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Schlagwort: Space

Das zweitgrößte Radioteleskop der Welt ist zusammengebrochen

Bei Arecibo in Puerto Rico hing bis vor drei Tagen das zweitgrößte Radioteleskop der Welt mit seinen 900 Tonnen an einer Stahlseilkonstruktion. Diese wurde den Anforderungen des Gewichtes offenbar nicht mehr gerecht, denn sie ist in sich zusammengebrochen.

Am 20. August und 6. November 2020 beschädigten gerissene Stahlseile der Plattformaufhängung den Teleskopreflektor schwer. Nach dem ersten Seilriss wurde noch eine Reparatur angestrebt. Die Festigkeitsanalyse ergab jedoch eine für Reparaturarbeiten zu hohe Gefahr des Weiterreißens. Die National Science Foundation beschloss daher die Stilllegung des großen Teleskops. Am 1. Dezember 2020 versagten weitere Seile und die 900 Tonnen schwere Instrumentenplattform stürzte 137 Meter in die Tiefe auf die Reflektorschale, was zur völligen Zerstörung des Teleskops führte.


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Sounds from Around the Milky Way

Die NASA hat Aufnahmen der Milchstraße in Sound übersetzt. Ich finde diese Umsetzung etwas halbgar, mag die Idee aber trotzdem sehr und liebe Ambient ja sowieso sehr.

A new project using sonification turns astronomical images from NASA’s Chandra X-Ray Observatory and other telescopes into sound. This allows users to „listen“ to the center of the Milky Way as observed in X-ray, optical, and infrared light. As the cursor moves across the image, sounds represent the position and brightness of the sources.

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Der Geruch des Weltalls in kleinen Flaschen: Eau de Space

Als Ostler kenne ich zwar den so oft zitierten Geruch des Westens, aber trotzdem nicht den des Weltalls. Dort soll es nach einer Mischung aus Schießpulver, gebratenem Steak, Himbeeren und Rum riechen, wie Nasenzeugen mitteilen. Die NASA hat schon im Jahr 2008 den Chemiker Steve Pearce engagiert, um den Duft des Weltalls für uns Erdbewohner in kleine Flaschen zu füllen. Aktuell kann man sich eine davon für 15 Dollar per Kickstarter sichern und ich bin ganz kurz davor. Vielleicht riecht das Weltall ja noch viel besser als damals der Westen.


(via Nag on the lake)

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Zehn Jahre Sonnenaktivität in einem Zeitraffer von 61 Minuten

Die NASA hat mal eben ein Timelapse veröffentlicht, dass die Aktivität der Sonne der letzten 10 Jahre zeigt. Dafür haben sie 425 Millionen Einzelaufnahmen zusammengesetzt. Da sag ich mal wow.

As of June 2020, NASA’s Solar Dynamics Observatory — SDO — has now been watching the Sun non-stop for over a full decade. From its orbit in space around the Earth, SDO has gathered 425 million high-resolution images of the Sun, amassing 20 million gigabytes of data over the past 10 years. This information has enabled countless new discoveries about the workings of our closest star and how it influences the solar system.


(Direktlink, via Nag on the lake)

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Durch Transparenz: Visualisierung des Treibstoffverbrauchs von Trägerraketen

Irgendwie ja logisch, dass ein Großteil des Volumens von Trägerraketen dafür genutzt wird, Treibstoff zu bunkern. Da brauchen die ja so einigen von. Wie viel aber tatsächlich war mir bisher nicht bewusst. Durch diese Visualisierung aber, die verschiedene Trägerraketen transparent darstellt, wird der Verbrauch ziemlich anschaulich. Und ja, die Dinger sind totale Schluckspechte.

Rot zeigt Kerosin, orange flüssigen Wasserstoff und blau = flüssigen Sauerstoff.


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