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Schlagwort: Verkehrswende

Der ADAC empfiehlt seinen Mitgliedern, mit dem Rad zu fahren

Angesichts der gestiegen Energiepreise empfiehlt Deutschlands größter Autofahrerlobbyist seinen Mitgliedern, das Auto mal stehen zu lassen und „zum Bäcker mit dem Fahrrad anstatt mit dem SUV“ zu fahren, so ADAC-Präsident Christian Reinicke. Und weiter: „Für viele Kurzstrecken ergibt die Autofahrt keinen Sinn. Bei anderen Strecken kann man auch mal den ÖPNV nutzen“. Vielleicht friert jetzt die Hölle zu.

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Berliner Friedrichstraße lebt ohne Autoverkehr auf

(Foto: Kasman)

Kurze Durchsage an jene, die immer behaupten, dass das Vertreiben von Autos aus den Innenstädten, die Innenstädte vom Leben befreien würden: Nein. Datenerhebungen aus der Berliner Friedrichstraße, für die ja auch genau das behauptet wurde, ergeben, dass der Publikumsverkehr trotz Corona um 65 % gestiegen ist. Keine fahrenden und parkenden Autos macht in diesem Fall demnach mehr menschliches Leben. Und jetzt bitte andere Städte auch so.

Mitte September 2020, gut zwei Wochen nach Einführung des Autoverbots, wurden in diesem Teil der Friedrichstraße pro Tag im Durchschnitt 9026 Menschen gezählt. Ein Jahr später, im September 2021, wiesen die Daten von What a Location dort täglich 9084 Menschen nach. Im März 2022 war ein weiterer Zuwachs festzustellen: Vorige Woche waren es 9781 Menschen pro Tag – im Vergleich zu Juni 2020 ein Anstieg um 65 Prozent.

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Hannover: Anwohner klagt gegen Fahrradstraße und gewinnt – Stadt streicht Parkplätze

(Foto: AKrebs60)

Das hatte sich der klagende Anwohner wohl anders vorgestellt. Gewonnen hat er zwar, genutzt hat es ihm wenig, denn um die Fahrradstraße Fahrradstraße sein zu lassen, hat die Stadt Hannover einfach mal eben Parkplätze gestrichen. Ich musste lachen. Das freut ganz sicher auch die Parkplatz nutzenden Nachbarn.

Daher reagierte die Stadt anders, als es sich der Kläger und weitere Anwohner erhofft hatten: Statt den Status der Fahrradstraße zu streichen oder in Berufung zu gehen, strich das Tiefbauamt einfach die Parkplätze, die für beengte Verkehrsverhältnisse gesorgt hatten: Ein Nebeneinanderfahren mit dem Velo, wie es gesetzlich bei Fahrradstraßen eigentlich vorgesehen ist, war nicht möglich, wenn Radfahrern Kraftfahrzeuge entgegenkamen.

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Elon Musk fixed traffic 🤡

Es ist halt egal ob nun Autos mit Verbrennungsmotoren die Städte verstopfen oder/und die mit E-Motoren. Die ändern halt auch am eigentlichen Problem der Autos so gar nichts, auch wenn sie vielleicht ein besseres Gefühl bei den Fahrenden machen.


(Direktlink)

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In München haben Klimaaktivisten Luft aus SUV-Reifen gelassen

In der Münchener Maxvorstadt sind letzte Nacht ein paar Leute unterwegs gewesen und haben zum Nikolaus die Reifen von mehreren SUV von ihrer Luft befreit. Gruss vom Krampus. „Der Krampus hat Dein Auto temporär inaktiviert!!“ Hihi.

Indymedia:

Direkt an die SUV-Fahrer schreiben sie: „Auch beim Parken verbraucht Deine Karre zu viel Platz. Platz, der uns allen fehlt.“ Nun werden Anzeigen wegen Sachbeschädigung geprüft. Die Reifen seien aber nicht zerstochen worden, teilte die Polizei mit: Die Luft sei durchs aufgedrehte Ventil entwichen.

Das dürfte als Sachbeschädigung nicht sonderlich viel hergeben, aber ich bin da kein Experte. Aber Luft aus Autoreifen lassen, da brennen die Kartoffeln mal so richtig an. Warum machen wir das eigentlich nicht alle jeden Tag so?

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Euro Night Sprinter Netzvision 2030+

Um innereuropäisch den Kurzstreckenflugverkehr zu mindern oder gar überflüssig zu machen, haben die Grünen eine Vision entwickelt, die es im besten Fall möglich machen soll, im Jahr 2030 ganz Europa mit einem Netz von Nachtzügen erreichen zu können. Finde die Idee extrem gut und hoffe, dass das so tatsächlich realisierbar sein könnte. Und dann auch bitte zu Preisen, die das Fliegen tatsächlich überflüssig machen könnten.

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