Zum Inhalt springen

Schlagwort: Album Stream

Album-Stream: Stumbleine – Deleted Scene

Als ich neulich sah, dass Stumbleine ein neues Album am Start hat, dachte ich so, „Geil, lange nicht gehört! Freu mich!“ Und irgendwie kam ich dann doch nicht dazu, das mal in Ruhe hören zu können. Als ich dann gestern nach einem arbeitsreichen Samstag abends nach Hause kam und die Frau des Hauses nicht da war, dachte ich, „Guter Moment, um das Dings jetzt unter den bunten Partylichterketten mal im Garten zu hören!“ Und der war es dann wirklich. Dieser uniquee Sound, den nur Stumbleine kann. Atmosphärisch, organisch und irgendwie mit jeder Menge Soul. Großartig! Dürfte auch deshalb perfekt zum Sonntag passen, den ich später am See verbringen werde. Ja.

Download, Stream und auf 300 limitiertes Vinyl bei Bandcamp.

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Chillhop Essentials Summer 2024

Der Sommer kommt und mit ihm die pro Quartal immer sichere Chillhop Essentials Compilation. Dope- und Downbeats für laue Sommernächte und die Zeit dazwischen. Download bei Bandcamp.

Ein Kommentar

Album-Stream: Philip Glass & Paul Leonard-Morgan – Tales from the Loop (Solo Piano Version)

Piano Soundtrack des Tages.

Tales from the Loop is a 2020 American science fiction drama based on the artwork of retro-futurist Swedish artist Simon Stålenhag. The series follows the interconnected lives of the residents of the fictional town of Mercer, Ohio. Mercer is home to a center for experimental physics and its underground facility known as the Loop. The drama unfolds against a score of an almost static beauty composed by Philip Glass and Paul Leonard-Morgan.
The original score was well-received, especially by fans, and immediately there was an online groundswell of hundreds of piano renditions of the music by amateurs and professionals alike. Leonard-Morgan was well aware of the tributes and immediately set about arranging and recording a number of selections from the score for solo piano for himself.


(via Kottke)

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: AzudemSK – Poetry in Motion

Als wir am Samstagmorgen nach meinem Gig im Klunkerkranich mit dem Auto nach Hause gefahren sind, meinte ich zu meiner Großen, „Mach mal das neue AzudemSK an. Avus im Dunkeln, ich auf der Rücksitzbank mit Blick auf die gerade aufwachende Hauptstadt, habs richtig gefühlt. Großartiges Ding mal wieder! Überall im Stream dort, wo es Streams gibt, Vinyl bei ihm im Shop.

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Chillhop Essentials Spring 2024

Als immer währender Begleiter durch die Jahreszeiten und immer mit einer Hand breit LoFi, Dope- und Downbeats unterm Kiel: Chillhop Essentials. Und so natürlich auch im Frühling 2024. Den haben wir meteorlogisch zwar schon seit 1. März, kalendarisch hingegen erst ab dem 23., was ja aber auch egal ist, denn wenn ich so nach draußen gucke, ist der Frühling da. Und so passt es auch, die Chillhop Essentials Spring 2024 irgendwo in der Mitte zu veröffentlichen.

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Chillhop Essentials Winter 2023

Nicht dass hier jemand denkt, ich würde auch nur eine der Chillhop Essentials vergessen. Hier die nagelneue Ausgabe für den Winter 2023. Und passender könnte Sound zu dem Wetter nicht sein. Der nämlich ist in seiner LoFi-Akustik so wärmend wie Omas Ofen.

Ein Kommentar

André 3000 – New Blue Sun (Full Album)

André 3000 überrascht zumindest mich auf seinem Solo-Debut-Pfad mit einem atmosphärischen sehr organischen Sound mit Jazz-Einschlag und jeder Menge akustischer Emotion. „I swear, I Really Wanted To Make A „Rap“ Album But This Is Literally The Way The Wind Blew Me…“. Wir danken einfach mal dem Wind für diesen ganz wunderbar zum Winter passenden Soundtrack. „New Blue Sun“ als Playlist im Stream.


(Direktlink, via Risikogruppe)

Einen Kommentar hinterlassen

Album-Stream: Plattenbau – Ein Deutsch-Deutsches Krautrock Märchen


(Direktlink)

Machen wir uns nichts vor: die Geschichte ist schlichtweg viel zu schön, um wahr zu sein und das Video scheint schwer KI-geschwängert. Ein Märchen eben. Aber allein, sie sich so ausgedacht zu haben, um ein Album zu promoten, verdient ein meinen Augen offene Ohren. Auch wenn es nicht die Story dieser Art für ein Album ist. Geschenkt, denn mir als alter Krautrockliebhaber gefällt zu dem auch noch der Sound.

Wir schreiben das jahr 1975.
Im Windschatten der X. Weltfestspiele der DDR 1973 in Ostberlin gelang es einer Gruppe von Beat- und Rockenthusiasten, bestehend aus Mitgliedern der FDJ Jugendorganisation „Tanz- und Unterhaltungsmusik“ und Leuten aus dem Umfeld der DDR Musikzeitschrift „Melodie & Rhytmus“, leitende Funktionäre des Kommitees für Unterhaltungskunst des Kulturministeriums der DDR von der Idee zu überzeugen, westdeutsche Rockmusiker für ein gemeinsames Musikprojekt in die DDR einzuladen.
Das offizielle (oder auch nur vorgeschobene) Ziel des Projekts war „einen neuen sozialistischen Soundtrack für das neue Jahrzehnt“ zu entwerfen.

Unter dem Wahlspruch „Offensive durch Kooperation“ konnte das Projekt auch den Kadern der verschiedenen Kulturinstitutionen schmackhaft gemacht werden. Die DDR Führung und ihre Kulturfunktionäre versprachen sich von dem ehrgeizigen Projekt Imagegewinn und einen Anstrich von Internationalität.

Es galt das „freundschaftliche Vermächtnis der Jugendtanzmusik beider deutscher Staaten zu fördern“ und nebenbei das restriktive Image im Bezug auf den Umgang mit Jugendmusikkultur in der DDR aufzupolieren.

Im Frühjahr 1975 war es dann so weit: Im Zuge der „FDJ Werkstattwochen ’75“ überquerten mehrere Kleinbusse mit dreiundzwanzig Musikern aus der westdeutschen Krautrockszene an Bord die DDR Grenzanlagen in Richtung Osten.

Das zukunftsweisende Projekt, getauft auf den Namen „Deutschlandtreffen 75 – Ost trifft West“ begann enthusiastisch.

Doch die Freude hielt nicht lange an.

Hatten die Westdeutschen Musikerkollegen doch nicht nur ihre Instrumente im Gepäck, sondern auch „unsozialistische“ Ideen, eine recht lockere Sichtweise auf Moral und Autorität, so wie eine nicht unerhebliche Menge an suspekten Rauchwaren.

Schnell kühlte sich daher das Verhältnis zwischen den Staatlichen Institutionen und den deutsch-deutschen Bands auf Ostseetemperaturen ab. Im Herbst des gleichen Jahres wurden die langhaarigen Gäste klammheimlich zurück über die innerdeutsche Grenze entsorgt.

Was blieb also übrig vom kurzen Sommer der krautigen Völkerverständigung?

Ein paar verwackelte Schwarzweißfotos, ein paar Zeitungsausschnitte, und ein Tonband mit einem Dutzend Musikstücken – welches alsbald in den Archiven der Staatsicherheit begraben wurde.


(via Soulguru)

Ein Kommentar