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Schlagwort: Islands

21 Jahre auf einer abgelegenen Insel ohne Stromnetz, ohne Bauvorschriften

Lasqueti Island liegt in der Strait of Georgia in British Columbia, etwa 80 Kilometer nordwestlich von Vancouver. Die Insel ist ungefähr so ​​groß wie Manhattan, beherbergt aber weniger als 500 Einwohner und ist nicht an das Stromnetz von BC Hydro angeschlossen. Die Bewohner erzeugen ihren Strom selbst mit Solaranlagen, Windkraftanlagen und Kleinwasserkraftwerken oder verzichten ganz darauf. Es gibt keine öffentliche Wasserversorgung und keine Müllabfuhr.

Mark Young zog nach Lasqueti, nachdem er 1997 bei einem Autounfall eine schwere Hirnverletzung erlitten hatte. Im Rahmen seiner Rehabilitation praktizierte er Kontaktimprovisation und Tai Chi und wollte sich etwas nach seinen eigenen Vorstellungen aufbauen. Er wählte Lasqueti unter anderem deshalb, weil es dort keine Bauaufsicht gibt – wer etwas Ungewöhnliches errichten will, kann das tun. Das ist nun über zwanzig Jahre her.

Das Team von Exploring Alternatives, einem kanadischen YouTube-Kanal, der Menschen vorstellt, die ein autarkes Leben führen, besuchte das Anwesen für eine ausführliche Besichtigung.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Eine verlassene japanische Insel

Was alles so leer steht. Die japanische Insel Hashima zum Beispiel.

1959 wurde mit 83.476 Einwohnern pro km² eine der höchsten jemals aufgezeichneten Bevölkerungsdichten der Welt festgestellt. Für jeden Arbeiter standen Wohnräume mit ca. 9,9 Quadratmetern, für Verheiratete mit Familien doppelt so große Räume zur Verfügung. Toiletten, Bäder und Küchen wurden gemeinschaftlich genutzt. Die Infrastruktur wurde laufend ausgebaut, aufgrund der begrenzten Fläche auch vielfach unterirdisch. Neben den Wohn- und Verwaltungsgebäuden existierten auch Tempelanlagen und Schreine, eine Polizeistation, ein Postamt, Badeanstalten, eine Kläranlage, ein Kindergarten, Grund- und weiterführende Schulen, eine Turnhalle, ein Kino, Gaststätten, eine Kegelbahn, 25 Geschäfte, ein Hotel, ein Krankenhaus, ein Swimming-Pool und ein Bordell; lediglich ein Bestattungswesen fehlte.


(Direktlink)

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Die kleinste bewohnte Insel der Welt

(Foto: OmegatronCC BY-SA 3.0)

Die Insel „Just Room Enough“ ist eine Insel der Thousand Islands im Bundesstaat New York, USA, und gilt mit etwa 310 m² als kleinste bewohnte Insel der Welt. Der ideale Ort für Menschen, die halt nicht so gut mit Menschen können oder wollen. Die Insel wurde in den 1950er Jahren von der Familie Sizeland (Hihi) gekauft, die dort ein Ferienhaus baute. Sie verfügt über ein Haus, einen Baum, Sträucher und einen kleinen Strand. Dort würde ich ja auch mal meine Ferien verbringen wollen. Um den Garten muss man sich halt auch nicht kümmern.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Interaktive Karte unbekannter Inseln

Milde interessant: Aman Vir hat eine interaktive Karte diverser Inseln erstellt, die wahrscheinlich die Wenigsten auf dem Schirm haben. So wie die Fasaneninsel zwischen Spanien und Frankreich, die alle sechs Monate den Besitzer wechsl

Pheasant Island ist eine unbewohnte Flussinsel mitten im Fluss Bidasoa und wird gemeinsam von Spanien und Frankreich kontrolliert, wobei beide Länder alle sechs Monate abwechselnd die administrative Kontrolle über die Insel haben. Damit ist Pheasant Island das kleinste Kondominium der Welt, ein politischer Begriff, der ein Gebiet bezeichnet, das von zwei Ländern gemeinsam kontrolliert wird. Obwohl die Insel bei Ebbe manchmal von der spanischen Seite aus zu Fuß erreicht werden kann, ist der Zugang verboten.


(via BoingBoing)

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Für 80.000 Pfund eine unbewohnte schottische Insel kaufen

Wer das perfekte Anwesen für eine etwaige Zombie-Apokalypse sucht, könnte mit der kleinen schottischen Insel Copinsay ganz glücklich werden. Die letzten Bewohner haben Copinsay bereits 1985 verlassen, heute befinden sich dort nur noch einige heruntergekommene Häuser und ein Leuchtturm, der 1915 erbaut wurde. Heute ist Copinsay Vogelschutzgebiet.

Der Leuchtturm ist noch funktionstüchtig, wird aber auch nicht mitverkauft. Er wird aus Edinburgh ferngesteuert. Durch die Fernsteuerung aus der Ferne müssen sich zukünftige Besitzer:innen nicht darum kümmern und können sich ganz auf die umliegenden Gebäude fokussieren. Die sind nämlich im Kauf inbegriffen und renovierungsbedürftig. Mit Glück kann man die einsame Insel für 80.000 Pfund erwerben. Die habe ich gerade leider nicht.


(via Messy Nessy)

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Vor einer Insel auf einer Insel leben

Jenene und John leben seit 20 Jahren ein einfaches gemeinsames Leben auf Bruny, einer Insel vor der Insel Tasmanien, am unteren Ende Australiens, die 600 Einwohner hat. Dieser Film ist ein intimes Porträt über das Leben abseits der Ablenkungen der Außenwelt. Und ich dachte immer, in Mecklenburg Vorpommern sei es einsam.


(Direktlink, via Nag on the Lake)

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Boote verschieben ein schwimmendes Moor

Als ich neulich mit meiner Tochter auf einer Insel war, fragte sie mich, ob Inseln auch schwimmen können, was ich verneinte. Nun aber sehe ich, dass das tatsächlich möglich ist, wobei es sich bei dieser Insel um ein Moor handelt, was ja eigentlich auch gar keine echte Insel ist. Andererseits ja doch. Jedenfalls blockierte diese schwimmende Moorinsel über längere Zeit eine Brückendurchfahrt. So lange, bis sich mehrere Bootseigner*innen zusammentaten und die Brücke von der Insel „befreiten“. Wahrscheinlich das Abgefahrenste, was ich heute zu sehen bekommen werde.


(Direktlink)

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Die Insel Java von oben – und Surfen: Jawa Surf Trip

Jenya Ivkov dokumentiert hier eine tropische Surfsafari, die auf der zu Indonesien gehörenden Insel Java sehr viel mehr als Wellen zu bieten hat. Aber eben auch so einige davon. Dennoch ging es mit Drohne über dem Kopf auch in das Innere der Insel, wobei sich ganz offenbar ganz wunderschöne Eindrücke sammeln lassen. Und klar; surfen geht natürlich trotzdem klar.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Schottische Insel zu verkaufen – für 370.000 Euro

(Foto: Clive NicholsonCC BY-SA 2.0)

Wer schon immer mal eine Insel kaufen wollte, hat jetzt die Möglichkeit im Süden Schottlands zuzuschlagen. Die dortige Little Ross Island soll für nur 370.000 Euro einen Käufer finden. Zum Angebot gehört ein kleines Landhaus mit sechs Schlafzimmern und drei verfallende Scheunen. Der dortige Leuchtturm hingegen wird nicht mitverkauft. Die Insel nur mit Boot oder Helikopter erreicht werden. Der perfekte Platz für die Zombieapokalypse also. Zum Schnäppchenpreis.

Kleiner Wermutstropfen:

Das kleine Eiland machte in den Sechzigerjahren Schlagzeilen, als der Leuchtturmwächter der Insel von seinem Kollegen ermordet wurde. Die Tat kam ans Licht, als ein Mitarbeiter der königlichen Seenotrettungsorganisation die Insel zufällig besuchte und den leblosen Körper von Hugh Clark entdeckte. Der Mörder und Leuchtturmwächter, Robert Dickson, konnte erst nach einer nationalen Verfolgungsjagd verhaftet werden – er wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

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