Megavideo, welches Tobias Gremmler da für Björks „Tabula rasa“ gemacht hat.
„When creating the video, I was deeply inspired by the music and lyrics of Tabula Rasa. The visual transformation of Björkinto faun-like flowers and mountainous landscapes embodies the utopian concept of a harmonious coexistence between nature and human based on empathy.“
2011 war die 1UP Crew in Bangkok und hat sich dort mit einem Bild auf dem Ghost-Tower verewigt. Nicht wirklich, denn das Bild wurde später wieder entfernt. Nun waren sie wieder da und haben die Chose wiederholt. Zu dem Video gibt es dann gleich mal Modeselektors „One United Power“, die damit auch gleich mal ein neues Musikvideo haben. Und das passt ganz schön gut.
Nach einigem Rätselraten, das durch semikryptisches Sendungsbewusstsein auf der Website von die Ärzte ausgelöst wurde, hier nun die Auflösung in Form eines neuen Songs. „Abschied“ wahlweise in vegetarischer und veganer Videovariante. Beide mit Vocoder und einem Appell für Mutter Erde.
Grossstadtgeflüster machen das, was sie am besten können: unberechenbar mal wieder das raushauen, von dem vor dem Hören keiner ganz genau weiß, was er bekommen wird. Wie immer. Meistens geht das gut, manchmal nicht. Mit „Neue Freunde“ aber klappt das wirklich mal wieder exorbitant gut. Beat passt zum Bass und zur Melodie und alles nimmt sich selber nur so halb ernst. Geil. Und dann machen die ein Video, in dem es in wirklich jeder Szene ein Tier gibt. So, als hätten sie dieses Video nur für mein heimliches Tier Blog hier gemacht. Ha!
Real Talk mit subtiler Bitterkeit von der ältesten Teenieband des Landes.
Die Frage aber ist ja: wer kommt mit ins Berghain?
Zweite Single der am 15. März 2019 kommenden EP „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)“. Mit gesanglicher Unterstützung von Schorsch Kamerum, David Frings, Jen Bender, Bela B, Jörkk Mechenbier, Sookee, Felix Brummer, Marie Curry, Gisbert zu Knyphausen und Safi. Ein Chor quasi schon.
Ich mochte die Nummer damals nicht, weil sehr viel kommerzieller als das klang, was wir in unseren Kellern so auf die Plattenteller packten. Vielleicht verstand ich den Track, der damals ein Hit war, auch falsch, obwohl ich das nicht wirklich glauben mag. Jedenfalls aber kommen auch heute, 20 Jahre später immer noch Kids an, die die Nummer auf ihren Bluetooth Boxen pumpen. Gerne sehr laut und gerne mit sehr viel Bass. Irgendwas in dem also muss schon damals, wenn wahrscheinlich auch ungewollt, nachhaltig gewesen sein.
Irgendwo in Russland hat man Eine belgische Telco-Bude hat dem Track von 1999 nun ein Video aus dem Jahr 2019 auf den klingenden Leib schneidern lassen. Und das passt. Finde ich.
Kettcar, der alte Kumpel, kündigen doch überraschend eine neue EP an und lassen uns mit „Palo Alto“ schon mal reinhören. Man singt über schon fast vergessene Zeiten und das man trotzdem den Kopf nicht in den Sand zu stecken gedenkt. Solange es Streichhölzer und Benzinkanister im Kampf gegen Algorithmen gibt. Schöner Song, sehr schöner Song. <3
(Direktlink)
Die neue EP „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)“ erscheint am 15. März 2019 in digitaler Form. Ab dem 17.05. ist die EP dann auch physisch auf 10″ Vinyl erhältlich. Vorbestellt werden kann die EP ab sofort bei Grand Hotel van Cleef.
Neben „Palo Alto“ wird die EP vier weitere Songs haben – und man hat sich Unterstützung geholt.
Auf „Scheine in den Graben“ erhält die Band gesangliche Unterstützung von Schorsch Kamerum, David Frings von FJØRT und Adam Angst sowie im letzten Refrain von Jen Bender (Großstadtgeflüster), Bela B, Jörkk Mechenbier (Love A), Sookee, Felix Brummer (Kraftklub), Marie Curry (Neonschwarz), Gisbert zu Knyphausen und Safi. „Notiz an mich selbst“ ist klassisch Kettcar, ein Essay über Kunst, Moral und Ideale. „Natürlich für alle“ zeigt Kettcar ungewohnt Synth-orientiert, während der Text beleuchtet ob sowas wie „kritischer Konsum“ überhaupt möglich ist. „Weit draußen“ erzählt die unglaublich berührende Geschichte einer Mutter, die mit ihrem behinderten Sohn weit, weit weg zieht um den ständigen Mitleidsbekundungen zu entfliehen.
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