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Schlagwort: E-Scooter

Während er von der Polizei verfolgt wird: Betrunkener E-Scooter-Fahrer fährt in Streifenwagen

(Foto: René MentschkeCC BY-SA 2.0)

In Hannover hat ein 20-Jähriger, nachdem er auf einem E-Scooter bei Rot über eine Ampel gefahren ist, versucht, vor der ihm folgenden Polizei zu flüchten. Das gelang wohl auch zeitweise, bis sich ein zweiter Polizeiwagen vor dem Rollerfahrer auf einem Fußgängerweg quer stellte, um ihn zum Stopp zu zwingen. In diesen fuhr der junge Mann dann rein. Mit 2,1 Promille.

Laut Polizei hatte der 20-Jährige zuvor versucht, mit einem Elektrotretroller vor der Streife zu fliehen, die ihn kontrollieren wollte. Er war den Beamten in der Nacht aufgefallen, als er bei Rot über eine Ampel fuhr. Aufforderungen zum Anhalten ignorierte er den Angaben zufolge. Versuche, ihn zu stoppen und zu kontrollieren, seien zunächst fehlgeschlagen.

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Berlin streicht Autoparkplätze zugunsten von E-Scootern und Lastenrädern

(Foto: ThomasWolter)

Ich bleibe dabei: Autos raus aus den mittelgroßen bis großen Innenstädten! Lasst die Leute dort mit Autos fahren, die gesundheitlich darauf angewiesen sind oder irgendwelches Zeug liefern müssen. Das reicht dort an Autoverkehr. Schafft Platz für Alternativen.

Berlin legt jetzt, leider auch wieder nur halbherzig, aber immerhin mal überhaupt vor, und will einige Parkflächen, die aktuell noch für Autos gedacht sind, für E-Roller und Lastenräder reservieren. Ob das in der Praxis funktionieren wird, wird die Zeit zeigen. Wir wissen alle, dass Parkplatz suchende Autofahrer sich nicht sonderlich konsequent an Parkvorschriften halten.

Mit den neuen Regeln stelle man einheitliche Vorgaben für das Parken von Lastenrädern und E-Scootern auf der Straße sicher, erklärte der Berliner Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese: „Lastenräder werden immer häufiger eingesetzt und brauchen besondere Plätze.“ Für E-Scooter und Leihräder wolle man neue Abstellflächen auf der Fahrbahn schaffen, um die Gehwege frei zu bekommen.

Zuständig für die Auswahl und Umwidmung der Parkplätze sind jedoch die Bezirke der Stadt. Auf einem längs zur Fahrbahn angeordneten Kfz-Stellplatz finden nach der Umwidmung künftig drei schräg gestellte Lastenräder an speziellen Fahrradbügeln Platz.

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Paris entsorgt falsch abgestellte E-Scooter als Sperrmüll – Autos hingegen nicht

(Symbolfoto: Thomas Wolter)

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo will Ordnung bei den vermeintlichen Problemen schaffen, die E-Scooter so in der Stadt verursachen können. Falsch parken, im Weg rumstehen, dies das. Also all das, was Autos in Städten seit Jahrzehnten eigentlich nur für sich in Anspruch nehmen. Ein Gesetz dafür gibt es bisher nicht, aber schon jetzt entfernt die Hauptstadtverwaltung achtlos geparkte E-Scooter auf radikale Weise: sie kommen in den Sperrmüll. Und ich frage mich gerade ernsthaft, ob wir nicht sehr viel weniger Kraftfahrzeugdominanzprobleme in den Städten hätten, wenn dort einfach falsch geparkte Autos als Sperrmüll entsorgt werden würden. Ich glaube ja, hätten wir. Bin mir sogar ziemlich sicher. Und – zack – bin ich Fan dieser Idee, die ja eigentlich nur konsequent wäre.

Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris, geht radikal gegen falsch geparkte E-Scooter vor. Die Verwaltung der Hauptstadt betrachte Elektrostehroller als Sperrmüll und entferne die Gefährte, wenn sie an der falschen Stelle stehen, sagte die Sozialistin.

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Deutschland, deine E-Scooter


(via reddit)

Ich gebe nicht viel um die Diskussion über E-Scooter. Der Fitness-Faktor der Dinger ist fürn Arsch, schmale Mobilität in Innenstädten machen sie trotzdem möglich – und ja, manchmal stehen sie mir auf dem Radweg im Weg. Allerdings immer noch sehr viel seltener als irgendwelche PKWs. Allein; über die regen sich sehr viel weniger Leute auf.

Deshalb sind mir E-Scooter sehr viel lieber als all die Autos in der Innenstadt. Die könnten gänzlich weg. Finde ich. Weil: braucht einfach keiner (Ja, Lieferanten, und jene, die aus gesundheitlichen Gründen gar nicht drauf verzichten könnten, mal ausgenommen.) Und ja, die Scooter werden dann vielleicht abends mit einem Diesel-Transporter eingesammelt. Schlimm. Schlimmer aber noch sind die 13976 Turbodiesel-SUVs, die täglich völlig sinnfrei durch die Innenstädte fahren und sehr gerne mal „doch nur kurz“ auf Rad- und Gehwegen parken. Isso!

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Polizei München verbrennt – und das liegt nicht an der Sonne. Oder vielleicht doch

Ich teile hier ganz bewusst und aus Gründen wenig Content der Polizei. Weil die halt meistens wenig wirklich gut zu machen scheint, aber den hier kann man, denke ich, schon mal bringen. Mir gehen auf Radwegen abgestellte E-Scooter auch auf den Saque, aber deshalb muss ja nun keiner so ein Fass aufmachen. Zur Seite kicken stellen und weiterfahren. Ist ja kein Ding. An sich. Leute, Leute.

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