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Schlagwort: WWII

In Farbe: als die Alliierten 1945 nach Berlin kamen

Neue Farbaufnahmen von Chronos History, die in überraschend guter Qualität die Tage nach der Befreiung Berlins durch die Alliierten zeigen. Sehr wahrscheinlich stammen sie von einem us-amerikanischen Soldaten.


(Direktlink)

0:00 Driving on the German Autobahn in direction to Berlin
0:50 Entering the US Berlin District
1:00 Picture of Stalin, Roosevelt and Churchill
1:15 Soviet soldiers marching, probably on Straße des 17. Juni in direction of the Siegessäule
2:40 German refugees pulling carriage
2:56 Trümmerfrauen „rubble women“ at work
3:25 destroyed Reichstag
4:15 US military visiting the Neue Reichskanzlei
5:40 Berliner S-Bahn
5:56 Olympia Stadion (olympic stadion)
6:59 Olympic swimming pool
8:11 American Beach Club / Amerikanisches Strandbad
8:52 Trümmerfrauen „rubble women“ at work
9:34 Galopprennbahn Hoppegarten
13:37 US military playing golf

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Englische Touristen zur Bombenentschärfung in Berlin

Welch Ironie der Geschichte, dass das dann gestern auch ausgerechnet am 20. April stattfand. Die wahrscheinlich ungewollte Nachhaltigkeit der britischen Bomben setzt so auch heute noch immer wieder historische Akzente. Gar nicht mal so schlecht.

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Kind bringt Weltkriegsbombe mit in Kita

(Foto: Polizei Südhessen)

In Darmstadt hat ein Kind nach einem Waldausflug einen Gegenstand mit zurück in die Kita gebracht, der sich später als Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg herausstellte. Dort hatte es den „merkwürdigen Gegenstand“ in ein Regal gelegt. Erzieherinnen entdeckten ihn dort und riefen die Polizei. Der Kampfmittelräumdienst transportierte die Bombe ab.

Da soll sich noch mal jemand darüber aufregen, dass Kinder ihr Spielzeug mit in die Kita bringen.
(via Unglaubliche Geschichten)

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31 Filmrollen aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und entwickelt

Dass ich Fan des Rescued Film Project bin, schrieb ich hier schon mal auf. Die haben jetzt 31 recht gut erhaltene Filme entdeckt, die in den Jahren des Zweiten Weltkriegs von einem amerikanischem Soldaten mit Motiven gefüllt wurden – und diese entwickelt.

Aufnahmen, die bis dahin noch niemals ein Mensch zu sehen bekam. Superspannend, finde ich.


(Direktlink)

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Eine Lange Nacht über Fredy Hirsch – Der stille Held von Auschwitz


(Foto: ArthurMcGillCC BY 3.0)

Wieder eine sehr hörenswerte Lange Nacht vom Deutschlandfunk.

„Sowohl in Theresienstadt als auch in der Hölle von Auschwitz gelang es dem klugen und unerschrockenen Humanisten Fredy Hirsch, Haltung und Anstand zu bewahren und sich für Gerechtigkeit und Menschenwürde einzusetzen.

In Auschwitz versuchte er, den jüngsten Häftlingen in einem von ihm der SS abgerungenen und eingerichteten Kinderblock den grausamen KZ-Alltag ein wenig zu erleichtern. In diesem Schutzraum konnten sie betreut spielen, singen und lernen. Sketche und Theaterstücke kamen zur Aufführung. Über fast preußisch strenge Sport- und Ordnungsmaßnahmen gelang es dem auf Sauberkeit und Hygiene bedachten Pädagogen, die seelischen und physischen Widerstandskräfte der Kinder zu stärken.“

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/01/28/lange_nacht_ueber_fredy_hirsch_dlf_20170128_2305_d2388df3.mp3]
(Direkt-MP3)

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Holocaust-Doku: Night Will Fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen

Bildschirmfoto 2015-01-27 um 14.39.06

Vorhin schrieb ich: „Letzte Nacht lief im Ersten eine Doku über “Night Will Fall”, einem Film-Projekt Alfred Hitchcocks, mit dem er versuchen wollte, die unbegreiflichen Grausamkeiten des Holocaust irgendwie darzustellen. Ich habe die gesehen und sowohl mein Magen als auch mein Herz wollten mich danach nur schwer schlafen lassen.“

Nun ist die Doku doch online und kann hier noch bis zum 03.02.2015 in der ARD Mediathek gesehen werden. Sie lief allerdings neulich schon auf arte und wird dort übermorgen, Donnerstag, 29. Januar um 01:25 Uhr, noch mal wiederholt. [Triggerwarnung: Alles!]

Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen

Bei ihrem Vorstoß über Europa entdecken die Alliierten 1945 die ersten Konzentrationslager. Aus dem Entsetzen über das Bild der Grausamkeiten entsteht das Bedürfnis, alles zu dokumentieren. Britische, amerikanische und russische Kamerateams beginnen mit ihren Aufnahmen. Renommierte Regisseure wie Alfred Hitchcock und Billy Wilder werden beauftragt, aus dem Rohmaterial schonungslose Dokumente der Todeslager zu erschaffen. Als Teil der Psychologischen Kriegsführung sollen die Filme der deutschen Bevölkerung gezeigt werden.

Doch während die Amerikaner rasch mit einem kurzen Film an die Öffentlichkeit gehen, verzögert sich die Fertigstellung des britischen Films von Alfred Hitchcock. Und es ändern sich die politischen Vorzeichen. Unter dem Eindruck des beginnenden Kalten Krieges und der Wiederaufbaupläne für die westdeutschen Sektoren scheint es plötzlich nicht mehr opportun, die westdeutsche Bevölkerung nachhaltig mit ihren eigenen Verfehlungen zu konfrontieren. Der Film landet unvollständig in den Archiven, eine Filmrolle gilt bald als gänzlich verschollen.

Nach jahrelangen Recherchen und neu aufgetauchtem Material ist es dem Imperial War Museum nun gelungen, den Hitchcock-Film vollständig zu rekonstruieren. Er wurde im Rahmen der Berlinale 2014 erstmals öffentlich in Deutschland aufgeführt. Der Dokumentarfilm „Night Will Fall“ zeigt die Wiederherstellung des Hitchcock-Films mit den verantwortlichen Experten – und rekonstruiert zugleich mit Hilfe von Zeitzeugen – ehemaligen Lagerinsassen ebenso wie ehemaligen Soldaten und Kameraleuten – die Befreiung der Konzentrationslager 1944/45: Ungesehene Bilder und unerzählte Geschichten über eines der dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts.
(Arte)

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