Zum Inhalt springen

Schlagwort: Drugs

Polizei in Tennessee warnt vor Alligatoren auf Meth

(Foto: JamesDeMers)

Fallen mir spontan gute Filmideen zu ein: If you flush drugs down the toilet, you could be creating ‚meth gators,‘ police in Tennessee say. Gators on meth.

Drogenrückstände im Abwasser können Alligatoren und andere Tiere in Rauschzustände versetzen – davor hat jetzt eine Polizeibehörde im US-Bundesstaat Tennessee gewarnt. In einem Facebook-Beitrag riefen die Polizisten deshalb dazu auf, Drogen nicht in die Toilette zu spülen.

„Enten, Gänse und andere Vögel halten sich regelmäßig an unseren Teichkläranlagen auf“, zitierte der Fernsehsender CNN die Behörde. Die Polizisten schauderten bei dem Gedanken daran, was ein Alligator tun würde, der total aufgeputscht durch Meth ist.
(ARD Text)

1 Kommentar

Produktrückruf in Bayern: Mutterkornalkaloide in Mehl können zu Halluzinationen führen

(Foto: R. AltenkampCC BY-SA 3.0)

In Bayern kam ein Roggenmehl Type 1150 mit dem schönen Namen „Mehlzauber“ in den Handel, das jetzt im Verdacht steht, Mutterkornalkaloide enthalten zu können. Diese können zu Halluzinationen führen. Das kann man je nach Gemengelage, ob man sie haben mag oder nicht, gut oder schlecht finden. Ich bin jetzt kein Chemiker, weiß aber trotzdem, dass Mutterkornalkaloide in Richtung LSD gehen. Keine Ahnung, wer mir das irgendwann mal erzählt hat. Hust.

Jedenfalls hat das Unternehmen Kunstmühle Reisgang in Bayern davon verkauftes Roggenmehl jetzt zurückgerufen.

Ein Verzehr könne zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Bluthochdruck – und in seltenen Fällen zu Halluzinationen führen.

In dem Produkt sei eine erhöhte Konzentration sogenannter „Mutterkornalkaloide“ festgestellt worden. Dabei handelt es sich laut Bundesinstitut für Risikobewertung um Stoffwechselprodukte bestimmter Pilze. Je nach Anbau- und Wetterbedingungen im jeweiligen Erntejahr könne Getreide vermehrt mit der Dauerform des Pilzes befallen sein. Unter ungünstigen Umständen kann das zu erhöhten Alkaloidgehalten in Getreideerzeugnissen führen.

Das dafür ausgegebene Geld gibt es nun sogar ohne Kassenbeleg zurück. Nicht, dass da noch irgendwer halluziniert.

Ursachenklärung:

Das Unternehmen Kunstmühle Reisgang hat eigenen Angaben zufolge die Ursache für die erhöhte Alkaloid-Konzentration in Roggenmehl gefunden, das in Bayern verkauft wurde. Demnach habe sich herausgestellt, dass die Alkaloide bereits in dem Produkt eines Lieferanten enthalten gewesen sein sollen. Die Kunstmühle Reisgang GmbH habe die Zusammenarbeit mit dem betreffenden Unternehmen umgehend eingestellt.

2 Kommentare

Drei Gäste trockneten in Kölner Hotelzimmer 14 Kilo Marihuana

(Foto: Polizei Köln)

Letzte Woche gab es in einem Kölner Hotel Beschwerden von Hotelgästen, die sich an dem Geruch störten, der wohl aus einem der Hotelzimmer kam. Man vermutete irgendwie Gras und rief die Polizei. Die rückte an und fand ein Hotelzimmer vor, in dem das Bett auf die Seite gestellt wurde, um auf dem Boden nicht weniger als 14 Kilo Cannabis trocknen zu können. Und ja, das wirft die Frage auf, wer aus welchem Grund ein Hotelzimmer anmietet, um dort Gras zu trocknen. Darauf wird es vermutlich auch noch eine Antwort geben. Zivilbeamte nahmen zwei der trocknenden Gäste kurzerhand fest.

Die drei Männer waren aufgeflogen, weil sich andere Hotelgäste über den Geruch beklagt hatten. Am Mittwochabend verständigte eine Angestellte des Hotels die Polizei. Sie habe das Zimmer lokalisiert, aufgeschlossen und auf dem Boden die Drogen gefunden, berichten die Ermittler. Als der 21-Jährige mit seinem Begleiter das Hotelzimmer betrat, standen die Zivilpolizisten schon bereit und nahmen die beiden Männer fest.

1 Kommentar

Der aktuelle EU-Drogenbericht zeigt: Kokain ist so leicht verfügbar wie nie

(Foto: stevebp)

Europa steht nach wie vor auf Koks. Mehr den je. Liegt womöglich nicht nur an Strache, sondern an der europäischen Vorliebe für Kokain, das ob der Studie so schnell wie lange nicht einfach so zu haben ist. Opioide hingegen sind im Vergleich zu us-amerikanischen Verhältnissen wohl weniger ein Problem.

Kokain ist laut EMCDDA in der EU das am häufigsten konsumierte illegale Aufputschmittel. Rund 2,6 Millionen Menschen zwischen 15 und 34 Jahren hätten die Droge 2017 konsumiert.

1 Kommentar

Techniker dosiert sich versehentlich LSD, als er einen Synthesizer aus den 1960ern repariert

(Foto: BennettCC BY-SA 2.0)

Keine Ahnung, wie viel Wahrheit in dieser Meldung steckt und inwiefern es überhaupt möglich ist, dass LSD sich so lange konserviert, aber ich mag die Story irgendwie.

Ein Techniker von San Franciscos KPIX-TV hat neulich ein Buchla Model 100 reparieren und in diesem Zuge mit dem Finger eine kristalline Substanz entfernen wollen. Eine Dreiviertelstunde später dropte dann das Acid und schickte den Mann auf einen Trip. Sagt er.

Zumindest aber bestätigt dieser Umstand ein altes Gerücht, das besagt, dass der bekannte LSD-Freund Buchla seine berüchtigten „Red Panel“-Oszillatoren in LSD getaucht hat, um dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, sich von den Chemikalien inspirieren zu lassen. Hat dann in dem Fall dann wohl geklappt. 60 Jahre später.


(via FACT)

3 Kommentare

Denver entkriminalisiert Psilocybin-Pilze

(Foto: Hans)

Studien, die beschreiben, dass der Konsum von Magic Mushrooms Menschen emphatischer machen kann, sind nicht neu. Erzählungen darüber, dass jene, die sie genommen haben, sich durch die Erfahrung als humanistischer und generell als bessere Menschen wahrnehmen, auch nicht – was auch immer das genau bedeuten kann. In den USA gibt es nach der Legalisierung von Cannabis auch immer wieder Debatten darüber, warum psychoaktive Pflanzen wie eben jene „Magic Mushrooms“ verboten sind. Denver hat dieses Verbot jetzt ein wenig aufgebrochen und entkriminalisiert Psilocybin-Pilze. Zwar ist der Handel und öffentliche Konsum sind theoretisch weiterhin strafbar, aber die Stadt weist ihre Polizisten an, ab sofort beide Augen zuzudrücken. Das deshalb, weil die nationale Rechtslage der USA keinen gänzlich legalen Umgang damit zulässt. Immerhin aber sollen zumindest in Denver Besitz, Handel und Konsum nicht mehr rechtlich verfolgt werden.

Gerade viele Psychotherapeuten zählen deshalb zur wachsenden Zahl der Fürsprecher. Eine Studie, die 2017 in Nature publiziert wurde, kommt zu dem Schluss, 47 Prozent der Patienten mit schwer behandelbaren Depressionen hätten nach fünf Wochen Psilocybin-Gaben Verbesserungen erlebt. Selbst die US Food and Drug Administration (FDA) hat Psilocybin im letzten Herbst neu als potenzielles Therapiemittel eingestuft, damit mehr Studien durchgeführt werden können.

Unumstritten ist die Entscheidung freilich nicht. Kritiker verweisen darauf, dass es trotz der positiv ausfallenden Studien auch nicht zu unterschätzende Risikopotenziale gibt.

3 Kommentare

Wissenschaftler finden Kokain in Shrimps

(Symbolfoto: • magdus)

In England haben Wissenschaftler in der Grafschaft Suffolk in Flüssen an 15 unterschiedlichen Stellen Süßwassergarnelen auf verschiedene Rückstände getestet. In allen Proben fanden sie Spuren von Kokain. Aber auch auch Ketamin, andere Arzneimittel und diverse Pestizide. Die Rückstände sind so gering, dass sie wohl keine Auswirkungen auf die Tiere haben. Über den Umgang mit Pestiziden und Medikamentenrückständen sollte trotzdem noch mal genauer nachgedacht werden.

Researchers at King’s College London, in collaboration with the University of Suffolk, tested 15 different locations across Suffolk.

Their report said cocaine was found in all samples tested. Other illicit drugs, such as ketamine, were also widespread in the shrimp.

The researchers said it was a „surprising“ finding.

3 Kommentare

79-Jährige betrieb von Vögeln gesäte Cannabisplantage im Garten, um Schmerzen zu lindern

(Foto: ChrisBeez)

In Dresden stand eine 79-jährige Rentnerin vor Gericht, die sich dort wegen einer in ihrem Garten ausgehobenen Cannabisplantage verantworten musste. Man fand in ihrem Vorgarten 60 und im Haus weitere, getrocknete Pflanzen ganz mieser Qualität. „Mies“ im Sinne von: das Zeug ballerte wohl so gut wie gar nicht. Hilft aber nichts, denn auch dann ist Anbau und Besitz verboten.

Ihre Erklärung, wie zu dem Dope im Garten kommt ist interessant, aber nicht gänzlich unglaubwürdig: „Ich füttere die Vögel im Garten und habe in einem Baum ein Futterhäuschen aufgehängt.“ Drin war eine besonderen Mischung – angereichert mit Hanfsamen. „Die Tüte gibt es in der Zoohandlung. Sie kostet 1,89 Euro. Die Rechnung habe ich mit“, erklärte sie energisch. Irgendwie hätten die Vögel die Samen „ausgesät“. Liebe Vögel.

Bauarbeiter klärten sie dann wohl darüber auf, was sie dort stehen hatte, woraufhin sie sich weitgehend informierte und erfuhr, dass das Zeug schmerzlindernd wirken würde. Sie, schwer krank und von Schmerzen gebeutelt, dachte sich wohl, dass das einen Versuch wert wäre, erntete und trocknete die Pflanzen. Blöd für sie: ein unliebsamer Nachbar erkannte das Cannabis und rief die Polizei. Solche Nachbarn will man ja auch nicht haben.

Jedenfalls ging die Angelegenheit für die Dame nochmal glimpflich aus, auch wenn der Fall in seiner Summe natürlich reichlich absurd wirkt und man sich vorstellen muss, dass man von einer 79-jährigen Schmerzpatienten die wahrscheinlich nicht mal wirkstoffreichen Schmerzmittel einkassiert.

Die Drogen waren für den Eigenbedarf gegen die Schmerzen, die Qualität nicht toll, trotzdem ist der Besitz in der Menge strafbar. Das Gericht ging von einem minderschweren Fall aus und verwarnte die alte Dame mit Strafvorbehalt. Begeht sie wieder eine Straftat, muss sie eine Geldstrafe von 130 Tagessätzen zahlen.

6 Kommentare

Das europäische Top-10-Ranking der Crystal-Meth-Ausscheidungen im Jahr 2018

Der Süden im Osten Deutschlands ganz vorne mit dabei. 3/3.

Das Prinzip der Untersuchungen ist einfach. Es beruht darauf, dass jeder Mensch auf die Toilette muss. Und wer Drogen genommen hat, scheidet die Rückstände, die sich mit dem Abwasser in der Kanalisation sammeln, aus.

Chemiker, wie jene im Labor der TU in Dresden , können sie herausfiltern und die Konzentration bestimmen. Anhand der Einwohnerzahl und der Abwassermenge, welche die Kläranlage erreicht, errechnen die Wissenschaftler, wie viel Amphetamin, Kokain, Methamphetamin und Ecstasy in einer Stadt konsumiert wird. Für andere Stoffe, wie Cannabis, ist das sehr unsicher, weil nur ein geringer Teil wieder ausgeschieden wird.

1 Kommentar