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Schlagwort: Album Stream

Stream & Download: Chillhop Essentials Summer 2021

Der Frühling schleicht sich davon, wobei der so richtig ja keiner war. Eher so Herbst. Dafür naht der Sommer und mit ihm eine neue Chillhop Essentials. LoFi, Dope- und Downbeats in gewohnt großartiger Qualität und wieder mit sehr hübschem Cover. Auf das der Sommer so wird, wie die Kiste hier klingt.

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Album-Stream: London Grammar – Californian Soil

Die großartigen London Grammar haben heute ihr nun drittes Studioalbum veröffentlicht. Mich haben die dazugehörigen Auskoppelungen unerwarteter Weise nicht so richtig abholen können, weshalb meine Freude auf „Californian Soil“ doch eher gedämpfter Natur war. Nach dem dritten Durchlauf haben sie mich dann aber wieder richtig. Lieb die einfach.

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Album-Stream: Nils Frahm – Graz

Nils Frahm hat heute zum Piano Day doch überraschend ein neues Album bei Erased Tapes veröffentlicht, das genau genommen so neu nicht ist. „Graz“ heißt es und ist sein eigentliches Debüt-Album, welches er im Jahr 2009 im Rahmen seiner Abschlussarbeit „Conversations For Piano And Room“ aufgenommen hatte. Seitdem hat er es unter Verschluss gehalten und nun heute veröffentlicht. Und Nils Frahm geht ja nun wirklich immer.

Vinyl, CD und Download bei Bandcamp.

Graz is a moment of time at the very beginning of Nils’ quiet revolution. The essential genius is already evident; the harmonic language of classical, and the immediacy of jazz. Nils seems to pull down each idea moment by moment, gently, to not scare away the muse. He describes: “sometimes when you hear a piano, you might think it’s a conversation between a woman and a man. At the same time, it can hint at shapes of the universe and describe how a black hole looks. You can make sounds that have no relation to anything we can measure.”

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Stream & Download: Chillhop Essentials Spring 2021

Neue Jahreszeit, neue Chillhop Essentials. LoFi Dopebeats für den Frühling. Fehlt halt nur noch der Frühling, der jetzt endlich mal Lack machen könnte. Bis der dann soweit ist, können wir uns hiermit darauf einstimmen. Wie immer zum Download bei Bandcamp.

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Dann kommt einer und verbindet Acid und Dub auf einem ganzen Album: Om Unit – Acid Dub Studies

Als Behringer im Jahr 2019 mit dem TD-3 den Klon einer TB-303 ankündigte, twitterte ich, dass uns da wohl eine Schwämme an neuen Acid-Tunes bevorstehen würde. Die blieb am Ende, vielleicht auch Corona-bedingt, aus. Aber Acid ist dennoch wieder deutlich hörbarer am Start.

Vor ein paar Wochen kündigte ausgerechnet Om Unit an, eine Platte raushauen zu wollen, die eine Symbiose aus Dub und Acid sein sollte und ich freute mich tierisch drauf, weil es diese Idee bis dahin nicht mal bei Hardfloor gegeben hatte. Weil sie vorher offenbar kein anderer hatte. Und dann zieht der das von Bristol aus einfach mal komplett auf einem ganzen Album durch und vereint dort den Acid mit Dub. Und das ist unfassbar großartig! Ich liebe es und habe es mal wieder nicht geschafft, rechtzeitig das Vinyl zu bestellen, das jetzt – natürlich – schon wieder mal ausverkauft ist. Ich hasse mich dafür. Aber digital ist „Acid Dub Studies“ dennoch noch zu haben. Und das ist State of the art. Acid meets dub – und das kannste besser einfach nicht machen. Ganz großes Tennis in Kniestrümpfen und für mich jetzt schon ein Anwärter auf eines der Alben des Jahres 2021. So gut einfach.

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Album-Stream: Synkro X Deep Heads

Synkro hat sich mit den Deep Heads zusammengetan und einen Querschnitt seines Schaffens auf ein Album gepackt. 19 Tracks und Remixes, die aus Synkros Feder stammen. Da kommen bei mir ganz wunderbare Erinnerungen hoch. Auf Bass und ganz viel Atmosphäre durch die letzten fast 15 Jahre.

Synkro is an artist of immense talent & stature.
His release history dates back to 2007 with his first-ever record on Smokin’ Session.


The talented Manchester-based producer went on to release an impressive catalogue with the likes of Exit Records with his drum & bass offerings, Mindset records, a collection of more work on Smokin’ Session & On The Edge, & then in more recent years, settling with some impressive output on the prestigious Apollo records.


This collection of works explores many records released in the early part of his career on Smokin’ Sessions, On The Edge Records, and Z Audio.
Also included are a selection of remixes.

Some fantastic recordings are presented and are a marvelous showcase of music from Synkro.

Also included is the track ’Separate’ that is on an older record that was previously unreleased until now.
The track is signature Synkro goodness, made in the golden era of Dubstep.
2step beats dominate the track with a healthy serving of bass also at the forefront of the mix.
Add in some masterfully arranged melodies and vocal chops and we have a Synkro track that is a pleasure to indulge in.

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Album-Stream: The KLF veröffentlichen mit „Come Down Dawn“ eine re-editierte Version ihres Über-Albums „Chill Out“

Was kommt denn bitte hier gerade rein, Leuddies?! The KLF haben mit „Come Down Dawn“ gerade eine re-editierte Version ihres Albums „Chill Out“ rausgehauen und im kompletten Stream auf YouTube geparkt. Man mag mir meine diesbezügliche Aufgeregtheit verzeihen, aber kein anderes Album hat mein musikalisches Verständnis so hart geprägt wie eben „Chill Out“ von The KLF. Ich bin ob dessen hier gerade echt nicht nur ein bisschen aus dem Häuschen! Das. Ist. Unfassbar. Großartig! Und so unendlich zeitlos, ohne dabei wie Schlecker-Yoga-Ambient-Gedüdel zu klingen. Ich lieb’s immer noch hart, wie ich gerade feststelle.

Come Down Dawn is a re-edited version of the 1990 album Chill Out, with selection of prominent samples from the original release removed in the mix. The omissions include a BBC Radio 1 jingle from the Friday Rock Show featuring Tommy Vance, and direct excerpts from a 1961 composition „Stranger on the Shore“ by Acker Bilk, a 1968 song „Albatross“ by Fleetwood Mac, a 1989 song „After the Love“ by Jesus Loves You (both from „3 a.m. Somewhere out of Beaumont“), and a 1969 song „In the Ghetto“ by Elvis Presley (from „Elvis on the Radio, Steel Guitar in My Soul“).


(Direktlink, via Soulguru)

Update: Weil in dieser Version einige der elementaren Samples fehlen, ein vielleicht treffender Kommentar dazu auf YouTube:

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Ein Album, das Musik für öffentliche Toiletten verspricht: Welcome to the Bathroom! 公衆トイレ

Tiger Blood Tapes haben mit „Welcome to the Bathroom! 公衆トイレ“ gerade ein Album veröffentlicht, das Musik mitbringt, die locker als Hintergrundmusik auf den öffentlichen Toiletten dieser Welt durchgehen könnte und vielleicht auch soll. Das ist vielleicht nur halb ernst gemeint, würde klanglich allerdings doch schon mehr als gut passen. Und die Idee, das so als Gesamtpaket anzubieten, ist genial. Dazu gehört auch die limitierte Vinyl, die aussieht, als wäre sie, naja, auf einer öffentlichen Toilette „dekoriert“ worden. Und am Ende ist der Sound jetzt so schlecht nicht.

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Album-Stream: The Notwist – Vertigo Days

Als es Mitte letzten Jahres hieß, dass es bald eine neue Notwist-Platte geben würde, kramte ich „Neon Golden“ wieder mal raus und stellte fest wie unfassbar großartig das Album auch heute noch ist – und so wunderbar zeitlos. Ich fuhr dann ein paar Tage dazu durch Gegend und erfreute mich daran. Nach sechs Jahren kam am Freitag mit „Vertigo Days“ nun das 10. Studioalbum der Band und ich habe mir bis eben Zeit gelassen, dieses zu hören. Weil ich weiß, dass eine Platte von Notwist durchaus auch Zeit und 3-4 Durchläufe brauchen kann, um auf ihr anzukommen. Ihr könnt euch die auch nehmen, bei Bandcamp gibt es Ding zum Download und im Stream. Ich höre mich da jetzt mal rein.

Ach, und bei detektor.fm haben sie ein Interview mit den dreien, in dem es um eben diese Platte geht.

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Album-Stream & Download: Kraftfuttermischwerk – Es macht auch wirklich keiner mit!

>>> Bandcamp <<<<

Es ist jetzt gut 10 Jahre her, dass ich, damals noch allein, das letzte Mal Musik veröffentlicht habe. Seitdem hatten Rudi und ich immer wieder mal vor, gemeinsam Musik zu machen und zu veröffentlichen. Lange blieb es nur bei dem Vorhaben.

Als ich vor zwei Jahren dann einen Herzinfarkt hatte und 10 Tage im Krankenhaus lag, dachte ich, dass es jetzt an der Zeit sei, aus diesem Vorhaben Realität werden zu lassen. Man weiß ja nie, wie viel Zeit einem noch bleibt und ganz ohne noch mal Musik veröffentlicht zu haben, will ich dann doch nicht gehen. Ich nahm mir im Krankenbett meinen Rechner, meine Kopfhörer und machte den Track, der hier als „Auf Station“ mit drauf ist und eigentlich erst als Nachfolger zu „Unterm Bassphalt der Strand“ gedacht war. Ganz lange klang der ganz anders als die jetzt veröffentlichte Version. Rudi und ich haben den vor ein paar Monaten dann doch komplett umgebaut.

Überhaupt haben wir in den letzten Monaten sehr intensiv und vor allem verdammt effektiv gebastelt. Es ist wahnsinnig inspirierend mit ihm zu arbeiten. Ich habe schon immer mit anderen Leuten gemeinsam musiziert, aber eben noch nie so effizient wie mit ihm. Da passt einfach alles zusammen und fließt.

Einige Tunes hat er mitgebracht, einige kommen von mir, über alle haben wir dann gemeinsam gehorcht und final zu Ende gebracht. Andere sind dann komplett gemeinsam entstanden. Mitunter innerhalb von zwei Nächten. Ein Track brauchte drei Wochen. Rudi hasst es, so lange an einem Song zu schrauben, weil er dann schon wieder fünf bis zwölf neue Ideen hat, denen er währenddessen nicht nachgehen kann. Aber es ist wie es schon immer war: gut Ding will manchmal Weile haben. Und so haben wir uns gut zwei Jahre Zeit gelassen, dass das Album jetzt so klingt, wie es klingt – und wir lieben einfach alles daran. Weil es in seiner Summe klingt, als wäre es ein langer Track mit kurzen Pausen. Wir waren zwischenzeitlich immer etwas unsicher, ob wie die verschiedenen Soundideen klanglich zusammenbekommen würden. Aber am Ende klingt „Es macht auch wirklich keiner mit!“ in unseren Ohren perfekt. Genau so wie es klingen sollte.

Im Spätsommer waren wir mit dem Bulli auf dem von uns so sehr geliebten Meeresrausch-Gelände, um über ein Wochenende hinweg alle Mixdowns zu machen. Draußen. Keiner von uns beiden glaubte auf dem Hinweg, dass das an einem Wochenende zu schaffen sei. Keiner sagte das. Als wir dort ankamen, bauten wir alles auf und arbeiteten verdammt fokusiert daran, das zu schaffen. Sonntag früh waren wir durch, schleppten die riesengroße Bluetooth-Box an den Peenestrand legten uns dort hin, schauten in den Himmel und ballerten volle Möhre dieses Album, unser Album in den Sonnenaufgang – was für ein grandioser Moment!

Überhaupt war der ganze Prozess dieses Album zu machen immer wieder großartig. Von der Idee, den ganzen Klangskizzen, die sich mehr und mehr zu endgültigen Tracks formten. Euer Wille, dass Ding auf Vinyl haben zu wollen, die Covergestaltung, die Max übernahm, der früher als Jugendlicher von mir betreut wurde und heute studierter Designer ist, das Mastering, das Sven Weisemann übernommen hat, die Shirts zu drucken. Die Kommunikation mit Rand Muzik, die die Platten pressten, die Abende, an denen man all die Tracks mit guten Freunden hörte und deren Meinungen dazu haben wollte. Und dann der Moment, in dem man dann im Presswerk steht und sein Baby aus dem Karton holt und dann aus dem Cover zieht. Leudde, das ist ein großartiges Fühl! Wirklich!

Nun stehen die Scheiben hier, werden von uns noch bedruckt, bevor wir sie endgültig an euch verschicken werden.


(Direktlink)

Und jetzt hauen wir das Album auch für alle raus. Digital und zum Download. Unter CC-Lizenz (CC BY-NC-SA 4.0), weil das eben immer so war und so bleiben soll. Hört es, teilt es, kauft es und vielleicht – oder im besten Fall – liebt ihr es halb so sehr wie wir das tun. Das würde uns viel bedeuten. Und wenn ihr es nicht mögt, ist uns das auch egal. Wir lieben‘s für euch mit.

Wir wünschen euch in erster Linie, dass ihr gesund bleibt und irgendwie durch diese verrückte Zeit kommt, ohne schwer darunter leiden zu müssen. Habt unter diesen Umständen ein für euch schönes Fest und kommt gut ins neue Jahr. Hört das Album, genießt es, träumt dazu von einer besseren Zeit. Wir werden uns wiedersehen! Und jetzt Prost!

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