Kraftklub haben gerade ihr neues Album angekündigt. „Keine Nacht für niemand“ (willkommen in der Wortspielhölle) wird es heißen und ab 2. Juni zu haben sein.
Zu „dein Lied“ gibt es schon mal jetzt ein Video. Es geht um die Liebe und um gebrochene Herzen. Natürlich.
Ich konnte mit dem Sound von Kraftklub lange nichts anfangen. Keiner braucht neue Songs von Liam und in die Disko scheißen, ist selbst in Karl Marx Stadt nicht die feine Englische.
Irgendwann sah ich Kraftklub dann als Headliner auf dem Deichbrand Festival und war ziemlich bis sehr geflasht von dem fies mitreißenden Poprock-Geschrubbel, das die Jungs auf Punkt und verdammt professionell auf die gar nicht mehr ganz so kleinen Bühnen bringen. Fand ich an dem Abend gut, am besten von allem.
Irgendwie haben die sich Weihnachten gedacht, sie hauen mal den Berliner Gig ihrer Randale Tour auf Youtube raus – und machen das halt mal. Immer noch verdammt professionell und ebenso wohlklingend. Ich lass das mal laufen.
Ich schreibe gerade meine Recap zum Deichbrand Festival, auf dem ich vom 16. bis zum 18. Juli verweilte und dachte mir, „Ich guck mal auf Youtube, vielleicht gibt’s da ja was vom Kraftklub-Gig.“ Und kiek an, das komplette Konzert ist in Röhre gelandet.
Ich habe mir vorher sagen lassen, dass Kraftklub live enorm geil sein sollen, aber das hier war der totale Abriss. Mit allem, was man sich dazu so vorstellen kann. Und so haben sich die Jungs aus Karl Marx Stadt mal eben aus dem Stand in die Top 5 meiner besten Konzerte aller Zeiten gespielt. Wahnsinnig gut. Ganz nebenbei haben wir uns verlobt. Ja. So war das.
YouTuber MrSolidengineer lädt aktuell jede Menge der RaR Auftritte des Wochenendes hoch. Ich habe auf ominöse Weise den kompletten Auftritt der Toten Hosen überstanden, und ein bisschen gefeiert, dass sie „Opel Gang“ in eine so smoothe Version gepackt haben. Danach habe ich mir Prinz Pi gegeben, der es mit einem DJ, der ihm die Beats liefern würde, immer noch besser hätte. Das Live-Band Ding fetzt nicht so wirklich bei ihm. Gerade reist Marsimoto meine Küche ab und Kraftklub werden danach hier aufräumen müssen. Und wer es unbedingt haben muss, kann sich sogar Clueso anhören. Und die Antilopen Gang war auch da. Das reicht erst mal für den Abend. Und am Ende gibt es dann die Doku über 30 Jahre Rock am Ring.
Was für ein großartig vorgehaltener Spiegel. Guten Morgen! „Unsere Fans ham sich verändert, unsere Fans ham sich verkauft. Unsere Fans sind jetzt Mainstream!“
Und ich hab‘ meine Leser schon gekannt, da kannte die noch keiner.
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