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Schlagwort: Greece

Buntes Gewebe in alter Ruine mit Blick aufs Meer

Das Künstlerduo Quintessenz hat mit Kagkatikas Secret eine in 120 Farben leuchtende Installation aus Gewebe in eine 400 Jahre alte griechische Ruine gehängt – und das sieht ziemlich geil aus. Auch ohne den Meerblick, aber den gibt es als Bonus.

The installation is located on the island of Paxos in the Adriatic Sea. This work unfolds in a 400-year-old ruin in the village of Kagatika to offer an aesthetic and unique contrast between the old and the new, waiting for the public to contemplate.
The mesh material is colourized with spray paint in 120 different colour shades, and each layer is getting more prominent when you walk to the window from where you can see the wideness of the view. For the ones who will go there, the installation is a part of the Paxos Contemporary Art Project and will run until September 9th.

(Direktlink, via BoingBoing)

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Ein ausuferndes Osterfeuerwerk in Griechenland

Ich habe soeben gelernt, dass es in Griechenland Brauch ist, zum Osterfest Feuerwerk zu zünden. Kennen wir hier von Silvester. In Berlin Neukölln neigt man dann schon mal dazu, es etwas zu übertreiben, wie wir spätestens seit diesem Video wissen. Aber: auch in Griechenland kann derartiges schnell mal eskalieren, wie dieses flammende Inferno auf den Straßen Athens beweist.


(Direktlink)

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Video aus Lesbos: People of Nowhere

Lior Sperandeo ist mit seiner Kamera auf der griechischen Insel Lesbos unterwegs gewesen. Das Ergebnis ist dieser 2-minütige Kurzfilm, der erst recht „entspannt“ beginnt, sich dann entsprechend des dortigen Geschehens in Dramaturgie und Bildgewalt aber nahezu überschlägt. Und trotzdem können es die Aufnahmen wohl nicht schaffen, das dortig Erlebte vorstellbar zu machen.

I have heard and read different opinions about the wave of Syrian refugees who try to make their way in to EU. Then I went to Lesvos. 7 Days on the Greek Island gave me a healthier human perspective on the situation. Seeing in my own eyes the people behind the headlines and feeling their deep struggle, broke my heart.
Is this the “threat” people talk about? All I could see was courages people in a crisis.

(Direktlink, via RBN)

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Reporter filmt die Überfahrt eines Schleuserbootes von der Türkei nach Griechenland

Ein Reporter des französischen Fernsehsenders FT2 ist in der Türkei in das Boot eines Schleusers gestiegen und hat die Überfahrt von 60 Flüchtlingen mit seiner Kamera bis Griechenland begleitet. Im Vergleich zu anderen Routen, die übers Mittelmeer nach Europa führen, dürfte das wahrscheinlich eine der kürzeren sein. Schlimm genug.

Flucht mitgefilmt: Einem Reporter des französischen Fernsehsenders FT2 ist es gelungen, in der Türkei in das Boot eines Schleppers zu gelangen. Er filmte die ganze Überfahrt nach Griechenland mit:

Posted by Zeit im Bild on Dienstag, 15. September 2015

(via Willy)

Aus den dortigen Kommentaren:

Ich verstehe nicht warum die EU-Mitgliedsstaaten auf die Schlepper losgehen ohne die eigenen Gesetze zu ändern. Wäre dem nämlich so, könnten diese Kriegsflüchtlinge einfach in ein Flugzeug steigen und um 200 Eur (statt zig Tausende) nach Europa fliegen. Dann gäbe es keine Schlepper mehr und diese Menschen würden ihr Leben nicht riskieren.

Gute Frage, die sich recht leicht beantworten lässt: „Nach der EU-Richtlinie müssen Airlines dafür haften, wenn die Passagiere im Zielland abgewiesen werden. Die Fluglinien müssen in solchen Fällen die Kosten für den Aufenthalt und Rückflug der Flüchtlinge zahlen.“ Da die alle keine Hellseher sind und nicht wissen können, wem später ein Aufenthaltsrecht gewährt wird, fliegen die vorsorglich niemanden aus. Dass das politisch so gewollt ist, bleibt dennoch eine Sauerei. Zwei schwedische Unternehmer starteten auch deshalb jetzt die Aktion Refugee Air, die das etwaige Risiko für Fluglinien übernehmen will.

Schon heute aber gebe es für Flüchtlinge bereits legale Wege nach Europa zu fliegen, sagt Zand: „Haben die Fluggäste ein legitimes Anrecht auf Asyl, dann darf man sie auch transportieren.“ In Zusammenarbeit mit Menschenrechtsorganisationen in der Türkei und Jordanien will Refugee Air daher Passagierlisten erstellen und diese anschließend den Airlines zur Verfügung stellen. Sollte der Passagier später dennoch kein Asyl erhalten und die Airline für die Kosten aufkommen müssen, will die Initiative finanziell einspringen: „Wir verstehen, dass die Fluglinien keinerlei finanzielle Risiken eingehen wollen. Wir sind bereit, diese Risiken für sie zu übernehmen.“

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„Deutschland, du mieses Stück Scheiße!“: Polizei ermittelt gegen 21 Bannerträger

Letzten Freitag zu Beginn einer Griechenland-Solidemo in Berlin: 21 Personen, die an der Demonstration gegen die europäischen Sparvorgaben teilnahmen, trugen dieses 22 Meter breite Transparent. Die Polizei fand das nicht nicht so nett, beschlagnahmte das Banner und brauchte zwei Stunden, um die Personalien der Beteiligten aufzunehmen. Begründet wurden diese Vorgänge, so wörtlich, mit der „Beleidigung von Deutschland“.

Jetzt ermittelt die Polizei wegen „Verunglimpfung des Staates“.

„Dass DemonstrantInnen aufgrund dieses Paragrafen in Gewahrsam genommen werden, ist in Berlin allerdings unüblich „In meiner langjährigen Tätigkeit habe ich das noch nie erlebt“, sagt der Rechtsanwalt Ulrich von Klinggräff, der am Freitag vor Ort mit der Polizei verhandelte. Der Vorwurf sei auch in diesem Fall nicht haltbar: „Diese Aufschrift steht hier klar im Kontext eines Meinungskampfes, in dem man sehr wohl auch zu drastischen Äußerungen greifen darf“, so Klinggräff.“

Ich finde, das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Gerade hier in Deutschland!

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BILD fragt – Tabea Rößner (Die Grünen) fragt auch

Gestern hat die BILD eine Mail an alle Bundestagsabgeordneten geschickt. In der wurde gefragt, ob die Abgeordneten einem dritten Griechenlandpaket zustimmen würden. Auch Tabea Rößner (Die Grünen) hat diese Mail bekommen. Sie hat freundlich geantwortet.

Inclusive Frist und der Ankündigung, auch Nicht-Antworten zu dokumentieren. Das Problem: Es gibt überhaupt kein drittes Paket, wie soll ich da jetzt antworten? Überhaupt ist die ganze Kampagne, die die BILD-Zeitung fährt, unerträglich. Darum habe ich geantwortet und eine Gegenfrage gestellt.

Rayk hat das mal wie folgt graphisch zusammengefasst.

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(Klick für in groß)

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An einem Seil von einer 200 Meter hohen Klippe springen

Nein, nicht an einem Bungee-Seil, sondern eher an einem Seilchen. So geschehen auf der griechischen Insel Zakynthos, wo das Projekt Around the World in 80 jumps eine Rampe auf die Klippe baute und einige Leute springen lies.

Das Video ist etwas poliert und gelackt und es kleben allerhand Sponsoren an dem Projekt, aber die Location ist traumhaft schön und der Umstand, dass Menschen an ein paar Seilen aus 200 Metern Höhe in Richtung Strand springen, auch ein wenig beeindruckend.

(Direktlink)

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