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Schlagwort: Burial

Goldie – Inner City Life (Burial Remix)

Ich hatte mich ja sehr über die Meldung gefreut, dass Goldies „Inner City Life“ zum Record Store Day mit einem Burial Remix auf Vinyl in die Läden kommt. Der ist nun schon mal bei YouTube gelandet und das Ergebnis ist – sagen wir mal so – ernüchternd. Klingt irgendwie als hatte Burial das Original schön mit der Küchenschere zerfetzt, in eine Schüssel geworfen und mit dem Schneebesen umgerührt. Nur irgendwie hat er dann vergessen, abzuschmecken. Kurz um: jetzt gar nicht mal so geil. Schade.


(Direktlink, via RBYN)

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Burial Remix von Goldies „Inner City Life“ kommt auf Vinyl

Goldies „Inner City Life“ zählt zu den mir 10 liebsten Songs von allen. Kaum etwas anderes kommt meinem persönlichen Lebensgefühl der 90er Jahre musikalisch so nahe. Ich liebe diese Nummer. Um so mehr bin ich aus dem Häuschen, wenn ich lese, dass ausgerechnet ein Burial Remix dieser akustischen Perle bei Metalheadz auf Vinyl gepresst wird. Und zwar am 22. April, zum Record Store Day, an dem somit doch nicht alles nur schlecht ist. Außerdem dabei: ein 2017er Rebuild des Stücks von Goldie himself. Jetzt muss man nur noch eine abkriegen.

Goldie mentioned the remix of his ’95 jungle anthem during a BBC interview in 2015. „His version is amazing,“ he told Gilles Peterson. „My friends don’t get it, but I get it completely.“ The 12-inch is due out as part of Record Store Day 2017, and includes the Burial version as well as a „2017 Rebuild“ by Goldie himself on the flipside.


(Direktlink)

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Stream: Burial – Young Death / Nightmarket

Letze Woche wurden in Toronto “aus Versehen” fünf Platten des neuen Burial Releases verkauft, das eigentlich erst Anfang Dezember kommen sollte. Seitdem laden irgendwelche Spinner gefakte „Burial-Videos“ auf YouTube, die angeblich die beiden neuen Tracks zeigen sollen, mp3-Uploads wabern durchs Netz. Hyperdub scheint da jetzt die Reißleine ziehen zu wollen und veröffentlicht die 12″ einfach heute.

Klanglich burialesk wie eh und je. Geil!


(via RBYN)

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Mann beerdigt Gewürzgurke

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(Foto: Norbert NagelCC BY-SA 3.0)

Wir mussten hier vor ein paar Jahren mal einen unserer damaligen Kater beerdigen. In dem Garten des Hauses der WG war kein Platz und wir wollten, dass der gute Kerl sich von einem ruhigen Plätzchen aus in die ewigen Jagdgründe schleichen konnte.

Also entschieden wir uns für einen abgelegenen See in der Nähe, parkten am Waldrand und zogen mit einem Spaten, einer Schippe und einem Pappkarton, in dem der tote Kater lag, in den Wald, in dem ein See war. Wir kamen uns dabei ziemlich blöde vor und irgendwie hatten wir ziemlich Schiss, dass uns dabei irgendwer beobachten könnte. Was sollen denn die Leute denken, wenn die wen sehen, der mit Spaten, Schippe und Karton in den Wald geht, um ein Loch zu graben, in dem sie einen Karton versenken? … Eben. Sieht bestimmt ziemlich blöde aus, so von außen betrachtet.

Andere machen sich da nicht derartige Gedanken und begraben einfach mal ihre verschimmelte Gewürzgurke im Wald. Was ja auch sehr viel weniger anrüchig ist. Die Polizei kam trotzdem. RIP Gurki.

Achern – Schmerzlicher Verlust?

Eine Spaziergängerin war am Donnerstagabend kurz vor 21 Uhr mit ihrem Hund im Waldgebiet zwischen der Omerskopfstraße und dem Friedhof Sasbach unterwegs. Dabei wurde sie auf einen älteren Mann aufmerksam, der offensichtlich etwas zwischen den Bäumen vergrub und sich dann wieder zu Fuß entfernte. Die Frau erschauderte als sie erkannte, dass es sich um ein gerade angelegtes Grab mit einem Holzkreuz handelte. Sie wählte den Polizeinotruf. Die Streifenbeamten inspizierten die Begräbnisstätte und begannen behutsam mit der Exhumierung einer kleinen Holzkiste. Auf einer handschriftlichen Grabbeigabe stand der Name „Gurki“ sowie das aktuelle Tagesdatum vermerkt. Nach dem Öffnen der Holzkiste kam eine kleine verschimmelte Gewürzgurke zum Vorschein. Offenbar war ihr letzter Besitzer über die vermutlich überraschend eingetretene Ungenießbarkeit derart erschüttert, dass er sich zu der abendlichen Beisetzung im Wald entschlossen hatte. Die Polizisten entsorgten andächtig das ‚verblichene‘ Gemüse und setzten ihre Streife fort.

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Espresso-Kannen-Hersteller wird in Espresso-Kanne beerdigt

Renato Bialetti, Chef des gleichnamigen Kaffeemaschinen-Herstellers, ist letzte Woche im Alter von 93 Jahren verstorben. Seine Kinder entschieden sich dazu, eine Espresso-Kanne als Urne zu benutzen. So eine, wie sie die Firma von Bialetti weltberühmt gemacht hat.

Sein Vater Alfonso hatte die weltberühmte achteckige Kanne 1933 erfunden und das Unternehmen gegründet. Renato Bialetti übernahm die Firma später und trug in den Jahren danach maßgeblich zum Weltruhm der Kaffee-Kannen bei.

(via Max)

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Was die Musik von Burial im Kopf eines 5-Jährigen macht: What Need Angel

Tolle Visualisierung von Peter Crnorkrak, der mittels EEG hierfür die Hirnströme eines 5-jährigen Jungen gemessen hat, während er ihm Tracks von Burial vorspielte. „Loner“, „Kindred“, „Rival Dealer“ und „Come Down To Us“. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Ergebnis bei anderen Probanden ähnlich ausfällt.

What Need Angel is a synesthetic transcription of the brainwave response of a five year old boy while listening to music. The project aims to develop a systematic methodology that allows for primal biological experiences to be visualised to facilitate the understanding of the emotional responses to stimuli.

The computational video uses dynamic particle animation segments that are woven together to form a seamless, though at times jarring, reflection of the music listening experience. Particle behaviours such as size, speed, colour and direction of movement are all determined by the user’s passive brainwave responses to music stimuli.

(Direktlink, via FACT)

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The effect of Burial on the modern state of bass music

Ein Mix als musikalische Analyse dazu, wie weit Burial wohl die aktuellen Sounds geprägt hat. Kann man das machen? Keine Ahnung – man kann es auf jeden Fall versuchen, denn es dürfte unstrittig sein, dass gerade die Bassmusik im eher trägen Bereich ohne Burial heute sicherlich anders klingen würde. Soundcloud User 4671000 versuchte sich mit diesem Mix schon vor drei Jahren an genau jener Analyse und trifft den musikalischen Nagel hiermit immer noch direkt auf den Kopf. Es sind genau diese Sounds, die ihren klanglichen Ursprünge in den beiden Burial Alben haben dürften.

Und selbst wenn dem nicht so sein sollte, und hier etwas überinterpretiert wird, bleibt das immer noch eins: ein verdammt guter Mix. Auch wenn er hier und da mal etwas aus der Spur hüpft.

[Update] Soeben weißt mich r0byn darauf hin, dass er diesen Mix vor Jahren mal für mein hiesiges Chill-Out Special abgegeben hat. Und ja, das stimmt tatsächlich. So kann es gehen – immer noch ein verdammt guter Mix.


(Direktlink)

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Burial, mixed by Solitude Part. 2

Ihr kennt Burial. Ihr kennt Solitude. Ihr kennt womöglich gar diesen unfassbar guten Mix, den Solitude zu Beginn letzten Jahres aus den Produktionen von Burial geschraubt hatte. Das Ding ging rum wie warme Semmeln. Auch weil die Idee vorher kaum einer hatte, auch wenn sie verdammt naheliegend ist. Flowbyte allerdings war da noch schneller und hatte mir für den Adventskalender 2010 schon einen Burial Mix gemacht. Somit habt ihr hier jetzt drei am Stück, die man eigentlich immer hören kann. Wirklich.

Dieser hier ist vorneweg urst ambient und und kommt dann gleich mit den ganz neuen Nummern um die Ecke. Schönes Ding.


(Direktlink, via Johannes)

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