Ein ganz wunderbarer Track von Christian Löffler, der mit diesem bewegenden Video von Marek Partyš die Situation von Flüchtlingskindern auf der ganzen Welt im Blickwinkel zu halten versucht und mit Amnesty International um Spenden für jene Kinder wirbt.
This Video Is Dedicated to All the Refugee Children in This World, Leaving Their Homes Due to Hunger, Violence or War. Let’s Not Forget About Them.
Laut dem jüngsten Folter-Jahresbericht von Amnesty International sind in den vergangenen fünf Jahren in 141 Staaten der Welt Menschen gefoltert worden. Trotz der seit 1984 von 155 Staaten ratifizierten UNO-Konvention gegen Folter, die festlegt, dass das Folterverbot zum zwingenden Völkerrecht gehört, werden demnach in fast 3/4 aller Länder Menschen gefoltert. Jetzt startet Amnesty mit #StopTorture eine internationale Anti-Folterkampagne.
Zum Start ihrer internationalen Anti-Folterkampagne „Stop Torture“ [aktueller Clip dazu oben] hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Berlin einen Bericht zum Stand der Folter 2014 vorgelegt. Er gibt einen Überblick, wie und wo Folter heute angewendet wird. Dabei zeigte sich, dass trotz der UN-Anti-Folterkonvention von 1984 immer noch zahlreiche Länder Folter anwenden.
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Selbst für viele Staaten, die sie unterschrieben haben, existiere die Erklärung offenbar nur auf dem Papier: „Wir haben in den letzten fünf Jahren Berichte aus 141 Ländern, Berichte über Folter und Misshandlungen, gesammelt. Wir haben diese Fälle dokumentiert. Sie belegen erstens, zeigen dass Folter weit verbreitet, immer noch. Folter ist ein globales Problem.
Auch Deutschland steht in der Kritik:
In Deutschland hat es im Untersuchungszeitraum laut Amnesty International keinen Folterfall gegeben. Allerdings beklagt die Organisation, dass auch hierzulande immer wieder Berichte von Misshandlungen durch die Polizei auftauchen. Zudem sei die „Nationale Stelle zur Verhütung von Folter“, die Gefängnisse überprüfen soll, völlig unterfinanziert. Weil es an Personal fehle, würden in den Gefängnissen nicht genug Kontrollbesuche gemacht. Damit mache sich Deutschland als Verfechter der Menschenrechte international unglaubwürdig.
Nachdem Wladimir Putin heute in Hannover nebst Angela Merkel von einer Femen Gruppe überrascht wurde, geht seine Reise weiter nach Amsterdam. Amnesty International hat dort in der Stadt diverse Plakate, Absperrbänder, Fahrradanhänger und Banner für ihn aufgehangen. Ob er was davon sehen wird ist fraglich, aber vielleicht ja wenigstens ein bisschen.
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