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Schlagwort: Germany

Döner.

Ein aktuelles Interview aus dem Spiegel, für das Peter Peter ein paar Fragen beantwortet hat. Über die Kulturgeschichte der deutschen Küche und so. Beim oberen Teil musste ich an Rauke denken, die meine Oma als viel zu bitteres Unkraut verschmähte und die heute als Rucola durch die Charts der Salatverkäufe hüpft. Ansonsten ist Tradition, auch die in der Küche, halt immer das, was man selber darin sehen und damit weitergeben will. Außer – und zumindest noch für ein paar Jahre: Döner.


(via Nils Markwardt)

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Bußgeldbescheid wegen 5-minütiger Verspätungen in der Schule

Ich wusste bis eben nicht, dass es überhaupt mit einem Bußgeld bestraft werden kann, wenn man unpünktlich zur Schule geht. Aber doch, scheint wohl schon vorzukommen. So auch hier in Ingolstadt. Ein paar Mal ein paar Minuten zu spät – zack – 10 Euro weg. Deutsche Pünktlichkeit und so. Wer die nicht einhält, muss mitunter schon in der Schule dafür zahlen.

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Welcome to Germany

Mit dem ersten Bild wurde ein Post eingeleitet, der behaupten wollte, wie unhöflich wir deutschen seien. Allerdings schalteten sich daraufhin ein paar deutsche ein, die die Tatsachen äußerst treffend auf den Punkt gebracht haben.
(DasRüdilotl)

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Eine lange Nacht über die Gruppe 47

(Screenshot: Deutschlandfunk)

Ich bin zu jung, um je ernsthaft nahe mit der Gruppe 47 in nähere Berührung gekommen zu sein. Auch war Literatur nie eine meiner Kernkompetenzen. Und dennoch kreuzten meine Wege beim Lesen in den letzten 20 Jahren immer wieder mal das, was es über die Gruppe 47 zu berichten gab. Ich las mich dann mal in die Geschichte rein und so. Nur, um zu wissen, wer die denn waren. Das war dann gerade im Nachkriegskontext schon spannend.

Eine Lange Nacht hat sich der Gruppe 47 jetzt mal ausführlich gewidmet und drei Stunden darüber gemacht, warum die halt schon nicht ganz unwichtig war – auch mit ihren ganzen Ambivalenzen.

Wieder was gelernt, auch wenn Literatur auch dadurch nicht zu einer meiner Kernkompetenzen werden wird.

Das literarische Milieu in Westdeutschland wurde von älteren Kulturfunktionären beherrscht, die schon in der NS-Zeit aktiv gewesen waren und sich jetzt als ´innere Emigranten` gerierten. Die Gruppe 47 wurde anfangs zwar ignoriert, aber sie entwickelte sich mit Autoren wie Günter Eich oder Heinrich Böll zu einer atmosphärischen Opposition in der Adenauer-Ära. Dichter wie Ingeborg Bachmann und Paul Celan wurden hier entdeckt. Man suchte Kontakt zu DDR-Schriftstellern. Und mit der fulminanten Lesung aus der ´Blechtrommel` von Günter Grass 1958 begann die Gruppe 47 dann, den bundesdeutschen Literaturbetrieb zu beherrschen.


(Direkt-MP3)

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