Bei 11Freunde hat man einige Wappen von Fußballklubs der DDR zusammengetragen. Die meisten davon haben nicht in der damaligen Oberliga gespielt, was den mitunter sehr schönen Designarbeiten allerdings keinerlei Abbruch tut.







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Zum Inhalt springenBei 11Freunde hat man einige Wappen von Fußballklubs der DDR zusammengetragen. Die meisten davon haben nicht in der damaligen Oberliga gespielt, was den mitunter sehr schönen Designarbeiten allerdings keinerlei Abbruch tut.







Ich kann mich genau genommen nur an eine Situation meiner Kindheit erinnern, in der ich – ich war damals 10 oder 11- an einer Imbissbude im Ostes Pommes kaufen konnte. Das war irgendwo bei einer Regatta in Köpenick. Wir fuhren damals sehr früh los, um vorher noch in einer Kaufhalle der Ostberliner Hauptstadt H-Milch in pyramidenförmigen Tetrapacks, die da natürlich nicht so hießen, und Werder-Ketchup in kleinen Flaschen kaufen zu können. Außerdem brauchte mein Alter einen Kotflügel für seinen Trabant, den es so eben unkompliziert nur in Ostberlin gab. Keine Ahnung, was der gekostet hatte, aber wenig war es nicht. Sonst hätten wir dafür nicht extra nach Berlin fahren müssen. Bei uns auf dem Land nämlich gab es so etwas nicht ohne B-vitaminliche Beziehungen.
Danach standen wir dort an der Regatta-Strecke und konnten Pommes in dreieckigen Papiertütchen kaufen. Mit dem Ketchup, für den wir extra nach Berlin gefahren sind. Pommes! An irgendeinem Imbiss!
Ich war sofort verliebt und verklickerte meinen Eltern, dass wir jetzt auch zu Hause endlich mal hin und wieder Pommes essen müssten. Kurz darauf kaufte meine Mum den Pommes-Frites-Schneider vom Typ 474. Von Foron. Made in GDR.
Ab dort gab es dann öfter mal Pommes, die ich sehr gerne höchstpersönlich durch das neu erstandene Schneidewerkzeug aus der Kartoffel drückte. Fast schon vergessen, bis ich eben dieses Bild sah.
Für den Werder-Ketchup aus kleinen Flaschen fuhren wir dennoch alle paar Monate nach Ostberlin. Bei uns gab es den eben nie wirklich zuverlässig. Dort schon. Ebenso wie die H-Milch in pyramidenförmigen Tetrapacks, die da natürlich nicht so hießen. Einen neuen Kotflügel für seinen Trabbi musste mein Alter seitdem nicht mehr kaufen. Die Mauer fiel vor dem nächsten Crash, der die Kiste direkt in die Schrottpresse bugsierte.
Heute schneide ich meine Pommes total selbstverständlich und total okay mit dem Messer, bevor sie in heißes Fett kommen. Aber jedes verdammte Mal muss ich beim Schneiden an den Pommes-Frites-Schneider Typ 474 denken. Und ich frage mich dann halt immer: wo genau ist dieses Dingen eigentlich abgeblieben? Ich komm‘ einfach nicht drauf.
3 KommentareDer Pommes-frites-Schneider Typ 474 wurde in Klingenthal hergestellt. /jk pic.twitter.com/GlgdsvhIhP
— DDR Museum (@ddrmuseum) August 22, 2017
Vor ein paar Wochen ging ein gläserner Billardtisch rum. Ich fand den ganz spannend, hielt das allerdings eher nur für ein Design-Konzept, das am Ende doch eher symbolischen bzw. optischen Wert haben würde. Aber das Teil funktioniert offenbar tatsächlich – auch ohne Tuch. Würde ich ganz gerne mal dran spielen.
(Direktlink, via Netaroma)
Steile Designstudie von Ferrari, bei der man auf den ersten Blick gar nicht so genau weiß, wo vorne und wo hinten ist. Wurde vom Karosseriebauunternehmen Pininfarina gestaltet und 1970 auf dem Genfer Auto-Salon öffentlich vorgestellt. Dieses Exemplar steht heute im Ferrari-Museum Maranello.
Der von Paolo Martin entworfene Modulo war der letzte einer Reihe von Studien. Das Fahrzeug hatte eine extrem flache Karosserie, bei der Motorraum und Fahrgastzelle optisch nicht getrennt waren. Konventionelle Türen fehlten ebenfalls. Stattdessen wurde das gesamte Dachteil nach vorne verschoben, um den Einstieg zu ermöglichen. Alle vier Räder sind teilverkleidet. Eine weitere Besonderheit weist die Motorhaube auf. Sie hat 24 Löcher, die den Blick auf den V-12-Mittelmotor mit 557 PS/410 kW freigeben. Eine Seltenheit ist das Leistungsgewicht von circa 2,2 kg je kW.
(Wikipedia)






Ich habe keine Ahnung, wie genau die Dinger klingen, aber sie sehen verdammt großartig aus: Bossa Moonraker.

(via Notcot)
Die Leute von den Ill Studios haben in Paris diesen grandios bunten Basketball Court gestaltet und der sieht so was von verdammt einladend aus. Mehr Bilder bei Dezeen.
(Danke, Uwe!)
Das DDR Museum packt für seine neue Episode der Reihe #unboxingDDR das gute alte Stern Radio Sport aus, mit dem ich als Kind hin und wieder mal am Badesee saß.
Einen Kommentar hinterlassenKleiner Klassiker der DDR-Radiogeschichte: Das Stern Sport wird in einer neuen Folge #unboxingDDR ausgepackt. #MuseumWeek #sportsMW /mg pic.twitter.com/0eEZHot9yE
— DDR Museum (@ddrmuseum) June 20, 2017
„Das Futuro ist ein im Jahr 1968 vom finnischen Architekten Matti Suuronen entwickeltes, weitgehend aus Kunststoff bestehendes ellipsoides, auf einem Metallgerüst stehendes, 36 m² großes Rundhaus.“
'Futuro House', designed in the 1960's by Matti Suuronen, being transported through the streets of Todmorden, Yorkshire, England, 1971 pic.twitter.com/ExBdT87HNy
— Maria (@Marialovessea) May 30, 2017
(via this isn’t happiness)
Die ukrainischen Designer bei HoleRoll haben eine Art von Jalousien entwickelt, die schön einen Raum abdunkeln und dabei, so denn es draußen hell ist, Skylines von Städten durchscheinen lassen. Für

(via Dangerous Minds)
Jetzt, wo die Kassette eine kleine Renaissance erlebt, kriegen auch die Abspielgeräte Updates. So wie dieser kleine Mini-Walkman, der das Band ganz anders angeht, als alles bisher Gesehene. Der lässt sich dann auch praktischerweise noch einfach so an die Klamotten klippen. Bisher nur als Design-Studie, ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es dafür eine Crowdfunding-Kampagne geben könnte. Die würde wahrscheinlich sogar ziemlich gut laufen.
(Direktlink, via Blogbuzzter)