren dran. Wir haben uns lange nicht gehört und sie wollten einfach mal anrufen und fragen, wie der Kalender so lief und was das Leben so macht, sie hätten ein paar Tage frei, bevor sie an Silvester Streife fahren müssten, waren gerade bei Starbucks auf einen Kaffee und wollten einfach mal wieder schnacken. Also schnackten wir eine Weile. Den Beiden geht es gut, ich soll schön grüßen. Sie meinten auch, dass sie heute arbeiten müssten, was nicht sonderlich schön, aber doch irgendwie okay sei. Sie seien da nicht die einzigen und irgendwer müsste den Job ja machen. Sie haben gefragt, ob wir sie akustisch begleiten wollen würden, wogegen ja nun mal sogar nichts spricht. Also begleiten wir sie während sie in ihrem 14. Revier auf Streife unterwegs sind und wünschen ihnen, dass es nicht wieder zu einer Schulhofschlägerei kommt, sie heute einen ruhigen Dienst schieben können und dass kein Sender scheiss U2 spielt.

Style: 80’S Pop
Length: 01:55:38
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1. Cagney & Lacey – Main Title Theme
2. Blondie – Call Me
3. Pet Benatar – Wuthering Heights
4. The Manhattan Transfer – The Boy From New York City
5. George Benson – Give Me The Night
6. Diana Ross – I’m Coming Out
7. Kim Wilde – Kids In America
8. Bruce Springsteen – Hungry Heart
9. Bow Wow Wow – I Want Candy
10. Prince – Little Red Corvette
11. Spandau Ballett – True
12. Toto – Africa
13. The Police – Every Breathe You Take
14. Suzanne Vega – Luka
15. Fleetwood Mac – Dreams
16. The Clash – Rock The Casbah
17. Thin Lizzy – The Boys Are Back In Town
18. Loverboy – Working For The Weekend
19. Gregory Abbott – Shake You Down
20. Billy Idol – Eyes Without A Face
21. David Bowie – China Girl
22. Ben E. King – Stand By Me
23. Beastie Boys – Fight For Your Right
24. INXS – Mystify
25. Belinda Carlisle – Heaven Is A Place On Earth
26. Sade – Your Love Is King
27. Frankie goes to Hollywood – Power Of Love
28. U2 – All I Want Is You
30. Oliver Onions – Flying Through The Air

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Im DDR-Fernsehen 1989 die Frage „Ist Leipzig noch zu retten?“

November 1989, in Leipzig ist ein Team des DDR-Fernsehens auf den Straßen unterwegs und stellt die Frage, ob Leipzig noch zu retten ist. So sah es nicht nur in Leipzig aus. Potsdam, Berlin, Halle, Güstrow und überall anders waren die Altstädte vom Verfall geprägt, auch wenn ich es so derartig krass nicht in Erinnerung habe. Leipzig war offenbar zu retten, auch in den anderen Städten erstrahlten die alten Bauten im neuen Glanz. Mit dem stiegen die Mieten, was dazu führte, dass nicht wenige Menschen abwanderten. Gerne dorthin, wo die alten Häuser eben noch nicht saniert waren. Bis sie von dort aus weiter zogen.


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Straßenverkehr in DDR 1989 kurz vor der Wende

Kurzer Flashback für jene, die im Osten der Republik aufgewachsen sind. Und ich kann dieses Video riechen.

Ein gewöhnlicher Sommertag im kommunistischen Ost-Berlin, Ostdeutschland, im Juni 1989, nur wenige Wochen bevor der Eiserne Vorhang des Kommunismus quer durch Ost einstürzte in Europa. Gefilmt am Rosa-Luxemburg-Platz mit einem aus dem Westen eingeschmuggelten Camcorder.


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Der 17-jährige LL Cool J bei einem Schulauftritt 1985

Im Juni 1985 spielten der damals 17-jährige LL Cool J und sein DJ Cut Creator am Colby College in Waterville, Maine, vor etwa 120 Zuschauern. LL Cool J war zu diesem Zeitpunkt noch eher unbekannt, sein erstes Album lag noch vor ihm, die Begeisterung im Publikum hielt sich in Grenzen, der Job wurde trotzdem gemacht.

Der Sohn des damaligen Veranstalters hat das Videomaterial von einer VHS digitalisiert und fügt dazu:

LL was paid $500 for the show. Since he was the only rap act, he was worried it would a be short performance, so my dad suggested he fill it in with the scratching and beat boxing.

LL was signed to Def Jam. My dad tried to get RUN DMC, but could not afford them, so Def Jam told him he should bring up LL Cool J.


(Direktlink, via Kottke)

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Sonys Doppel-Walkman

Manche Sachen vergisst man ja über die Jahre. Ich zum Beispiel, dass es mit dem Sony-WM W800 von Sony mal einen zweifach Kassetten spielenden Walkman gab, mit dem sich auch jeder Zeit die Tapes unterwegs überspielen ließen. Braucht heut keiner mehr, war in den 1980ern allerdings der heiße Scheiß. Zu Recht auch wie ich heute noch finde.


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