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Schlagwort: Dubtechno

Netaudio-Mixtapes (2007-2009)

Mein Lieblingsbohm aus Wien fragte mich neulich ob ich ein-zwei Mixe für ein Sommerfest bei sich auf Arbeit wüsste. Eher was Chilliges für einen sonnigen Nachmittag im Garten. Mir fielen die Mixe ein, die ich damals in den Hochzeiten der Netlabels aufgenommen habe und auch, dass ich diese lange nicht mehr gehört habe. Sehr lange nicht – immerhin sind die jetzt schon gut 20 Jahre alt, stecken aber immer noch voll mit guter Musik, die damals komplett auf allen möglichen Labels unter Creative Commons Lizenzen veröffentlicht und vertrieben wurde. Nicht wenige glaubten damals an kleine Revolution der Musikindustrie, die dann dank Streaming allerdings ganz anders kam, als wir uns das gewünscht haben.

Nun denn: weil die Musik damal allerdings zeitlos war und immer noch gut zu hören ist, habe ich die alten Tapes mal sortiert und bei SC in eine Playlist geparkt.

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Album-Stream: Yagya – Vor

Die isländische Dubtechno-Legende Yagya hat soeben sein neues Album „Vor“ veröffentlicht und ihr glaubt ja gar nicht wie sehr mir das den Tag versüßt. Niemand anderes klingt wie Yagya. Wieder einmal mehr großartig. Läuft hier mit Sicherheit jetzt erstmal ein paar Durchläufe.

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Yagya, mixed

Nachdem ich Gestern hier diesen Dubtechno-Mix hatte und dazu im Regen durch den Tag geradelt bin, fiel mir letzte Nacht, in der ich auch auf dem Rad auch wieder im Regen unterwegs war, dass ich vor Jahren mal einen Mix gemacht hatte, der einzig aus Produktionen des Isländers Yagya bestand und dass der mir in diesem Moment ganz gut aufs Ohr und ins Herz passen würde. Ich musste kurz danach suchen, denn das Ding ist wirklich schon 14 Jahre alt. VIERZEHN! Dann wurde ich wieder nass und hab‘ schon jetzt keinen Bock mehr auf Herbst und Winter. Dafür hab‘ ich heute allercremigsten Sound auf den Ohren wenn ich durchs nasse Grau ziehe.

Tracklist:
Rigning Fimm
Rigning Tvö
Rigning Átta
Snowflake 8
Rigning Níu
Rigning Sjö
Snowflake 1
Rigning Einn
Snowflake 3
Snowflake 4
Rigning Sex
Snowflake 6
Snowflake 2
Rigning Tíu
Snowflake 9
Snowflake 7
Snowflake 10
Snowflake 5
Rigning Fjórir

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Herbstliches Rauschen aus Dubtechno

Ich habe ewig keinen Dubtechno mehr gehört. Aber hier regnet es, es ist grau, kalt und die Sonne verschwindet gegen 19:00 Uhr. Der Herbst kommt schneller als ein ICE zu fahren vermag und ich dachte vorhin im SC-Feed, klick doch mal drauf. Und dann rauscht es irgendwo zwischen ambientem Techno und den dubigen Chords, die diesen Sound noch immer so liebeswürdig machen. Gemixt von Silent Wanderer. Alles durchaus ältere aber eben auch zeitlose Produktionen, die verdammt gut zum vorherrschenden Wetter passen. Ich lass das mal so.

Tracklist:
01 cv313 – Cloudburst
02 Variant – Pallas
03 Variant – Apogee
04 Variant – Aurora’s Dream (Astral)
05 Intrusion – A Gentle Embrace (Variant Redution)
06 Radius – Oscilliation Range (Variant Redesign)
07 Radius – Interpolation Eight
08 Intrusion – Amongst The Stars (Original Tape Session)
09 Variant – Return to Auratia (Enchantment)
10 Variant – Vortexual (Element Three)
11 Radius – Interpolation Fifteen
12 Radius – Soul Rotation (cv313 Reshape)
13 cv313 – Lost Sequence (Intrusion Dub)
14 cv313 – Beyond Dreams
15 cv313 – Serenity Thru Sorrow
16 phase90 – Targum (Intrusion’s Sedation)
17 Variant – Perihelion

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Primary [colours] Mix Series #35 – Basicnoise

Ich habe gerade darüber nachgedacht, ob ich Pläne für das Wochenende habe. Heute was kochen, Morgen zu einem Geburtstag, wofür ich heute noch etwas besorgen müsste. Dabei habe ich vorhin auf diesen Mix geklickt, den Basicnoise für Primary [colours] gemacht hat und dachte so, „Na huch, ewig keinen Dubtechno mehr gehört“ und irgendwie direkt darin verfangen. Mein Plan fürs Wochenende jetzt also: Kochen, Geburtstag, Dubtechno.

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Adventskalender 2022, Türchen #05: Gaya Kloud – Rums mit Echo

Gaya Kloud mit einem Sound, den ich einst richtig krass suchtete und mich dann daran aber irgendwie doch satt gehört habe, dem Dubtechno. Aber gerade jetzt und hier passt er mir mit seiner Melancholie gut ins Revers. Draußen ist es grau, nass und kalt. Da finden sich die rauschenden Chords, die ewigen Delays und die langen Hallräume außerordentlich gut mit zurecht. Die machen die Tage nicht schöner, aber irgendwie aushaltbarer. Perfekt gemixt und ganz unaufgeregt vorgetragen.


Style:
Dubtechno
Lenght: 01:19:52
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1. Brenno Dellavaccia – Old Tapes
2. Grad_u – Betelgeuze – Oracy’s Fratio Resolutio Retake
3. Deep Chord – Glyphs
4. Modernism – Formless
5. Evod – T235
6. Reste – Chordiology – Luke Hess Remix
7. Al Wootton – Wychwood Dub
8. Stoma – Modern Hpnosis Sampler 002
9. 777Hz – Hiss Is Bliss ft. Linval Thompson
10. Bukkja & Frenk Dublin – Modern Hypnosis Sampler 002
11. Cyclic Random – Petrol
12. Lakefkt – Oceana
13. Modernism – Formless 0,3
14. cv313 – Stained Glass A1
15. M6 with snippets of Maurizios Domina

Alle der diesjährigen Kalender-Mixe finden sich hier.

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Stream: Heavenchord – Sedative 2 EP

Ich hatte hier lange nichts von Heavenchord. Auch, weil ich des Dubtechnos mitunter müde bin. Aber die EP Sedative 2, die schon im Dezember bei Secret Domain erschienen ist, hat mich dann doch auf Play klicken lassen. Weil mir dieser Sound gerade jetzt doch ganz gut in die Stimmung passt. Und so höre ich hier einen dunklen Wald, der von Dubtechnonebelschwaden durchzogen ist, was die Sicht verschleiert. Akustisch leitet einen der Sound aber dennoch sicher durch die Dunkelheit ins Licht. Ambienter Dubtechno in seiner besten Form.

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Adventskalender 2021, Türchen #02: Gaya Kloud – Ruthless seduction by mind

Gaya Kloud, seit 30 Jahren Plattensammler und Potsdamer DJ-Urgestein, das immer noch aktiv ist und seine Freude an neuer Musik bis heute nicht verloren hat. So kauft er immer noch Platten jeglicher elektronischer Genres, die er regelmäßig zu Mixen verschmelzen lässt. Mit seinem Türchen widmet er sich heute dem guten alten Dubtechno.

Das Feine an diesem Kalender ist ja, dass ich keinem irgendwelche Vorgaben mache und allen sage, sie sollen einfach das machen, worauf sie gerade Bock haben, was dann natürlich auch bei mir für etwaige Überraschungen sorgt. Bei Gaya weißt du halt nie, was er abgibt – und dann erinnert er mich hiermit an eine alte Liebe von mir: dem Dubtechno. Irgendwie ist mir die lang gepflegte Leidenschaft für diesen zwar nicht abhanden gekommen, hat aber doch eine leichte Schicht von Staub angesetzt. Oft klingt er mir heute zu homogen, beliebig fast mit wenigen Alleinstellungsmerkmalen. Dann habe ich irgendwann auch nicht mehr so genau hingehört und mich anderen Dingen gewidmet.

Mit einer doch längeren Pause zu dem Sound und dem daraus resultierenden Abstand erwischt mich dieser Mix dann aber doch. Trägt mich, lässt mich gedanklich in Chords, Pads, Reverb und Delays schweben. Und da blitzt sie wieder durch, die alte Liebe zum Dubtechno. Wie warm und emotional er doch klingen kann, der Techno. Einfach schön.

Style: Dubtechno
Lenght: 01:17:52
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
na

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Ein Spaziergang durch Frankfurt zu Dubtechno: Outro 42: Tim Eder | Frankfurt at Night

Manchmal sind es ganz simple Ideen, die zu großartigen Ergebnissen führen. So wie in diesem Fall. Der Outro Podcast filmt ganz unaufgeregte Spaziergänge durch diverse Städte und packt unter diese dann Mixe von lokal ansässigen DJs. In der aktuellen Episode gibt es einen Gang durchs winterliche Frankfurt zu einem wundervollen Dubtechno-Mix von Tim Eder mit exzellenter Tracklist.


(Direktlink)

Tracklist:
R.M – Déambulation
Warmth – Altitude
P. Laoss – D.I.V.E.
Stereociti – Kawasaki
Move D & Benjamin Brunn – C-Sick
Trux – Leash
Jouem – Tauran
Marko Fürstenberg – Falling Leaves
Blue Closet – Dreaming Of Paradise
Sven Weisemann – Harbor Lights

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