Zum Inhalt springen

Schlagwort: Album Stream

Meldung aus dem Urlaub – und The Micronaut hat ein neues Album

Es gab Zeiten, in denen habe ich mich hier immer abgemeldet, wenn ich in den Urlaub fuhr. Habe ich dieses Mal nicht gemacht, auch weil ich nicht wusste, ob mir in diesem dann nich doch nach bloggen ist. War die letzte Woche dann nicht so. Ein paar Tage bei lieben Menschen in Amsterdam verbracht, die westfriesischen Inseln vom Festland aus betrachtet, am Airport Hannover übernachtet, der aktuell ob Corona irgendwie postapokalyptisch wirkt. Vor 14 Tagen noch fix eine Rippe angebrochen, was mich seitdem bis gestern nicht mit dem Rad fahren ließ. Geht jetzt aber auch wieder. Nun noch eine Woche arbeitsfrei vor mich hinpuzzlen, schlafen, essen, trinken, Rad fahren, leben eben. Und hier so den Staub der letzten Woche rausfeudeln und den Schuppen langsam aber stetig wieder hochfahren. Merkte mal wieder, dass ohne Blog auch ganz schön ist, aber auf Dauer muss das ja nicht sein. Das machen ja genug andere so, nech.

Aber, und das ist viel wichtiger, als wir gestern mit dem Bulli zurückkamen, rutschte mir das Anfang Juli neu veröffentlichte Album von Stefan aka The Micronaut in die News-Playlist und, et voilà, es ist so großartig, wie ich es ungehört erwartet habe. Ich mag diesen eigenständigen Sound, der viele Querverweise auf verschiedene Genres mitbringt und diese auf ganz individuelle Weise neu verbindet. Ein durchweg großartiges Listening-Album, das hier seit gestern in Heavy Rotation läuft.

Zugabe: The Micronaut – „Olympia“ making-of album minidocumentary

(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Oakin – Coming Home

Mein Lieblingsnürnberger Oakin hat heute auf dem englischen Label Smallprint Recordings sein Debüt-Album „Coming Home“ veröffentlicht. Bassmusik mit Atmosphäre und jeder Menge Seele. Glückwunsch, mein Lieber, und Happy Release Day!

1 Kommentar

Album-Stream: Phaeleh – Embers

Der großartige Matt Preston aka Phaeleh hat ein neues, sieben neues Tracks bringendes Album am Start. Im Stream, zum Download oder als Vinylbestellung bei Bandcamp.

Long-time Bristol innovator Phaeleh is back with more of his genre-blurring sounds, once again on his own Undertow label.

Since his debut release in 2008, Phaeleh aka Matt Preston has developed an inimitable style of cinematic electronic music, which floats between the shifting tempos and timbres of dubstep, garage, electronica and house music. Phaeleh’s large catalogue of epic releases have cemented his position as one of the most exciting and consistent producers to emerge from his current hometown, Bristol. Phaeleh has a busy touring schedule seeing him DJ and playing live all over Europe and North America in addition to releasing various long players and singles on his Undertow imprint.

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Stumbleine – Sink Into The Ether

Ich habe mich neulich erst gefragt, wie lange wohl das letzte Album des großartigen Stumbleine her sei. Ich sah dann nach und stellte fest: vier Jahre. Ich dachte, dass es dann ja fast mal an der Zeit für eine neue Platte von ihm wäre. Und just gestern kam die Ankündigung, dass er Morgen bei Monotreme Records seines neues Album Sink Into The Ether veröffentlichen wird. Wie der Stream verrät ist er seinem einzigartigem Sound treu geblieben. Mir fällt nichts wirklich vergleichbares ein. Irgendwo zwischen LoFi, Shoegaze und Bass landet er immer zwischen den stilistischen Zeilen. Wieder ein ganz wunderbares Album, das auf 500 Vinyl limitiert ist.

The album envelops the listener from the outset with the soft, pitched sway of “Sonder”. The track ebbs through calming shadows, showcasing Stumbleine’s warm, electronic glow and gamut of influences, with hushed hypnotic delayed sounds, vocal samples and snappy beats.

Stumbleine’s skill at blending an array of electronic timbres washes over the largely instrumental record, exemplified in “Supermodels”, with its lo-fi chorus-drenched haze building to an emotional, percussion-driven climax. Here, and scattered about the album, RnB vocals are chopped-up, but glistening a dark, dreamy hue.

A cover of the Hole song, “Malibu” features Elizabeth Heaton of Midas Fall. Her delicate, dream-like vocals waft over the hazy instrumental waves like tendrils of smoke, as they both grow ever more desperate, and slowly crash.

Elsewhere on the album tracks like ‘Lost To The World’ come together more immediately with flourishing synths and soaring backdrops overlaid by a heady bass and intricate beats, while ‘White Noise Therapy’ invokes a cinematic Tokyo-set film score peppered with playful soft pianos.

2 Kommentare

Album-Stream: Nils Frahm – Empty

Uns aller Lieblingsklavierspieler Nils Frahm hat zum Pianoday 2020 bei Erased Tapes ein neues Album veröffentlicht, das ich mir jetzt mal in aller Ruhe anhören werde. Download bei Bandcamp.

To mark this year’s 88th day and as an acknowledgement to these unprecedented circumstances we find ourselves in, Piano Day founder, pianist and producer Nils Frahm releases a collection of eight solo piano pieces titled Empty out now.

Conceived of just before Nils broke his thumb and composed the similarly intimate solo piano album Screws, Empty is a soothing vessel of eight simple and serene pieces originally recorded as the music to a short art film he shot with his friend and film director Benoit Toulemonde. Drifting through emotions from the stark and sobering opener First Defeat, to the gently euphoric No Step On Wing and the contemplative but hopeful closer Black Notes, with its poignant minute of silence, Empty is a comforting score for these turbulent times.

“When I came back from the hospital with a broken thumb and listened to the recordings, I felt they were unfinished. I decided to put them aside and started to work on my small album, Screws.


(via Testspiel)

Einen Kommentar hinterlassen

Stream & Download: Chillhop Essentials Spring 2020

Corona hin, Corona her, der Frühling kommt und mit ihm die neue Chillhop Kompilation. Wie immer gespickt mit ganz vorzüglichen instrumental HipHop, LoFi Tunes und jeder Menge Dopebeats. Perfekt, um dabei in der Frühlingssonne zu sitzen und soziale Kontakte zu vermeiden. Download und Vinyl-Bestellungen bei Bandcamp.

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Yagya – Old Dreams and Memories

Ich bin neulich mal wieder über den Yagya-Mix gestolpert, den ich vor neun Jahren mal gemacht hatte und habe den mehrfach beim Radfahren gehört. Dubtechno, wie nur einer den zu machen vermag: Yagya eben. Der hat seit heute ein neues Album in der Pipeline, das zeigt, dass sein Sound auch ein bisschen wandelbar funktioniert, wenn er ihn mit organischen Streichern und Saxofon kombiniert. Und dann immer noch die akustische Handschrift von Aðalsteinn Guðmundsson aka Yagya trägt. Schön.

This album marks another subtle move away from the icy dub techno sounds he has dealt in before, hence the need for a new label. It follows full lengths such as Stars and Dust and Sleepygirls, both on Delsin, as well as 2019’s Stormur on A Strangely Isolated Place, and plenty of vital work as part of the Thule Musik collective. This acclaimed album specialist is known for his mastery of atmosphere, melody and mood and ability to create soothing and escapist soundtracks that make for utterly mindful experiences.

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Tycho – Simulcast

Der Großartige Tycho hat letzten Freitag sein neues Album „Simulcast“ veröffentlicht. Es klingt wie immer wie nur Tycho klingt, der seinem ganz eigenen Sound treu bleibt. Es gibt also keine Überraschungen, was auch verdammt großartig ist. Denn wer will schon, dass Tycho nicht mehr nach Tycho klingt.

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Mac Miller – Circles

Heute erschien das neue, posthume Album von Genius Mac Miller. Ich habe es jetzt gut acht Mal durchlaufen lassen und finde, dass es ein wirklich großes Album ist, das die Genialität des viel zu jung gestorbenen Millers ganz genau auf einen Punkt bringt. Für mich ein Meisterwerk. Vielleicht auch gerade deshalb, weil er sich für „Circles“ weit über den Tellerrand des Raps bewegt. Groß!


(via Soulguru)

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Burial – Tunes 2011 to 2019

Zum 15. Jubiläum von Hyperdub veröffentlicht man dort die Tunes, die Burial in den letzten 8 Jahren auf Hyperdub veröffentlicht hat.

Burial hat gerade zu Beginn seiner Schaffenszeit Musik in meinen Ohren völlig neu definiert – und das obwohl ich mit elektronischer Musik aufgewachsen bin. So wie Burial hat die vorher halt einfach keiner gemacht. Allein dafür liebe ich ihn immer noch sehr, auch wenn mir seine jüngeren Sachen nicht mehr ganz soviel geben. Trotz dessen wird er für mich immer ein Ausnahmekünstler bleiben. Und dann kann ich mich halt auch ganz gerne durch seine Tunes 2011 to 2019 hören.

Topping off Hyperdub’s 15th year, Burial selects ‚tunes’ from the last eight years of his EP releases on the label for this very welcome two CD collection.

The collection, sequenced by Burial, shows the depth and brilliance of his post-Untrue development; from long, twisting, collage works, which travel through unexpected zones, to his more pointed, poppier side and back to the haunted, open horizons of beatless pieces.

We hope this collection of Burial’s work is familiar, yet unfamiliar to each listener.

Einen Kommentar hinterlassen