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Schlagwort: Graffiti

Ein Film über Hamburgs ersten Tagger in den 1960er Jahren: Eiffe for President

Noch bevor Graffiti in den USA richtig populär wurde und dann seine Reise in die ganze Welt antrat, zog Peter Ernst Eiffe aka „Eiffe der Bär“ mit Stiften und Dosen durch Hamburg und hinterließ an den Wänden der Stadt seine bis dahin ungewohnten Botschaften.

„Im Mai 1968 kam niemand an ihm vorbei: „Eiffe der Bär“ war überall. Tag und Nacht war Peter Ernst Eiffe, Spross einer hanseatischen Familie, unterwegs und überzog ganz Hamburg mit seinen Sprüchen. Höhepunkt seiner Karriere: Er fährt mit seinem Fiat Topolino in die Wandelhalle des Hauptbahnhofs ein und ruft dort die „Freie Republik Eiffe“ aus. Zwangseingewiesen in die Psychiatrie wird er drinnen und draußen zur Legende.„

In den 1990er Jahren haben beiden Filmemacher Christian Bau und Artur Dieckhoff das Schaffen von Eiffe zu einem in einem Dokumentarfilm gemacht, der jetzt per Crowdfunding neu aufgelegt und zusammen mit einem Buch über Eiffe erscheinen soll.

Hier der Trailer:

(Direktlink, via Urbanshit)

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Berlin: Graffitis beseitigen als Job

Der rbb bringt gerade eine Serie über Graffiti in Berlin und eröffnet diese mit einem, der Graffitis zur Hälfte scheiße findet, weil keine Kunst und so, aber genau davon lebt, diese zu entfernen. Zum Teil auf Abo-Basis. Ambivalenz galore und Graffiti als Job-Garantie.

Graffiti-Serie (1): die Graffiti-Entferner

🗨 "Manche sagen, dit is der Kiez, der muss so scheiße aussehen." Wir haben einen Mann begleitet, der in Berlin Graffitis beseitigt.

Gepostet von rbb24 am Dienstag, 30. Oktober 2018

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23-jährigem Briten drohen 10 Jahre Haft für ein triviales Graffiti in Thailand

Andere Länder, andere Strafen oder so.

Lee Furlong, der aus Liverpool stammt, war als Backpacker in Thailand unterwegs, als er und seine Freundin aus unbekannten Gründen dafür aber im Suff eine 800 Jahre alte Mauer einer thailändische Festung besprühten. Er schrieb „Scousse Lee“ auf den roten Backstein des historischen Tha Phae Tors in Chiang Mai. Kameras filmten die Aktion, so das die Täter schnell ermittelt waren. Den beiden drohen bis zu zehn Jahren Haft.

A manhunt was launched for Lee and he was arrested with Brittney Schneider, from Canada, who was with him at the time at the Mad Monkey Hostel. They said that they found the spray can on the ground and decided to spray the wall as a ‘prank’. The pair of 23-year-olds were frog-marched to the site where they confessed to the crime and have been told they could face up to 10 years in prison for desecrating a historical site. Lieutenant Colonel Teerasak Sriprasert: ‘The graffiti says “Scousse Lee”. This means “Scouser Lee from Liverpool”. The girl is called Brittney and she wrote a letter “B” on the wall. ‘Officers investigated the vandalism after it was seen on CCTV cameras. The offenders were tracked to a guest house near the same road as the wall. The accused will be investigated and prosecuted according to the law.’


(Direktlink, via BoingBoing)

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BVG-Aufsichtsratsvorsitzende schlägt vor, besprühte Züge nicht mehr zu reinigen

(Foto: • nioer)

Die BVG-Aufsichtsratsvorsitzende Ramona Pop hat vorgeschlagen, besprühte Züge, die bislang aus dem Verkehr gezogen wurden, einfach weiterfahren lassen. Grund dafür ist nicht etwa ästhetischer oder künstlerischer Natur, sondern der Umstand, dass die Bahnen schlicht auf der Schiene fehlen, wenn sie gesäubert werden. Und man sich das eigentlich nicht leisten könne, da es eben ohnehin nicht genügend U-Bahnen gäbe.

Berlins Wirtschaftssenatorin und BVG-Aufsichtsratschefin Ramona Pop (Bündnis90/Die Grünen) hat vorgeschlagen, mit Graffitis besprühte U-Bahnzüge nicht mehr zu reinigen und auf der Schiene zu lassen. In der rbb-Abendschau sagte sie am Montag, es gebe große Probleme mit veralteten Wagen und mit Graffitis. „Man kann sich fragen: Sollen wir die besprüht fahren lassen? Dann hätten wir auf jeden Fall mehr auf der Schiene.“

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Graffiti macht aus neuer S-Bahn eine halbe alte S-Bahn

Der Hamburger Streetartist Rage hat es offenbar wieder getan und auf eine neues S-Bahn-Lok eine alte gemalt. Ein Kommentar dazu auf Facebook: „Wenn die den putzen, kann man denen echt nicht mehr helfen.“


(via Urbanshit)

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Pegizei Mural in Dresden

Nach der Pöbelei des Fischerhut tragenden LKA-Mitarbeiters und dem polizeilichen Umgang mit der Situation ging auf Twitter der Hashtag #pegizei steil. Ministerpräsident Kretschmer verurteilte das, trägt aber ansonsten nichts weiter zur Debatte bei und scheint irgendwie untergetaucht zu sein. Trotz oder gerade wegen seiner Meinung zu dem Hashtag hat man diesem in Dresden nun ein Mural gewidmet – und das kann sich durchaus sehen lassen.

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