Ich mochte die Nummer damals nicht, weil sehr viel kommerzieller als das klang, was wir in unseren Kellern so auf die Plattenteller packten. Vielleicht verstand ich den Track, der damals ein Hit war, auch falsch, obwohl ich das nicht wirklich glauben mag. Jedenfalls aber kommen auch heute, 20 Jahre später immer noch Kids an, die die Nummer auf ihren Bluetooth Boxen pumpen. Gerne sehr laut und gerne mit sehr viel Bass. Irgendwas in dem also muss schon damals, wenn wahrscheinlich auch ungewollt, nachhaltig gewesen sein.
Irgendwo in Russland hat man Eine belgische Telco-Bude hat dem Track von 1999 nun ein Video aus dem Jahr 2019 auf den klingenden Leib schneidern lassen. Und das passt. Finde ich.
Kettcar, der alte Kumpel, kündigen doch überraschend eine neue EP an und lassen uns mit „Palo Alto“ schon mal reinhören. Man singt über schon fast vergessene Zeiten und das man trotzdem den Kopf nicht in den Sand zu stecken gedenkt. Solange es Streichhölzer und Benzinkanister im Kampf gegen Algorithmen gibt. Schöner Song, sehr schöner Song. <3
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Die neue EP „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)“ erscheint am 15. März 2019 in digitaler Form. Ab dem 17.05. ist die EP dann auch physisch auf 10″ Vinyl erhältlich. Vorbestellt werden kann die EP ab sofort bei Grand Hotel van Cleef.
Neben „Palo Alto“ wird die EP vier weitere Songs haben – und man hat sich Unterstützung geholt.
Auf „Scheine in den Graben“ erhält die Band gesangliche Unterstützung von Schorsch Kamerum, David Frings von FJØRT und Adam Angst sowie im letzten Refrain von Jen Bender (Großstadtgeflüster), Bela B, Jörkk Mechenbier (Love A), Sookee, Felix Brummer (Kraftklub), Marie Curry (Neonschwarz), Gisbert zu Knyphausen und Safi. „Notiz an mich selbst“ ist klassisch Kettcar, ein Essay über Kunst, Moral und Ideale. „Natürlich für alle“ zeigt Kettcar ungewohnt Synth-orientiert, während der Text beleuchtet ob sowas wie „kritischer Konsum“ überhaupt möglich ist. „Weit draußen“ erzählt die unglaublich berührende Geschichte einer Mutter, die mit ihrem behinderten Sohn weit, weit weg zieht um den ständigen Mitleidsbekundungen zu entfliehen.
Heute ist Dende-Day, denn der gute Mann hat endlich sein Album „Da nich für!“ veröffentlicht, das ich seit einer Woche schon in Dauerschleife höre. Für mich jetzt schon eins der besten Alben des Jahres – und ich glaube nicht, dass 2019 in Sachen HipHop noch was drüber gehen wird. Wahnsinnig gut, sehr politisch und wie immer im Umgang mit Sprache, den ich so keinem anderen zutraue. Wie unfassbar grandios bitte ist „Nochn Gedicht?!“
AzudemSK ist „Blessed in Dreck“, im Februar 2019 erscheint damit über HHV endlich das neue Solo-Album nach „Bis das Leben applaudiert“. Features kommen von Lord Folter & Pöbel MC. Die 12 Produktionen stammen von 12 Produzenten, u.a. Orange Field, B-Side, Flitz&Suppe, Pavel und Spaze Windu. Die Cuts liefern Mighty Maigl, DJ Robert Smith und Educut. Mix- & Mastering von B-Side. „Blessed in Dreck“ ist erhältlich als Gatefold 2LP, CD, Tape sowie digital. Zusätzlich erscheint die erste Single „Sick & Tired Pt. 2″ auch auf 7“.
Hatte ich hier schon mal in der Single-Comic-Version, gibt es aber nun auch als halboffizielles Video ohne Cartoon, mit diesen unsäglichen Kopfhörern und mit den zwei Homies. Ich lieb’s. Sehr. Und hab in den letzten Monaten womöglich auch deshalb kaum einen anderen Song so oft gehört wie diesen.
Ich bin noch nicht soweit, aber einige von euch sollten sich den wohlverdienten Feierabend heute schon erarbeitet haben. Für diesen haben Grossstadtgeflüster einen Song geschrieben, der so dolle daherkommt, dass ich den nur an einem Feierabend an einem Freitag bringen kann, also jetzt. Und: das Video ist ziemlich geil.
„Feierabend“ ist die erste Single vom neuem Album „Trips & Ticks“, das am 12.07.19 erscheinen soll.
Ein zweiter Vorgeschmack auf das, was Dende mit dem nächsten Album liefern wird. Läuft hier seit Freitag in Heavy Rotation, weil sehr geil. Beat kommt von Kitschkrieg.
Die Antifaschistische Hardcore-Kombo What We Feel hat sich FSF Gassenhauer „Komplett im Arsch“ vorgenommen und eine russische Version davon eingespielt, die schon im Februar auf der Split-LP All Against All bei Audiolith veröffentlicht wurde. Nun also auch mit offiziellen Video. Und klar funktioniert „Komplett im Arsch“ auch auf Russisch.
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