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Schlagwort: Dubtechno

Stream: Heavenchord – Sedative 2 EP

Ich hatte hier lange nichts von Heavenchord. Auch, weil ich des Dubtechnos mitunter müde bin. Aber die EP Sedative 2, die schon im Dezember bei Secret Domain erschienen ist, hat mich dann doch auf Play klicken lassen. Weil mir dieser Sound gerade jetzt doch ganz gut in die Stimmung passt. Und so höre ich hier einen dunklen Wald, der von Dubtechnonebelschwaden durchzogen ist, was die Sicht verschleiert. Akustisch leitet einen der Sound aber dennoch sicher durch die Dunkelheit ins Licht. Ambienter Dubtechno in seiner besten Form.

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Adventskalender 2021, Türchen #02: Gaya Kloud – Ruthless seduction by mind

Gaya Kloud, seit 30 Jahren Plattensammler und Potsdamer DJ-Urgestein, das immer noch aktiv ist und seine Freude an neuer Musik bis heute nicht verloren hat. So kauft er immer noch Platten jeglicher elektronischer Genres, die er regelmäßig zu Mixen verschmelzen lässt. Mit seinem Türchen widmet er sich heute dem guten alten Dubtechno.

Das Feine an diesem Kalender ist ja, dass ich keinem irgendwelche Vorgaben mache und allen sage, sie sollen einfach das machen, worauf sie gerade Bock haben, was dann natürlich auch bei mir für etwaige Überraschungen sorgt. Bei Gaya weißt du halt nie, was er abgibt – und dann erinnert er mich hiermit an eine alte Liebe von mir: dem Dubtechno. Irgendwie ist mir die lang gepflegte Leidenschaft für diesen zwar nicht abhanden gekommen, hat aber doch eine leichte Schicht von Staub angesetzt. Oft klingt er mir heute zu homogen, beliebig fast mit wenigen Alleinstellungsmerkmalen. Dann habe ich irgendwann auch nicht mehr so genau hingehört und mich anderen Dingen gewidmet.

Mit einer doch längeren Pause zu dem Sound und dem daraus resultierenden Abstand erwischt mich dieser Mix dann aber doch. Trägt mich, lässt mich gedanklich in Chords, Pads, Reverb und Delays schweben. Und da blitzt sie wieder durch, die alte Liebe zum Dubtechno. Wie warm und emotional er doch klingen kann, der Techno. Einfach schön.

Style: Dubtechno
Lenght: 01:17:52
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
na

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Ein Spaziergang durch Frankfurt zu Dubtechno: Outro 42: Tim Eder | Frankfurt at Night

Manchmal sind es ganz simple Ideen, die zu großartigen Ergebnissen führen. So wie in diesem Fall. Der Outro Podcast filmt ganz unaufgeregte Spaziergänge durch diverse Städte und packt unter diese dann Mixe von lokal ansässigen DJs. In der aktuellen Episode gibt es einen Gang durchs winterliche Frankfurt zu einem wundervollen Dubtechno-Mix von Tim Eder mit exzellenter Tracklist.


(Direktlink)

Tracklist:
R.M – Déambulation
Warmth – Altitude
P. Laoss – D.I.V.E.
Stereociti – Kawasaki
Move D & Benjamin Brunn – C-Sick
Trux – Leash
Jouem – Tauran
Marko Fürstenberg – Falling Leaves
Blue Closet – Dreaming Of Paradise
Sven Weisemann – Harbor Lights

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The History of Dub Techno

Erklärbärvideo in Sachen Dub Techno, das für Auskenner wenig Neues zu vermitteln hat, für andere, die da nicht ganz tief sind, aber ein schöner Exkurs durch die Geschichte des Hybriden aus Dub und Techno.

This video is intended for those who are curious about the roots of the dub techno genre, but not sure how to trace a path from its start to the present day. Some of the information contained is common knowledge, while other bits are the result of original „primary source“ research by me. Unfortunately short YouTube videos aren’t a format that is conducive to being entirely comprehensive, but this should be enough to get you started on your own path researching the style.

The first topic covered is the influence of dub music, which contributed the heavy use of delay and reverb (aka echo) to the dub techno genre, as well as ideas like live mixing and versions. Next the role of Detroit techno and its importation into the German dance music scene is discussed. This brings us to the true starting point of dub techno in Berlin with Moritz von Oswald and Mark Ernestus, forming Basic Channel, Maurizio, and other projects. We’ll also of course discuss their labels, such as Chain Reaction, Rhythm & Sound, and Burial mix. Dub techno after the 90’s is also covered, including labels like Echocord and Silent Season. We’ll briefly touch on gear, such as the Roland RE-201 Space Echo and the Echoplex, as well as the similarities and differences between dub techno and dubstep. Finally we’ll talk about the future of dub techno – the need for greater diversity and moving on from nostalgia towards another wave of innovation.


(Danke, Micha!)

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Hello Strange Special Podcast #12: Antias mixt sich durch die Produktionen von Heavenchord

Ich hatte hier lange keinen Dubtechno mehr. Hat mich in letzter Zeit nicht wirklich abgeholt. Letzte Nacht klickte ich dann beim neuen Hello Strange Special Podcast auf Play, ohne zu wissen was dort kommen würde. Also bis darauf, dass ich wusste, dass das Dubtechno wäre. Und dann geht da so ein Mix los, der all die Feinheiten von Dubtechno zusammenbringt, ohne sich dabei in Belanglosigkeit zu verlieren, was da ja schnell mal der Fall sein kann. Ich denke nach 15 Minuten so, „Scheiße ist das gut.“ und lasse laufen. Der wird einfach nicht schlechter und trägt mich konstant auf klassischen Chords, die sich so liebevoll in Delays und Hallräumen verlieren, in die Nacht. Gerade mache ich ihn nochmal an, gucke in die Playlist und dann weiß ich auch, warum der so gut ist; Antias mixt sich hierfür einzig und allein durch die Produktionen von Heavenchord – und der konnte es halt schon immer ganz besonders gut.

Ich lass den mal noch 1-2 Mal durchlaufen. Passt sehr gut zum hiesigen grauen Regenwetter.


(Direktlink)

Tracklist:
Heavenchord – Drifting on the clouds (Version)
Heavenchord – Digitalis
Heavenchord – Silent Hill
Heavenchord – Dub Encounter
Heavenchord – Breeze
Heavenchord – Drifting on the clouds
Heavenchord – Hard To Explaine
Heavenchord – On the Edge of Silence
Heavenchord – In My Room
Heavenchord – Level Cascade
Heavenchord – For Grad U
Advanced Dreams – Only Nature (Heavenchord redub)
Heavenchord – Please Forgive Me

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Adventskalender 2019, Türchen #05: Gaya Kloud – Elektronische Märchenstunde zum Träumen

Micha aka Gaya Kloud macht diesen Musik-Bums ein bisschen länger als ich noch. Er ist einer der mittlerweile nur noch ganz wenigen, die hier in Potsdam unkommerziellem Techno seine Nischenbühne geben, die der ja zweifelsohne auch verdient hat. Gerade hier. Das funktioniert nicht immer. Natürlich nicht. Und trotzdem wird Micha bisher nicht müde, den Gedanken dennoch nach draußen zu tragen. Hier in der Gegend in den 90gern mit Techno kulturell sozialisiert. Ich versteh‘ das und bin da ganz bei ihm.

Musikalisch kann er alles. Von Downbeats über House bis hin zum Drum & Bass, Hauptsache es fetzt. Um so mehr freut mich, dass er sich für diesen Mix durch seine dubbigen Technoplatten gewühlt hat. Ein Sound wie ein wärmender Tee im Winter. Passt also bestens zu den frostigen Temperaturen da draußen. Wärmt euch. Über die Ohren, übers Herz.


(Direktlink)

Style: Dubtechno
Length: 01:37:22
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1. Deep Chord 001 EP – Side B
2. Lost Trax – De Laye
3. Big Zen – Buoyant Beat
4. Sebastian Mullaert – Riven by Smoke
5. Sven Weisemann – Shimmering Sky
6. Akajo – It’s only you
7. Two Shell – Contactless
8. Deep Chord 001 EP – Side A
9. Sven Weisemann – Myrdal
10. Big Zen – RBZ
11. AEK – Red stamped EP – Track B3
12. Relaxer – Agony
13. Sebastian Mullaert – Sonder at Mountain Street
14. Sven Weisemann – Garden of Fant
15. Rising Sun – Reality Used To Be A Friend Of Mine EP – Track A2

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Northernshore – Sven Weisemann Tribute Mix

Northernshore hat sich durch die Produktionen von Sven Weisemann gehört und aus diesen diesen wunderschönen Sonntagssoundtrack gemixt. Für in der Sonne im Garten liegen oder so.

My tribute to one of my favorite producers whose lush productions have moved me constantly since the first record I held in my hands. His hybrid sound between deep and dubby techno and deep house to ambient sounds organic, breathing and constantly evolving.
Simple said: He is the man…


(Direktlink)

Tracklist:
01. Sven Weisemann – She Is
02. Sven Weisemann – Shamila’s Kiss
03. Essáy – Find You (Desolate’s Get Together Mix)
04. Pulshar – Nospheratu (Sven’s Sphere Dub)
05. Sven Weisemann – Deep Direction
06. Sven Weisemann – Activity Chain
07. Sven Weisemann – Light Sway
08. Sven Weisemann – Spheric Wave
09. Sven Weisemann – Slices
10. Sven Weisemann – Emphasized
11. Sven Weisemann – Elution
12. Sven Weisemann – Xine Zero
13. Aaron Carl – Wallshaker (Sven’s Garden of Eden Dub)
14. Jouem – Eldarion
15. Jouem – Radiance
16. Rising Sun – Sun Dance (Sven’s Late Night Dub)

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Gunther Hi-See – BC Mix (Basic Channel)

Techno-Geschichte in einem Mix. Gunther zelebriert die Tatsache, dass er mittlerweile schon seit 20 Jahren Kunde des Berliner Hard Wax ist angemessen mit einem Mix, der sich einzig aus Tracks des legendären Dubtechno-Labels Basic Channel zusammensetzt. Das passt mir ganz wunderbar, denn Basic Channel hatte ich hier lange nicht mehr und so eine Portion klassischer, ehrlicher Dubtechno geht schließlich immer.

Im Vergleich zu dem vielen Rave-Getröte oder dem Happy Hardcore aus dieser Zeit klingt der Sound von Basic Channel auch heute noch verdammt zeitlos.

Der Resident Advisor hatte übrigens am letzten Tag des Jahres 2018 ein urst umfangreiches aber sehr lesenswertes Feature über Basic Channel. Das Label feierte im letzten Jahr 25 Jubiläum, ohne als Label noch zu existieren.


(Direktlink)

Tracklist:
Lyot Remix
M7 (Unreleased Mix)
Octagon
Domina (Maurizio Mix)
Phylyps Trak II/II
Q1.1/1
Inversion
The Climax (Basic Reshape)
Quadrant Dub I
Radiance II

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Vinyl-Verlosung: 3×1 Steve Bug – Different In Detroit

Steve Bug hat die Tage auf Ornaments einen Detroit-lastigen Track veröffentlicht, der stark dem Dubtechno huldigt. Perfekt passend dazu gesellen sich zwei Remixe der Dubtech-Ikonen Marko Fürstenberg und Rhauder dazu. Die Scheibe, die bei Ornaments als nun schon 45. Release kam, ist wie dort immer farbig marmoriert und limitiert. Trotzdem habe ich drei Vinyls zu verlosen. ;)

Wer eine davon haben will, kommentiert einfach bis zum 25.08., 12:00 Uhr unter Angabe einer gültigen Email-Adresse. Sollten das mehr als drei tun, entscheidet wie imm Random.org, wer sich den Spätsommer mit „Different In Detroit“ versüßen kann.

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