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Schlagwort: Techno

Groove Podcast 272: Tim Engelhardt

Der aktuelle Groove Podcast kommt von dem großartigen Tim Engelhardt, bei dem einfach immer alles gut klingt und verdammt tanzbar ist. Tanzen fällt aktuell ja aus, aber hören und dran erfreuen geht natürlich trotzdem ohne weiteres. Rauf aufs Rad und ab dafür.

Tracklist:
01. Tim Engelhardt – Third Place
02. Tim Engelhardt – Sun
03. Tim Engelhardt – Out Of Here
04. Tim Engelhardt – What Drives Us
05. Tim Engelhardt – Idiosynkrasia
06. Bantwanas – In Silence (Tim Engelhardt Remix)
07. Shiffer – Chaos in Cosmos
08. Siopis – Unconditional
09. Matthew Dekay – Heimreise
10. Alma – Fear Of Opacity (Tim Engelhardt Remix)

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Doku: Techno, Tanz und Tiergeräusche

Sehenswerte Doku über Pantha du Prince und Dominik Eulberg und ihre Leidenschaft für die Natur und die Musik.

Eine fairere, friedlichere Gesellschaft – das war auch die Idee der Technobewegung: Love, Peace, Unity. „Es wird immer gesagt, Techno ist reiner, stumpfer Hedonismus“, so Eulberg. „Das hat keine Funktion. Aber das stimmt gar nicht. Es geht darum, einem System zu entfliehen, wo die Menschen instinktiv, in ihrem tiefsten Nukleus, spüren: Es ist nicht gesund, und es ist nicht nachhaltig. Im Techno sind alle Menschen gleich. Das Gemeinwohl wird viel mehr zelebriert.“ Und Pantha du Prince sagt: „Diese Momente, die man aus dem Club kennt, erlebe ich meistens so, dass wir das alle erleben und nicht ich als Singularität, sondern quasi als etwas Geteiltes. Ich kann mich dann, und ich glaube, da kommen wir auch wieder zurück zu den Bäumen, ich kann dann sagen: ‚Ich habe das erlebt.‘ Aber ich kann auch sagen: ‚Wir haben zusammen diesen Moment erschaffen.'“


(via Progolog)

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90s Techno Blind Test

Neue Episode der Electronic Beats Reihe „Blind test“, für die sich immer höchst kompetente DJs hinsetzen und durch Klassiker hören, ohne das ihnen gesagt wird, was sie da hören. Und dann dürfen sie selber darauf kommen, was meistens erstaunlich gut funktioniert. Hier mit Technoproduktionen aus den 1990er Jahren. Und bei diesem „Circus Bells“ Hardfloor Remix hat es mich gerade nicht wenig gekickt. Hach ja…


(Direktlink, via Rave strikes back)

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Doku: Loveparade – Als die Liebe tanzen lernte

Eigentlich ist das Thema hier so gut wie durch, alle Geschichten sind erzählt und auch in dieser Doku dürfte es wenig neue Infos und oder Erinnerungen geben und trotzdem besuche ich gerade nochmal gedanklich die Orte meiner späten Jugend. Das E-Werk, der Tresor, der Bunker. Mir fehlt hierbei das alte Matrix, das damals der mir liebste Club von allen war, wenn auch nur kurz. An meiner ersten Loveparade nahm ich 1993 teil. Ich kam gerade erst aus London und dachte es sei eine gute Idee, meine dort neu gekauften 9-Loch-Martens einzulaufen. War es nicht. Irgendwann bluteten mir die Füße, tanzen gingen wir danach dennoch. In der Halle Weißensee. Ich trank zum ersten Mal Pfirsisch-Eistee und erwartete alles vom Leben. Wirklich alles. Das blieb ein paar Jahre so und erfüllte sich regelmäßig. Es gab keine Grenzen mehr, dort ganz besonders deutlich spürbar. Verrückte Zeit und die vielleicht beste meines Lebens. Dem Techno blieb ich ihm und er mir treu. Bis heute. Die Loveparade interessierte mich ab Ende der 1990er nicht mehr sonderlich. Dann kam Psytrance, der nochmal alles veränderte.

Hier ein kleiner Rückblick mit den damals jungen und heute stark angegrauten Protagonisten. Ich hol‘ mir mal eben einen Pfirsich-Eistee. Ohne Zucker. Klar.

Es war die größte Party aller Zeiten: 1999 tanzten 1,5 Millionen Menschen auf den Straßen von Berlin. Angefangen hatte die Loveparade mal mit nur 75 Menschen. Die Geschichte der Loveparade – bis zu ihrem unglücklichen Ende in Duisburg.

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Rennrad fahren und Techno ballern

Bin heute nach dem ersten Tag Homeoffice jobbedingt so einige dutzend Kilometer mit dem Rad durch Potsdam-Mittelmark gefahren und habe morgens überlegt, welchen Mix ich mir dafür in die Ohren packen würde. Hab dann recht spontan auf das B2B von Judith van Waterkant x El Batos geklickt, weil du bei Judith eigentlich eh nie was falsch machen kannst. Und dann dauert der Mix eine Weile, bricht alles auf und geht richtig ab. Auch mit dem, was wir vor Oliver Koletzki mal „Elektro“ nannten. Treten, treten, treten. Hin und wieder lächeln, Bock aufs Tanzen. Weiter treten, weil tanzen ja gerade halt irgendwie ausfällt. Geiles Ding. Fahr ich Morgen glatt nochmal drauf.


(Direktlink)

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30 Jahre Ambient zusammengefasst in vier Stunden: Jeff Chill – The Third planet, 4 h 00 ambient-techno mix (1989-2019)

Jeff zieht mal wieder durch und fasst in einem vierstündigem Mix 30 Jahre Ambient in einer großartigen Playlist zusammen: Keep calm and listen to ambient.

One reason why ambient-techno of the early ’90s ambient/techno releases stands out as having a strong sense of the quirkily creepy in its own particular way, is the way it uses contrasting samples of a child quaveringly saying, „We had a dream last night,“ followed by a rougher sample saying, „We had the same dream,“ giving a track like the Third planet an unsettling feeling.

Weather it uses a good dancefloor sharpness to it even as or sneaky odd drones and samples through the mix, extraterrestrial themed, or SF samples from 2001, Blade runner, DJing this music will mostly, though, things continue on a deliciously unnerving pace throughout, gentle enough to go down easy but still just off enough to ensure you can’t call this new age folderol for the rave generation.


(Direktlink)

Tracklist:
1. The Martian Chronicles
2. Biosphere – The Third Planet
3. Thomas P. Heckmann – Raum2
4. The Orb – Plateau
5. Spacetime continuum – Archaic revival
6. Monolake – Void
7. Spacetime continuum – Transmitter
8. Richard H. Kirk – The Number of magic
9. The Shamen – Scientas (Irresistible Force remix)
10. The Shamen – Re-iteration (FSOL remix)
11. Hex – Hommonculus
12. Hydrosphere – Nebula
13. Morganisitic – In the shadow
14. Solar Quest – Singtree
15. Aphex Twin & Brian Eno – Rhubarb & Villages
16. Slowdive – In my mind (Reload remix)
17. µ-Ziq – Ethereal Murmurings
18. Boards of Canada w/ Rakim
19. Aleksi Perala – Escort
20. Sun electric – O’locco remix
21. The Arc – Something wonderful
22. Sven Vath – Sensual enjoyments
23. The KLF – Madrugada Eterna (Acid house edit)
24. FSOL – Papua New Guinea (Andrew Weatherall mix)
25. Leftfield – Fanfare of life
26. The 7 th plain – Millentum
27. Mouse on Mars – Frosh
28. 808 State – In yer face (Bicep remix)
29. Solar Quest – Acid Eye
30. Choice – Acid Eiffel
31. Robert Leiner – Aqua viva
32. Bandulu – Close ups
33. Derrick May – R-theme
34. Aril Brikha – Groove la Chord
35. Terence McKenna – Reclaim your mind
36. Bitstream – Crab Nebula
37. Ludwig A.F. Röhrscheid – Velocity
38. Jam & Spoon – Age of love (Luke Solomon remix)
39. Golden girls – Kinetic (David Morley mix)
40. Reload – Peschi
41. Nail – Cassioppeia
42. Nebula II – Bonsai Paradise
43. Aphex twin – Rhubarb (Child mix)
44. Skez – Reclaim your mind
45. Reload – Amenity

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Das KFMW Adventskalender Neujahrsspezial #01: Erosive – Brocken English

So. Wie angekündigt hier ab jetzt die erste Mix-Serie des neuen Jahrzehnts. Und konsequenterweise mit kompromisslosem Techno, der direkt Ärsche tritt. So mit Bämm und mit jeder Menge Boom. Erosive bittet zum Tanz und darum, sich den Tritt in den Arsch direkt bei ihm abzuholen. Und dann trifft der halt. Auf den Punkt.

Begrüßen wir das neue Jahr und das neue Jahrzehnt mit einem formidabelen Techno-Mix aus Brandenburgs Landeshauptstadt. Besser kann man so ein Ereignis eigentlich kaum begrüßen, finde ich. Aber man kann sehr gut dazu tanzen. Zwei Stunden, 45 Tracks, Techno. Wat willste mehr? Mir fällt dazu nicht wirklich viel alternatives ein. Tanzt!

Keine Ahnung, wie ich das hier heute noch toppen kann, aber vielleicht ist das später nicht mehr wichtig – und ich versuche mein Bestes.


(Direktlink)

Style: Techno
Lenght: 02:06:48
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1 Benjamin Damage – Hrm Tx [50WEAPONSCD18]
2 Albert Van Abbe – Ostinato 02 [Trolldans003]
3 Lara Kills – Sleepstart [IF? RECORDS]
4 SNTS – S7 [SNTS]
5 Shifted – A Way Beyond [DRFT002]
6 Dubiosity – Juxtaposed [PRRUKWHT009]
7 Tym – What The Fucks Your Problem [Krill Music]
8 Claudio PRC & Reggy van Oers – Field I [Telemorph001]
9 Merino – In Your Eyes [SEMANTICA110]
10 CNCPT – 002.4 [Brenda002]
11 Patrick Siech – 1133 [PRBL007]
12 Dustin Zahn & Edit Select – Tunnels (Dub Tool) [Enemy020]
13 Lewis Fautzi & Nuklear Default – Sinister [Soma375d]
14 Ellen Allien – Love Distortion (Edit1) [BPX002]
15 Keith Carnal – Backstage Gathering [ARTSCORE005]
16 Pfirter – Erosion 2[CLR 081]
17 Volte Face – The Otherwise Central Zone [K003]
18 Refracted – Polar Creatures [SUBL007]
19 Reeko – The Guest [MD13]
20 Luigi Tozzi – Faunus [MMV002]
21 Luke Slater – Love (Marcel Dettmann’s Black Gloves Remix) [MOTELP05]
22 Lewis Fautzi – Default (Oscar Mulero Remix) [WU45]
23 Pris – Margaux [Unbeknown01]
24 Rrose – 23 Lashes [EAUX291]
25 Rommek – Grey Wacke [BP052.1]
26 Ritzi Lee – Something Behind The Smoke [MordH004]
27 Sawf – Sfika [TPT044]
28 Seleccion Natural – Hox Genes [POLEGROUP50]
29 Tensal – Cause 2 [POLEGROUP039]
30 Vatican Shadow – Remember Your Black Day [HOS-399LP]
31 Vertical Spectrum – Parallel Horizon [NST150]
32 ROD – Screw Democracy [KLOCKWORKS15]
33 Reggy van Oers – TRC02 (Developer Remix 1) [Affin 012 LTD]
34 Echologist vs Matrixxman – Freeway [PRRUKBLKWHT]
35 Claudio PRC & Reggy van Oers – Field 2 [Telemorph001]
36 Christian Wünsch – Emission Lines [POLEGROUPBOX01]
37 Inland – 2122 [COUNTER011]
38 Antonio Ruscito – Trance 3017 [EDITSELECT32]
39 Edit Select & Shifted – A38 [NNN01]
40 Christian Wünsch ‎- Gamma [SEMANTICA57]
41 Kas:st – Endless Exodus (Takaaki Itoh Remix) [INFORMA012]
42 Keith Carnal – Van Gogh [SEC002]
43 Mørbeck – Mint [CODEISLAW017]
44 SSTROM – Damm [ROSTEN5]
45 Lewis Fautzi & Nuklear Default – Anti-Cake [Soma375d]

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303 + 808 + 909 = 2020

Und das tatsächlich. Ich erwarte fürs nächste Jahr und fürs damit kommende Jahrzehnt ziemlich viel Acid und jede Menge Trance. Und auch wenn nicht, wird 2020, rein mathematisch das Techno-Jahr schlechthin.
(via CDM)

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