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Schlagwort: Social Media

Internet-Gold: die Hunde der Hood mögen den UPS-Mann

Vor zwei Tagen postete Redditor ARWisHere dieses Video, welches den UPS-Lieferanten des Viertels dabei zeigt, wie die Hunde aus der Nachbarschaft mit ihm am Schmusen sind.

Einen Tag später dann landet auf reddit dieses Selfie jenes UPS-Lieferanten. Internet, ey <3!

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Foodoraboi macht den Sack zu und lässt eine Lesung seiner Tweets da

Ich bin Foodoraboi auf Twitter gefolgt, seit dem er dort irgendwann mal wie auf dem Nichts auftauchte. Er verschaffte einem einen humoristischer Blick auf die Ernsthaftigkeit eines Kurierfahrers, der Essen liefert. Einen Blick darauf, von dem wir alle Teil sind. Meistens auf der Seite der Bestellenden.

Keine Ahnung, was der Mann jetzt macht, aber er hat geschrieben, dass es den Foodoraboi nicht mehr gibt.

Vielleicht hat er die Fresse voll vom Kurierfahren, womöglich macht er jetzt einfach was anderes. Zum Abschied aber hat er eine Lesung von sich ins Netz gepackt, die viele seiner Tweets zusammenfasst.


(Direkt-Mp3)

Würde fünf Euro geben. Mindestens. Trotz der Aufgeregtheit.

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Tüp macht aus seinem Schuppen im Hinterhof auf TripAdvisor das höchst bewertete Restaurant in London

Falls ihr euch bezüglich auf gutes Essen auf irgendwelche Rating-Dinger im Netz verlassen solltet: auch das kann in die Hose gehen. Weil es manipulierbar ist, wie Oobah Butler gerade auf Tripadvisor bewiesen hat. Der nämlich hat dort aus seinem Hinterhof mal eben ein Restaurant gemacht, ein paar Fotos hochgeladen, die aus Rasierschaum und Bleichtabletten bestanden, sie als Essensfotos verkauft, und die ganz Kiste per Fake-Accounts auf Tripadvisor bewertet. Mit der Nummer ist sein nicht existierendes Restaurant just auf der best bewertesten Tripadvisor-Rating-Position für Restaurants in London gelandet: I Made My Shed the Top Rated Restaurant On TripAdvisor. Nur mal so.

Und irgendwann fragten die Leute halt auch nach. Butler nickte:

Emails? I check my computer: tens of “appointment” requests await. A boyfriend tries to use his girlfriend’s job at a children’s hospital for leverage. TV executives use their work emails.

Seemingly overnight, we’re now at #1,456. The Shed at Dulwich has suddenly become appealing. How?

I realise what it is: the appointments, lack of address and general exclusivity of this place is so alluring that people can’t see sense. They’re looking at photos of the sole of my foot, drooling. Over the coming months, The Shed’s phone rings incessantly.

(via Kottke)

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Scheidender Twitter-Mitarbeiter löscht den Account von Donald Trump

Letzte Nacht war für elf Minuten der Twitter-Account von Donald Trump verschwunden. Die Welt atmete kurz auf und dachte schon, dass doch noch alles irgendwie gut werden könnte. Eine kurze Hoffnung nur, denn dann war der Account samt der pöbeligen Tweets wieder da. Twitter begründete das Verschwinden anfänglich mit einem „menschlichen Fehler“ – und stellte später klar, dass ein das Unternehmen verlassender Mitarbeiter an seinem letzten Tag den Account von Trump einfach gelöscht hatte.

Womöglich dachte der sich: „Am letzten Tag mal die AGB durchsetzen hier, keinen Bock mehr auf die Scheiße von dem Tüpen“. Not All Heroes Wear Capes. Mann der Woche!

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Shahak Shapira sprayt nicht gelöschte Hass-Tweets vor die deutsche Twitter-Zentrale

Man kann darüber diskutieren, ob das ein Weg sein kann, Hass im Netz einzudämmen. Ob es einer der richtigen Wege sein kann. Man kann sich auch fragen, warum Twitter es bis heute nicht schafft, Dreck wie diesen einfach zu löschen, oder wenigstens darüber, warum sie keine Auskunft darüber geben, warum sie es nicht tun. Und man kann durchaus radikale Wege gehen, um das in eine öffentliche Diskussion zu ziehen. Shahak Shapira hat einen solchen Weg gewählt. Vor der deutschen Twitter-Zentrale in Hamburg. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das bei Twitter angekommen sein könnte.


(Direktlink, via René)

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