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Schlagwort: Design

Anders wohnen: Vipp Shelter

Okay, dass hier dürfte unter die Kategorie Luxus fallen, ist aber dennoch sehr schön in seiner Vorstellung. Vipp macht recht kühle Design-Objekte für Wohnungen. Meistens mit viel Metal und fast immer viel zu teuer. Jetzt bauen sie zudem diesen „Shelter„, der an Container erinnert, aber natürlich sehr viel schöner ausgestattet ist. Viel Glas, viel Licht, viel Sicht. Fetzt in der Reihenhaussiedlung natürlich nicht so, aber im Wald am See, wäre das ganz wunderbar.

Mit ab 465.000 € alles andere als ein Schnäppchen und wohl nur für jene, die neben diesen eh schon alles andere haben. Aber man wird ja wohl mal gucken dürfen.

shelter-contact-01

SHELTER FACTS

The simple steel grid structurally supports the two level space, where only the bathroom and bed loft is shielded from the main living space comprising a kitchen and relaxing area.

4 sleeping guests can stay in the shelter at the same time: 1 main bed for 2 persons in the bed loft, and 2 additional persons on the day bed on the lower level.

WEIGHT
25 tons / 50,000 pounds

DIMENSIONS IN M (H/L/D):
3 (5m with upper level) /11.5 / 5.2

DIMENSIONS IN FEET (H/L/D):
9.8 (16.4) / 37.7 / 17

LIVING SPACE: 55m2 / 592 ft2.
– Family/living room 40 m2 / 430ft2
– Hall 3m2 / 32ft2,
– Bathroom 6m2 / 64.5ft2
– Bed loft 6m2 / 64.5ft2

BASEMENT:
12-point foundation

HEATING:
Fireplace (Spartherm, Various 2L-100h-4S), corner glass.
Electric heating integrated into magnesite floor.

VENTILATION:
mechanical ventilation

DRAINAGE:
case by case

ELECTRIC:
Schneider sockets, 1 socket / per 3 m2 /32 ft2

WATER:
120 liter / 40 gallon hot water tank

INSULATION:
250mm / 9.8 inch glass wool acc. building usually meant for vacation homes.
Protan folio mounted underneath the metal facade / roof.

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Eine Teekanne aus Bienenwaben

Der Designer Tomáš Gabzdil Libertíny und 60000 Bienen des holländischen Imkers Johan Beckers haben gemeinsam diese Teekanne aus Bienenwaben gebaut. Libertíny hat wohl ein Drahtgestell gebastelt, den Rest haben die Bienen dazu beigetragen. Der Name für die semi-natürlich geformte Skulptur ist „Thousand Years„, wie lange die Erschaffung tatsächlich gedauert hat, wird nicht ganz klar.

I have been always amazed by the power of nature and its epic force that drives forward slowly but steadily. The ‘made by bees’ project allowed me to plug in to this source and guide it to create a mythology as well as a proposal. The title of the work ‘Thousand Years’ is not only reflecting the amazing materials properties—beeswax can literally last thousands of years—but also the scale of human life in the face of the apparent eternity of the universe.

(Direktlink, via Laughing Squid)

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Eine über 50 Jahre alte, völlig unbenutzte Küche

Nathan Chandler hat sich im Jahre 2010 ein Haus gekauft. Machen manche ja so. In diesem fand er eine Küche vor, die 1956 eingebaut, aber niemals benutzt wurde. Warum kann er nicht sagen. Von weitem sieht die so alt jetzt nicht aus, aber ein Blick auf die technische Ausstattung verrät, dass die schon ein paar Tage auf der Arbeitsplatte hat. Die hatten 1956 schon Geschirrspüler?!? Hier ein ganzes Album auf Flickr, wo er die Fotos ablegte, um einen Käufer für die Küche zu finden. Mittlerweile ist sie wohl verkauft.

These vintage GE appliances are original to my house circa 1956. The house was never occupied and appliances were never used. The manuals were still taped to the appliances. I purchased the home in 2010 and I am selling: side-by-side wall refrigerator, wall oven, cooktop, double bowl washboard sink, and dishwasher.


(via Willy)

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Orbits Clock


Sehr hübsches Teil, das man hier für $150 erstehen kann. Darfste nur nicht mit den Haaren drin hängen bleiben.


„The Orbits Clock is a new kind of wall clock. It is made 3 different circles, one for each of the hands, which rotate as time goes by. Time is read by the small indicators on each hand. The carbon fiber material weigh only a few grams, giving the clock its light and airy feeling.“




(Direktlink, via Laughing Squid)

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Sack übern Kopf zur Stressreduzierung: Nutshell

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Der Design-Student Eden Lew hat Nutshell entwickelt. Eine Haube, die man sich zur Stressreduzierung über Kopf und Oberkörper ziehen kann. Falls mich wer sucht, ich sitze unterm Schreibtisch.

„As a student I’m always looking for the quickest meal to avoid stopping my workflow. I decided that if I’m going to spend five minutes or less eating a lunch, then I might as well use that five minutes to take a mental break.

Thus the Nutshell was created to block out distractions and to focus on eating and thinking.“

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(via Like Cool)

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Die Reste der DDR zu ersteigern

Auctionata verscheuert gerade für richtig viel Geld das Bisschen von dem, was von der DDR bis heute noch übrig blieb. Sitzmöbel, Schrankwände, Geschirr, Werbetafeln, Fotos und Gemälde. All das, was unsere Eltern damals vor die Tür stellten, um es endlich hinter sich lassen zu können: Kunst & Kult der DDR.

Vielleicht hätten wir intervenieren sollen. Vielleicht intervenieren müssen. Vielleicht auch nur deshalb, um die Preise unten zu halten. Vielleicht auch nur deshalb, um Vergniaud heute nicht Recht geben zu müssen. Die Revolution frisst ihre Kinder. Die, der späten DDR, hängt gerade noch so im Enddarm fest. Aber für ein paar Euro löst sie sich dann dort auch. So traurig wie nachvollziehbar. Irgendwie.

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