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Warner Bros. möchte nicht, dass Greenpeace mit Musik von Warner auf die Sauereien von Shell hinweist

[Update] Auch auf Vimeo wurde das Video mittlerweile gelöscht. Die schlecht- bis gar nicht bezahlten Praktikanten bei Warner Bros. scheinen Überstunden zu schieben. Zum Zwecke dessen:

Bildschirmfoto 2014-07-12 um 01.16.24 Bildschirmfoto 2014-07-11 um 15.42.36


(Direktlink, via René)

Lego arbeitet schon länger mit dem Ölkonzern Shell zusammen. Greenpeace hat vor ein paar Tagen mit einem sehr eindringlichen Kurzfilm darauf hingewiesen und hat darauf spekuliert, das Lego diese Geschäftsbeziehung auch mal überdenken könnte. Und zwar mit einer Arktis und den dort Lebenden, die allesamt im Öl ersaufen. Gebaut wurde diese Landschaft aus Lego. Lego allerdings mag seine Koop mit Shell eher nicht überdenken. Klar. Jetzt aber schaltet sich Warner Bros. Entertainment ein und lässt diesen Clip wohl wegen eines Urheberrechtsanspruchs auf Youtube löschen. Der hier benutze Song, „Everything Is Awesome“, nämlich ist der Titeltrack des Lego-Movies. Die Rechte daran liegen bei Warner. So kann man unter dem Deckmantel des Copyrights eben auch Politik machen. Andere nennen es Zensur. Ist jetzt gar nicht so awesome. Ein guter Grund, das Video erst recht zu sehen.

6 Kommentare

  1. Sascha Bürk11. Juli 2014 at 16:26

    Man hätte ja auch CC-Musik nehmen können…
    Klar, dass sich Warner da sträubt, wurden sie gefragt, ob der Track dafür benutzt werden darf?

  2. Poldi Poldo11. Juli 2014 at 16:31

    genau! also selbes vid nur eben mit anderer, neuer mucke, und gut is…..

  3. Poldi Poldo11. Juli 2014 at 16:32

    Poldi Poldo,

    das war einfach mal nicht zu ende gedacht von greenpeace, ziemlich unvermögend

  4. Ronny11. Juli 2014 at 17:02

    Poldi Poldo,
    Im Gegenteil. Ich glaube, Greenpeace hat hier alles richtig gemacht. Vielleicht sogar das gerne in Kauf nehmend. ;)

  5. muck11. Juli 2014 at 17:25

    @Ronny
    Recht hast Du…
    Wenn schon Augen öffnen, dann doch richtig.
    Die Botschaft is´ einfach & einleuchtend genug…
    & wer´s jetzt verbieten will, hat seine Seite gewählt.
    Bleibt zu hoffen, dass diese Pappnasen demnächst die Besiedlung des Mars umgesetzt bekommen, um wenigstens ihren Kindern einen Platz im Sonnensystem zu sichern.

  6. Katinca12. Juli 2014 at 03:21

    Ich würde sovat soweit gehen, das diese „zensur“ von greenpeace ganz berechnend mit einkalkulierte strategie war…. So erreicht dieses thema die bestmögliche aufmerksamkeit und vor allem weckt das video nun die neugierde jener, die es nicht kennen.
    Es hält die diskussion am leben ;-)

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