Zum Inhalt springen

Schlagwort: Cannabis

Drei Gäste trockneten in Kölner Hotelzimmer 14 Kilo Marihuana

(Foto: Polizei Köln)

Letzte Woche gab es in einem Kölner Hotel Beschwerden von Hotelgästen, die sich an dem Geruch störten, der wohl aus einem der Hotelzimmer kam. Man vermutete irgendwie Gras und rief die Polizei. Die rückte an und fand ein Hotelzimmer vor, in dem das Bett auf die Seite gestellt wurde, um auf dem Boden nicht weniger als 14 Kilo Cannabis trocknen zu können. Und ja, das wirft die Frage auf, wer aus welchem Grund ein Hotelzimmer anmietet, um dort Gras zu trocknen. Darauf wird es vermutlich auch noch eine Antwort geben. Zivilbeamte nahmen zwei der trocknenden Gäste kurzerhand fest.

Die drei Männer waren aufgeflogen, weil sich andere Hotelgäste über den Geruch beklagt hatten. Am Mittwochabend verständigte eine Angestellte des Hotels die Polizei. Sie habe das Zimmer lokalisiert, aufgeschlossen und auf dem Boden die Drogen gefunden, berichten die Ermittler. Als der 21-Jährige mit seinem Begleiter das Hotelzimmer betrat, standen die Zivilpolizisten schon bereit und nahmen die beiden Männer fest.

1 Kommentar

Luxemburg bereitet die Legalisierung von Cannabis vor

(Foto: futurefilmworks)

Als erstes Land in Europa will das Großherzogtum Luxemburg den Anbau, den Verkauf und den Konsum von Cannabis legalisieren. Wie genau das dann umgesetzt werden soll, ist bisher offen. Man ist auf Modellsuche. Der Gesundheitsminister will sich diesbezüglich Ende Mai in Kanada umsehen.

Alles unter strengen Bedingungen natürlich, die noch festgelegt werden müssen. Das Großherzogtum erhofft sich so ein Austrocknen des illegalen Marktes mitsamt dazugehöriger Beschaffungskriminalität plus weniger gesundheitliche Gefahren für die Konsumenten – durch eine sichergestellte bessere Qualität des Stoffs.

Schön, dass da auch in Europa endlich mal was passiert. Vielleicht erleben wir das hier ja auch noch. Hüstel.

Einen Kommentar hinterlassen

Neben abgebrannten AfD-Fahrzeugen wurde eine Cannabisplantage entdeckt

In Essen brannten gestern drei Werbefahrzeuge der AfD. Aktuell gehen die Ermittler von Brandstiftung aus, der Staatsschutz ermittelt, nichts genaues weiß man nicht. Es wurde niemand verletzt. Soweit, so naja. Aber: nachdem die drei Smarts gelöscht waren, stellte man fest, dass die beim Brand entstandene Hitze die angrenzende Hausfassade beschädigt hatte. Auch Fensterscheiben des Gebäudes gingen zu Bruch. Feuerwehrleute, die das unbewohnte Haus dann betraten, fanden jede Menge bereits geerntetes Gras und mehr als tausend Pflanzen.

Ich gehe davon aus, dass es da keinen Zusammenhang zwischen den Autos und der Plantage gibt, auszuschließen ist das laut Polizei aber nicht gänzlich. Ein kurioser Zufall ist es schon, finde ich.

Das Feuer ergriff auch auf die Rückseite eines Gebäudes, sodass die Feuerwehr Essen vom Innern des Gebäudes die Brände löschte. Bei den Löschungen stellte die Feuerwehr in der ersten Etage eine Cannabisplantage fest und informierte die anwesenden Polizisten. Die Plantage war aber bereits abgeerntet. Nachdem auch das Fachkommissariat für Drogendelikte im Laufe des Tages die Ermittlungen vor Ort aufnahm, entdeckten sie eine weitere, im Keller befindliche Drogenplantage, die über 4 bis 5 Räume verteilt mit insgesamt mehr als 1000 noch vorhandenen Pflanzen bestückt war. Die diese Plantage war mit entsprechenden Licht- und Elektrogeräten professionell ausgestattet. Viele Elektrokabel mit Stromanbindungen befanden sich in den Räumlichkeiten und stellten für die Einsatzkräfte eine erhebliche Gefährdung dar. Die Feuerwehr Essen unterstützte die Polizei und nahm die Plantage vom Strom, sodass die Ermittlungen ungefährlich fortgesetzt werden konnten. Die Kriminalisten beschlagnahmten am heutigen Nachmittag die Cannabispflanzen und transportierten diese mit Unterstützung von Beamten der Einsatzhundertschaft mittels LKW zur Polizeiwache. Aktuell prüft die Polizei die Besitz- und Eigentumsverhältnisse der Gebäude auf dem Gelände und die der dortigen Räumlichkeiten. Ob beide Delikte in einem konkreten Zusammenhang stehen ist noch unklar. Fest steht, dass es Parallelen der Verantwortlichkeiten zwischen den ausgebrannten Werbefahrzeugen und der Gebäudeverwaltung gibt.

Einen Kommentar hinterlassen

79-Jährige betrieb von Vögeln gesäte Cannabisplantage im Garten, um Schmerzen zu lindern

(Foto: ChrisBeez)

In Dresden stand eine 79-jährige Rentnerin vor Gericht, die sich dort wegen einer in ihrem Garten ausgehobenen Cannabisplantage verantworten musste. Man fand in ihrem Vorgarten 60 und im Haus weitere, getrocknete Pflanzen ganz mieser Qualität. „Mies“ im Sinne von: das Zeug ballerte wohl so gut wie gar nicht. Hilft aber nichts, denn auch dann ist Anbau und Besitz verboten.

Ihre Erklärung, wie zu dem Dope im Garten kommt ist interessant, aber nicht gänzlich unglaubwürdig: „Ich füttere die Vögel im Garten und habe in einem Baum ein Futterhäuschen aufgehängt.“ Drin war eine besonderen Mischung – angereichert mit Hanfsamen. „Die Tüte gibt es in der Zoohandlung. Sie kostet 1,89 Euro. Die Rechnung habe ich mit“, erklärte sie energisch. Irgendwie hätten die Vögel die Samen „ausgesät“. Liebe Vögel.

Bauarbeiter klärten sie dann wohl darüber auf, was sie dort stehen hatte, woraufhin sie sich weitgehend informierte und erfuhr, dass das Zeug schmerzlindernd wirken würde. Sie, schwer krank und von Schmerzen gebeutelt, dachte sich wohl, dass das einen Versuch wert wäre, erntete und trocknete die Pflanzen. Blöd für sie: ein unliebsamer Nachbar erkannte das Cannabis und rief die Polizei. Solche Nachbarn will man ja auch nicht haben.

Jedenfalls ging die Angelegenheit für die Dame nochmal glimpflich aus, auch wenn der Fall in seiner Summe natürlich reichlich absurd wirkt und man sich vorstellen muss, dass man von einer 79-jährigen Schmerzpatienten die wahrscheinlich nicht mal wirkstoffreichen Schmerzmittel einkassiert.

Die Drogen waren für den Eigenbedarf gegen die Schmerzen, die Qualität nicht toll, trotzdem ist der Besitz in der Menge strafbar. Das Gericht ging von einem minderschweren Fall aus und verwarnte die alte Dame mit Strafvorbehalt. Begeht sie wieder eine Straftat, muss sie eine Geldstrafe von 130 Tagessätzen zahlen.

6 Kommentare

Eine Eisbong aus Eis machen

Kiffen kann ja kreativ machen, habe ich mir sagen lassen. Gerade im Hinblick auf Rauchwerkzeug sind da schon so einige Unikate entstanden. Ich höre aber zum ersten Mal von einer Eisbong, die sich irgendwer aus Eis zusammengebastelt hat. Und die scheint ihren Job, zumindest bei Minusgraden, ganz gut hinzubekommen.

Trey is freezing in Canada and we can’t think of a better way to warm up than with some legal kush smoked out of an ice bong. This is a series for people who are too lazy to even go to the grocery store. Trey will utilize the items already present in his home and nature, and give us step by step tutorials on how to make all of your own weed devices.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Oberbayern: Marihuanaplantage auf Insel ausgehoben

(Junger Beamter freut sich über die Ernte. Foto: Polizei Oberbayern Nord)

Gar nicht so eine falsche Idee, sein Gras auf einer Insel anzupflanzen und es abzuholen, wenn es denn erntereif ist. In diesem Fall hier muss die Ernte nicht mehr eingefahren werden, das hat die Polizei Oberbayern Nord übernommen. Glücklich, wie oben unschwer zu erkennen ist.

Ein Polizeibeamter hatte am Donnerstagnachmittag in seiner Freizeit eine Marihuanapflanze im Bachlauf der Sandrach bei Manching entdeckt. Die Polizei benötigte Unterstützung der Manchinger Wasserwacht, um zum Auffindeort zu gelangen, da dieser sich auf einer Insel im Mündungsbereich der Sandrach in die Paar befand.

Vor Ort wurde erst das ganze Ausmaß der Entdeckung sichtbar. Es handelte sich um eine Plantage mit insgesamt 14 Marihuanapflanzen, die bereits eine stattliche Höhe von 3 Metern erreicht hatten. Die Pflanzen wurden im Rahmen des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens sichergestellt.

2 Kommentare

Eine Furbybong

Twitter-User @yungbonerfarts hat sich aus einem Furby und einer Bong die Furbong gebastelt und wir sollten ihn zu dieser Innovation wirklich beglückwünschen, wie ich finde.

Einen Kommentar hinterlassen

Anwohner findet 4,5 Kilo Haschisch in der Gartenhecke

Ein Anwohner im hessischen Groß-Gerau hat gestern Morgen eine Tüte in einer Gartenhecke entdeckt. Nachdem er diese aus der Hecke holte, fand er sieben mit Paketband umwickelte Päckchen darin, vermutete Rauschgift und rief die Polizei. Die bestätigte, dass es sich bei dem Inhalt der Päckchen um Haschisch handelt. Insgesamt 4,5 Kilo, die jetzt wohl irgendwer vermissen dürfte. Jetzt auch sicher nicht das beste Versteck, so eine Gartenhecke.

(Foto: Polizeipräsidium Südhessen)
4 Kommentare

Kanada legalisiert Cannabis

(Foto: futurefilmworks)

Es hat ein Weilchen gedauert, das Wahlversprechen von Justin Trudeau endgültig umzusetzen, aber nachdem Cannabis in Kanada schon vor längerem für medizinische Zwecke entkriminalisert wurde, wurde es nun auch für jeden und alle, egal für welchen Zweck, legalisiert.

Nach der Verabschiedung müssen Trudeau und sein Kabinett nun ein neues offizielles Startdatum innerhalb der kommenden acht bis zwölf Wochen festlegen. Ab dann dürfen Volljährige straffrei kleinere Mengen von Cannabis für den Privatgebrauch besitzen und die auch konsumieren.

6 Kommentare