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Schlagwort: Fake

In Moskau fährt ein Tesla Cybertruck Nachbau durch die Gegend

Auf Moskaus Straßen fährt eine Karre rum, die aussieht wie Teslas Cybertruck, aber deutlich kleiner ist als der Original-Panzer. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich irgendein Bastler das eckige Blech auf eine Karosse gebaut hat und damit nun halt durch Russland gurkt. Ob das Teil auch mit Elektromotor angetrieben wird, lässt sich schwer sagen – wahrscheinlich eher nicht. Wer kauft schon einen Cybertruck der Optik wegen, wenn er ihn selber bauen kann?


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YouTuberin faket kompletten Coachella Besuch

Gabbie Hanna, die nicht nur auf YouTube sehr aktiv ist, sondern auch auf Instagram jede Menge Follower gesammelt hat, ist wohl das, was „Influencer“ genannt wird. In dieser Funktion hat sie einen Besuch auf dem diesjährigen Coachella Festival gefaket. Von vorne bis hinten.

Sie veröffentlichte jeden Tag Fotos vom Coachella, die sie so editierte, als wäre sie in Palm Springs auf dem Festivalgelände. Währenddessen hing sie bei einer Freundin im Garten ab. Ihre Beweggründe erläutert sie in diesem Video.


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Die BILD-„Zeitung“ fällt auf Fake der Titanic rein – und druckt ihn auf Seite 1

Die Titanic hat der BILD offenbar ihre journalistischen Kompetenzen um die Ohren gehauen und eine Titel-Story in die BILD bekommen, die komplett gefaket ist.

Die „Bild“-Zeitung ist einem Fake der TITANIC aufgesessen. Am Freitag hatte „Bild“ unter der Schlagzeile „Neue Schmutzkampagne bei der SPD“ einen Mailverkehr veröffentlicht, der belegen soll, daß Juso-Chef Kevin Kühnert bei seiner NoGroKo-Initiative Hilfe eines russischen Internettrolls namens Juri in Erwägung gezogen hat. Dieser Schriftverkehr wurde aber u.a. von TITANIC-Internetredakteur Moritz Hürtgen an „Bild“ lanciert: „Eine anonyme Mail, zwei, drei Anrufe – und ‚Bild‘ druckt alles, was ihnen in die Agenda paßt.“ Am Dienstag fragte „Bild“ mit Verweis auf einen „Cyber-Security-Professor“: „Versucht also jemand mit Zugang zum SPD-Netz, Kevin Kühnert zu schaden? … Oder wurde ein SPD-Computer von Hackern missbraucht?“ Antwort aus dem TITANIC-Internetbüro: „Nein, es versucht jemand, mit Copy+Paste die journalistische Qualität der ‚Bild‘ zu überprüfen.“

Dass die vom Niveau her unter jede Türschwelle durchpasst, ist nichts Neues. Aber es ist gut daran immer wieder mal zu erinnern. Well played, Titanic!

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Tüp macht aus seinem Schuppen im Hinterhof auf TripAdvisor das höchst bewertete Restaurant in London

Falls ihr euch bezüglich auf gutes Essen auf irgendwelche Rating-Dinger im Netz verlassen solltet: auch das kann in die Hose gehen. Weil es manipulierbar ist, wie Oobah Butler gerade auf Tripadvisor bewiesen hat. Der nämlich hat dort aus seinem Hinterhof mal eben ein Restaurant gemacht, ein paar Fotos hochgeladen, die aus Rasierschaum und Bleichtabletten bestanden, sie als Essensfotos verkauft, und die ganz Kiste per Fake-Accounts auf Tripadvisor bewertet. Mit der Nummer ist sein nicht existierendes Restaurant just auf der best bewertesten Tripadvisor-Rating-Position für Restaurants in London gelandet: I Made My Shed the Top Rated Restaurant On TripAdvisor. Nur mal so.

Und irgendwann fragten die Leute halt auch nach. Butler nickte:

Emails? I check my computer: tens of “appointment” requests await. A boyfriend tries to use his girlfriend’s job at a children’s hospital for leverage. TV executives use their work emails.

Seemingly overnight, we’re now at #1,456. The Shed at Dulwich has suddenly become appealing. How?

I realise what it is: the appointments, lack of address and general exclusivity of this place is so alluring that people can’t see sense. They’re looking at photos of the sole of my foot, drooling. Over the coming months, The Shed’s phone rings incessantly.

(via Kottke)

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Der „Neues Deutschland“-Fake 1988

Die Redaktion der deutschen Lifestyle-Zeitschrift „Tempo“ hat im Jahr 1988 eine Fake-Ausgabe des „Neuen Deutschland“ gedruckt und in Ostberlin unter die Leute gebracht. „Neues Deutschland“ war damals das Zentralorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, die das alles gar nicht so lustig fand.

Großes Aufsehen erregte die Zeitschrift mit einer gefälschten Ausgabe der Zeitung Neues Deutschland, die 1988 in Ost-Berlin kostenlos verteilt und in die Post gegeben wurde. Die Ausgabe berichtete vom angeblich neuen politischen „Glasklar-Kurs“ der damaligen DDR-Regierung, die durch den Glasnost-Kurs des sowjetischen Regierungschefs Gorbatschow unter Druck geraten war. Der Bericht war vollkommen frei erfunden, es gab nie eine derartige Strategie seitens der DDR-Führung. Die Aktion wollte versuchen, den Druck auf die Regierung zu erhöhen. Schließlich war das Neue Deutschland das publizistische Organ der Staats- und Regierungspartei SED. Die Falschzeitung wurde einer Tempo-Ausgabe beigelegt, um die Aktion für die westdeutschen Tempo-Leser zu dokumentieren. Aufgrund dieser Aktion wurde das Magazin in die »Liste der Feindlichen Stellen und Kräfte im Operationsgebiet« des Ministeriums für Staatssicherheit aufgenommen.
(Wikipedia)

Das Medienmagazin Zapp hat da noch mal nachgefragt.


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Fake-Plakate an Bahnhöfen versprechen kostenlose Nutzung des ÖPNV in Hamburg

Zum kommenden G-20 Gipfel sind in Hamburg an verschiedenen Bahnhöfen Plakate aufgetaucht, die vorgeben, vom Hamburger Verkehrsverbund zu sein und zu den Tagen des G-20 Gipfels die kostenlose Nutzung des ÖPNV versprechen. Schöner Zug der HHV, könnte man meinen, zudem der außerdem eine generell kostenfreie Nutzung ab dem Jahr 2018 ankündigen. Leider aber sind die Plakate gefaket. Von wem genau sie kommen, weiß man bisher nicht. Bei der Hamburger Hochbahn ist man eher wenig begeistert und spricht von einer „offensichtlichen Fälschung, die so schnell wie möglich entfernt wird.“

(Foto: HVV Umsonst, via Urbanshit)
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