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Schlagwort: Media

Die Bild-„Zeitung“ trollen

Nicht neu, aber immer wieder treffend: jemand lädt ein Video auf Twitter, die Bild-„Zeitung“ bindet es bei sich ein, der Uploader ändert darauf hin seinen Namen. Alle Leser der Bild-„Zeitung“ dürfen sich angesprochen fühlen. Fertig. Die könnte man auch eleganter beleidigen. Aber trotzdem.

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„BILD-Zweigstelle direkt in Söders Arsch eröffnet“

Derweil die wirklich richtigen und wichtigen Nachrichten, drüben beim Postillon: BILD-Zweigstelle direkt in Söders Arsch eröffnet. Ob Söder das schmerzt? Keine Ahnung.

München (dpo) – Das ist der nächste logische Schritt: Die Bild-Zeitung hat heute feierlich ihre neue Zweigstelle in Markus Söders Arsch eröffnet. Damit kann das Blatt künftig noch schneller und feiner abgestimmt aus dem Rektum des bayerischen Ministerpräsidenten berichten.
„Wir sind stolz, nun endlich eine eigene Redaktion im Dickdarm des künftigen Bundeskanzlers zu haben“, so ein Sprecher der Bild. „Für uns ist das nur konsequent. Die meisten unserer Redakteure steckten ja ohnehin schon bis zum Anschlag da drin, aber jetzt haben sie endlich auch ein ordentliches Büro für die Monate bis zur Bundestagswahl.“

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Das Fact Mag macht ab sofort nur noch Video-Content

Gar nicht mal so schöne Neuigkeiten: Das Fact MagFact Mag gibt bekannt, dass es in Zukunft keine geschriebenen redaktionellen Inhalte mehr bringen wird, sondern einzig und allein Videos produzieren wird.

Sehr schade, ist das FACT für mich seit jeher ein sehr gerne gelesenes Medium, das für mich zu den besten internationalen Musik-Magazinen überhaupt gehört. Hm. Schon bisschen doof.
(via RBYN)

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Klimaaktivistin Luisa Neubauer über Kritik an Protestformen – und warum die Politik offenbar keinen Fick auf all das gibt

Ich halte das, was Extinction Rebellion aktuell so umsetzen, für mehr als streitbar und bin demgegenüber nach den letzten Wochen eher contra als pro, wobei ich in dem Anliegen eigentlich ganz pro mit denen bin. Die Umsetzungen ihrer „Rebellion“, allerdings, finde ich eher unrebellisch und mitunter komisch im Sinne von tatsächlich komisch. Aber offenbar kreuzen sich die Wege von Fridays for Future gerade mit denen von Extinction Rebellion und die Leute kommen deshalb mit ihren Autos an einem Montagmorgen nicht mehr pünktlich zur Arbeit. Sauerei!!11!!! Die Leute rasten noch mehr aus, als sie das bei Fridays for Future ohnehin schon taten.

Wie gesagt: Extinction Rebellion hat jetzt schon einiges an Bullshit geliefert und es könnte sein, dass ich kein Fan von denen mehr werde, aber das Ziel, dass sie aktuell verfolgen, ist so falsch nicht. Mir gefallen halt die Koalitionen nicht sonderlich gut, die sie einzugehen bereit sind. Manche Statements sind krude, der Umgang mit der Polizei ist fraglich, ihre online statt gefundenen Datenabfragen zweifelhaft. So.

Allerdings wird mal wieder, und das primär, über Protestformen diskutiert. Nicht über die Gründe des Protestes. Spart euch die Kommentarstränge in den sozialen Netzwerken dazu – sie sind erbärmlich. Wirklich. Protest darf demnach nur dann stattfinden, wenn er, bitte schön, auch so gar keinem wehtut. Protest, der keinem weh tut, ist Prostest, den kein Mensch braucht.

Luisa Neubauer von Fridays For Future, jedenfalls, äußert sich zu konstruierter Kritik, mit der sie versucht kontextuell zwischen Fridays For Future und Extinction Rebellion konfrontiert wird und kontert dann mal wieder und ganz zu Recht, dass es bei all dem, wie viel zu oft, nicht um das eigentliche Problem geht. Und genau damit trifft sie jeden erdenklichen Nagel auf jeden erdenklich zu versenkenden Kopf. „Politikversagen“. Bin ich bei ihr.

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