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Die BILD-„Zeitung“ fällt auf Fake der Titanic rein – und druckt ihn auf Seite 1

Die Titanic hat der BILD offenbar ihre journalistischen Kompetenzen um die Ohren gehauen und eine Titel-Story in die BILD bekommen, die komplett gefaket ist.

Die „Bild“-Zeitung ist einem Fake der TITANIC aufgesessen. Am Freitag hatte „Bild“ unter der Schlagzeile „Neue Schmutzkampagne bei der SPD“ einen Mailverkehr veröffentlicht, der belegen soll, daß Juso-Chef Kevin Kühnert bei seiner NoGroKo-Initiative Hilfe eines russischen Internettrolls namens Juri in Erwägung gezogen hat. Dieser Schriftverkehr wurde aber u.a. von TITANIC-Internetredakteur Moritz Hürtgen an „Bild“ lanciert: „Eine anonyme Mail, zwei, drei Anrufe – und ‚Bild‘ druckt alles, was ihnen in die Agenda paßt.“ Am Dienstag fragte „Bild“ mit Verweis auf einen „Cyber-Security-Professor“: „Versucht also jemand mit Zugang zum SPD-Netz, Kevin Kühnert zu schaden? … Oder wurde ein SPD-Computer von Hackern missbraucht?“ Antwort aus dem TITANIC-Internetbüro: „Nein, es versucht jemand, mit Copy+Paste die journalistische Qualität der ‚Bild‘ zu überprüfen.“

Dass die vom Niveau her unter jede Türschwelle durchpasst, ist nichts Neues. Aber es ist gut daran immer wieder mal zu erinnern. Well played, Titanic!

6 Kommentare

  1. my_name21. Februar 2018 at 12:58

    titanic for president!

  2. Julius21. Februar 2018 at 13:08

    Finde das ehrlich gesagt nicht besonder „großartig“.

    Zwar bin ich zwar generell dafür, die Bildzeitung bloßzustellen, jedoch kann man in diesem Fall getrost davon ausgehen, dass die Titanic mit der Auflösung weit weniger Leute erreicht als die Bild mit der Falschmeldung. Dementsprechend beeinflusst die Titanic hier gewollt oder ungewollt gezielt ein hochaktuelles und vor dem Hintergrund der aktuellen SPD-Abstimmung hochsensibles Thema.
    Und zwar im Sinne der Bildkampagne…

    Ist das dann wirklich noch so geil?

    • Roman23. Februar 2018 at 18:35

      Die Bild muss einen Widerruf drucken. Aber der Schaden ist trotzdem bereits angerichtet, also ist das leider irrelevant.

  3. Fritz21. Februar 2018 at 16:29

    Also die SPD-Mitglieder, die das nicht mitbekommen und bei der Abstimmung nur auf das Spassblatt vertrauen, hätte die SPD auch direkt verdient.

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