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Recherche zu einem Anzeigenblatt aus Bautzen mit 126 Stellengesuchen von „Ungeimpften“

In einem Bautzener Anzeigenblatt sind aktuell 126 Stellengesuchen gedruckt worden, die von angeblich von Ungeimpften Menschen aus dem Gesundheitswesen stammen, die aufgrund ihres Impfstatuses angeblich auf der Suche nach einem Job sind. Andreas Rausch hat dazu mal ein wenig recherchiert, ein bisschen telefoniert, diesdas. Stellt sich raus: offenbar suchen da auf keinen Fall gerade 126 Ungeimpfte aus dem Gesundheitswesen einen neuen Job. Derartige Aktionen sollen nur danach aussehen, als wäre dem so. Interessante Lektüre.

25 Kommentare

  1. Johanna22. Januar 2022 at 21:46

    Die Schwurbler sind sich für nichts zu schäbig. Passt ins Bild, dass die Klaviatur der Desinformation voll gespielt wird und die „Lügenpresse“ selbsterfüllende Prophezeiung.

    Was sind das nur für ekelhafte Menschen.

  2. Helfer22. Januar 2022 at 21:53

    Von 126 ruft er 6 an und erreicht niemanden… also muss alles „Fake“ sein. Komische Logik.

    • Ronny22. Januar 2022 at 22:05

      Genau genommen waren es 18, die zu genau gar nichts führten. Du kannst mir natürlich jetzt erzählen wollen, dass die anderen 108 die armen Leute sind, die aufgrund ihrer NIchtimpfung ihren Job im Gesundheitswesen verlieren werden. Ich werde das nicht glauben. Aber schon, dass die Initiatoren solcher Moves auf Trottel hoffen, die diesen Bullshit einfach so hinnehmen. So wie du.

      • Jim22. Januar 2022 at 22:34

        Richtig so, Ronny! Gibs denen. Ich habe die Schnauze so gestrichen voll von denen Schwurblern, „…Komische Logik“ nägnägnäg. Man kann es nicht mehr hören. Also das konnte ich noch nie, aber es reicht einem echt mittlerweile.

    • Otto H.22. Januar 2022 at 23:56

      Ein Teil der Inserate hat nicht mal eine Telefonnummer angegeben, geschweige denn eine Chiffre. Aber wozu sich den verlinkten Zeitungsausschnitt näher anschauen wenn man auch einfach rumnölen kann. Mit simpelster Medienkompetenz haben es die Schwurbler ja nicht so…

      • Jack23. Januar 2022 at 16:39

        Ich gehe nicht davon aus das es hier um Medienkompetenz geht . Die Zahl (18) steht ja nicht hier – sondern nur im Link. Die Zahl 6 gibt es nirgends – also hat sich Helfer diese ausgedacht. Nun macht er genau das was in der Zeitung passiert – Falschinformation streuen damit die augenscheinliche Faktenlage verwässert wird.
        Sprich der Leser hat neben den 15% Stichprobe nun alternative Werte die mit dieser Information konkurrieren. siehe Informationskrieg. Ziel ist es den Leser soweit zu verunsichern dass er davon ausgeht er kann eh nichts wirklich glauben weil es ja so viele unterschiedliche Antworten gibt und somit ist die Wahrheit nicht mehr offensichtlich zugänglich. Daher müssen Lügen und Falschinformationen eben unbedingt gelöscht werden da sie sonst zur Informationsgefahr werden.

    • Alex...23. Januar 2022 at 17:12

      Ach halt doch die Schnautze

  3. Horst22. Januar 2022 at 22:34

    Hier in Dresden ein ähnliches Bild im wöchentlich kostenlosen Briefkastenzumüllblättchen.
    Interessanterweise steht bei ca. der Hälfte der Anzeigen überhaupt keine Kontaktmöglichkeit, weder Chiffre bei der Zeitung noch Handynummer oder Email.

    • Wolf-Dieter Busch23. Januar 2022 at 17:09

      Vor vielen Jahren hatte ich jobmäßig mit einem Umsonst-Anzeigenblatt zu tun, und es scheint gängige Praxis gewesen zu sein, Inseratflauten mit Enten zu füllen.
       
      Als ich Jahre später in Köln via „Such und Find“ eine Bude suchte, bestätigte sich die Vermutung.
       
      Also nix Besonderes, was du da berichtest.

  4. Rumold23. Januar 2022 at 01:15

    Wann die „Schwurbler“ wohl merken, dass sie ja eigentlich gar nicht gegen „die Regierung“ sondern gegen 61 Millionen ihrer Mitbürger „kämpfen“?

    • Hans23. Januar 2022 at 20:39

      Hoffentlich bald.

  5. Name23. Januar 2022 at 01:46

    Dass sich ärztliches Personal reihenweise nicht impfen lassen würde haben die Schwurbel-Manipulateure aber wohl selbst für zu unglaubwürdig gehalten. Zumindest in dem Ausschnitt sucht ausschließlich die Pflege… :D

    • Wolf-Dieter Busch23. Januar 2022 at 17:11

      Ausgerechnet bei Ärztlichem Personal rege ich an, darüber nachzudenken, ob da nicht Fachwissen dahinter stecken könnte. (Nur mal so ein Gedanke.)

      • minitux24. Januar 2022 at 11:33

        Bei uns (Radiologie/Neuroradiologie/Strahlentherapie) sind ALLE Ärztys geimpft und geboostert, 84% der MTRAs, im gesamten Klinikum 79% des nichtmedizinischen Personals (Küche, Logistik, Reinigung, ..). Pflegepersonal weiß ich nicht, vermutlich ähnlich wie MTRAs.
        Ich beobachte hier also ein Bildungsgefälle: Je niedriger der Bildungsabschluss, desto ungeimpfter. Lässt sich sicher nicht komplett verallgemeinern, soll auch niemanden abwerten, rein empirisch.

  6. 3.1423. Januar 2022 at 09:23

    Bei diesem ganzen Mimimi kann ich eh nur noch müde lächeln.
    Sollen die ganzen Schwurbler halt schön mal die Mühlen der Harz4-Bürokratie genießen und dann reden wir nochmal.
    Ich spiegele hier mal einen Ausspruch, der von Leuten aus diesem Milieu präpandemisch immer wieder gerne Erwerbslosen und anderen durchs soziale Netz Gefallenen entgegengehalten wurde: „Geh arbeiten!“

  7. John23. Januar 2022 at 13:56

    Warum wollen die eigentlich zum 16.03.2022 einen neuen Job?
    Ist am dem Tag die Offenbarung, das die geimpften vom weltlichen erlösten werden – oder umgedreht?

    Auch die Frage das ob Bautzen und Umkreis überhaupt 120 Personaleinheiten hat die sich freistellen wollen, bezogen auf die Gesamtzahl an Gesundheitsschaffenden sicherlich zu hochgegriffen. Wenn überhaupt wird es ja nur ein kleiner Prozentteil sein der verschwurbelt ist und daher sind 120 ja schon ganz gewaltig über dem Soll.

  8. Wolf-Dieter Busch23. Januar 2022 at 17:04

    Auf Job-Inserate wird normalerweise nicht mit Telefon, sondern mit Briefpost reagiert. – Hätte ich inseriert, würde ich Telefonat sofort mit Hörer-auflegen beantworten.
     
    Kleinigkeit noch. Die Angabe des Impfstatus im Job-Inserat ist ein Armutszeugnis – für den Staat, der das nötig macht.

    • Jack23. Januar 2022 at 19:11

      https://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument

      Du hast hier falsche Job-Inserate – wie kommst du auf den schmalen Pfad diese als Beleg zu benutzen?
      Richtig ist : https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__36.html das der Arbeitgeber wärend einer Pandemie die Daten darüber verarbeiten darf – dies bedeutet nicht das man es Angeben muss. Weiter gibt es im medizinischen Bereich schon längst Impfpflichten – wie auch bei bestimmten Auslandsreisen.

      Und mal ehrlich wie dumm muss man den sein seine Telefonnummer für ein Job-Inserat anzugeben um dann die bei Anrufern aufzulegen – was ist bei deiner Logik nur kaputtgegangen?

      Und übrigens hast du bei den Impfverweigerern im medizinischen Personal eben nicht die mit Fachausbildung (Ärzte) sondern die Pfleger\Innen die von Pharmakologie genauer Immunologie und Virologie nichts in der Ausbildung hatten.

      • Wolf-Dieter Busch23. Januar 2022 at 21:36

        Punkt für dich. Da stehen tatsächlich Telefonnummern in den Inseraten. So genau hatte ich die gar nicht angesehen.

  9. Alex...23. Januar 2022 at 17:11

    Hab gerade mal in unser regionales Anzeigenblatt geguckt. Da gibt es auch zwei solcher Anzeigen.

    „Promov. Fachärztin mit langjähriger Berufserfahrung sucht wegen Impfpflicht zum 16.03.2022 neuen Wirkungskreis Chiffre: … „

    Je nee is klar…. Fachärztin für was? Das müsste ein potenzieller Arbeitgeber doch als erstes wissen, stattdessen wird auf die langjährige Berufserfahrung und den Kündigungsgrund hingewiesen.

    Ähnliches ließt man, wenn man die ganzen Anzeigen in diesem Bautzener Anzeigenblatt mal überfliegt. Kaum Hinweise auf die Qualifikationen, aber die meisten weisen auf ihre Berufsjahre hin, nicht selten mehr als 20 Jahre.

  10. Alex...23. Januar 2022 at 17:18

    O Mann… in einer Anzeige wird als Adresse „bautzen-kornmarktpassage@web.de“ angegeben. Diese Quertrottel geben sich ja nicht mal Mühe.

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