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Schlagwort: Höcke

Martin Sonneborn will auf der Buchmesse als Hitler-Attentäter zur Buchvorstellung von Bernd Höcke und kommt leider nicht durch

AfD-Mann und unironischer Goebbels-Imitator Bernd Höcke hat auf der Frankfurter Buchmesse heute sein neues Buch vorgestellt. Martin Sonneborn von die Partei hätte dem als verkleideter Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg in Uniform mit Augenklappe und samt Aktentasche gerne beigewohnt.

„Wie Sie sicherlich wissen, hat Höcke ein Buch geschrieben. 300 Seiten Unfug. An einer Stelle schreibt er, eine Elite solle das Volk mit harter Faust an langer Leine führen. Abgesehen davon, dass in dieser Metapher nichts stimmt, wollte ich ihm sagen: Er gehört nicht dazu. Zur Elite.“

Polizeiabsperrungen hinderten Sonneborn daran, zu Höcke durchzudringen und auch daran, die Aktentasche irgendwo in der Nähe abstellen zu können.

Sonneborn zog danach zum Stand der „Jungen Freiheit“ weiter.

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Bernd Höcke bei Protestkundgebung vorm Opel-Werk in Eisenach von Belegschaft „ausgeladen“

Bei Opel in Eisenach sind sie offenbar dabei, Arbeitsplätze einsparen zu wollen. Nach Angaben der IG Metall könnten dort 800 von bisher 1800 Arbeitsplätzen wegfallen. Die Belegschaft hatte nun mit Gewerkschaft zu einem Protest auf dem Gelände der Opelwerke aufgerufen. Auch Bernd Höcke wollte sich samt seiner Entourage unter die 1400 Protestierenden gesellen, was bei den dort Demonstrierenden überhaupt gar nicht gut ankam. Sie drängten ihn ab und verwiesen ihn des Platzes, so dass er an der eigentlichen Kundgebung nicht teilnehmen konnte.

Als Björn Höcke und weitere AfD-Anhänger an den Protesten teilnehmen wollten, gab es lautstarke Unmutsbekundungen unter den Demonstrationsteilnehmern. Letztlich wurde den Politikern der Zutritt zur Kundgebung vor dem Opel-Werk Eisenach verwehrt.

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AfD beschließt Parteiausschlussverfahren gegen Björn Höcke

Aufgrund Höckes unsäglicher Rede, die er am 17. Januar für die Junge Alternative in Dresden gehalten hat, wurde heute ein Parteiausschlussverfahren gegen Höcke beschlossen.

„Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland hat in seiner heutigen Telefonkonferenz mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit ein Parteiausschlussverfahren gegen den thüringischen AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke beschlossen.“

Offen, ob dieses Verfahren am Ende tatsächlich dafür sorgt, das Höcke die AfD verlassen muss. Offen auch, was genau das für die Partei und den Verlauf der kommenden Wahlen bedeutet. Schließlich wird sie durch so eine Entscheidung nicht wählbarer.

„Die Maßnahme erfolgte nach eingehender juristischer Prüfung und politischer Bewertung der Rede Björn Höckes vom 17. Januar 2017 in Dresden“, wird Parteisprecher Christian Lüth zitiert. In erster Instanz werde das zuständige Landesschiedsgericht des AfD-Verbandes Thüringen über den beantragten Parteiausschluss zu befinden haben.

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Gedenkstätte Buchenwald → Björn Höcke → Gedenkstätte Buchenwald → Björn Höcke

Die Gedenkstätte Buchenwald möchte einen Tüpen wie Björn „Bernd“ Höcke nach seinen letzten öffentlichen Äußerungen nachvollziehbarerweise nicht als Gast auf ihrer Gedenkveranstaltung am 27.01. haben. Das teilte man Björn „Bernd“ Höcke heute schriftlich mit.


(klick für in groß, via Katharina König)

Björn „Bernd“ Höcke ist das egal und er lässt per Pressemitteilung verlauten, dass er trotzdem vorbeikommen wird.


(klick für in groß, via mdr)

Wie bei so Leuten, die man früher deutlich von seinen Veranstaltungen ausgeladen hatte, die sich aber so geil fanden, dass sie dann trotzdem kamen – um wieder rausgeworfen zu werden.


(klick für in groß, via mdr)

Derweil gibt Frauke Petry vor, ihn nicht mehr in ihrer AfD haben zu wollen: AfD-Chefin Petry verfasst Brandbrief gegen Höcke. Aber auch ohne Höcke bliebe der Laden ja ein unwählbarer Totalausfall. Klar.

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„Höckes Reden – Goebbels‘ Sound?“

Letzte Woche schrieb Michael Bittner diesen lesenswerten Text, in dem er die Thesen und die Artikulationsform von Pegida mit denen der NSDAP verglich: PEGIDA und NSDAP – ein Vergleich.

Heute bringt Monitor ein Video, das Reden von AfD-Höcke, die der in Erfurt und Magdeburg im Zeitraum September/Oktober 2015 gehalten hat, Reden von Joseph Goebbels gegenüberstellt. Und während manche so meinen würden, „Well, that escalated quickly.“, läuft es mir ein bisschen dolle kalt und ziemlich unschön den Rücken herunter.

Auf den Facebook-Kommentar von MONITOR-Chef Georg Restle zu Björn Höckes Auftritt bei Günther Jauch gab es im Netz tausendfache Reaktionen. Vor allem am Vergleich zum „Goebbels-Tremolo“ seiner Reden in Erfurt und Magdeburg störten sich einige. Wir haben uns mal die Mühe gemacht und die Reden von Björn Höcke mit Reden von Joseph Goebbels verglichen. Urteilen Sie selbst!

Quellen: Björn Höcke, Reden in Erfurt und Magdeburg vom September/Oktober 2015; Goebbels-Rede im Bewegtbild vom 10.02.1933, alles andere: Rede im Sportpalast zum „Totalen Krieg“ vom 18.02.1943.

Höckes Reden – Goebbels‘ Sound?

Höckes Reden – Goebbels‘ Sound?

Auf den Facebook-Kommentar von MONITOR-Chef Georg Restle zu Björn Höckes Auftritt bei Günther Jauch gab es im Netz tausendfache Reaktionen. Vor allem am Vergleich zum „Goebbels-Tremolo“ seiner Reden in Erfurt und Magdeburg störten sich einige. Wir haben uns mal die Mühe gemacht und die Reden von Björn Höcke mit Reden von Joseph Goebbels verglichen. Urteilen Sie selbst!

Quellen: Björn Höcke, Reden in Erfurt und Magdeburg vom September/Oktober 2015; Goebbels-Rede im Bewegtbild vom 10.02.1933, alles andere: Rede im Sportpalast zum „Totalen Krieg“ vom 18.02.1943.

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Posted by Monitor on Mittwoch, 21. Oktober 2015


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