Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Über 800 U-Bahnen, die Jazz spielen: Trainjazz

Das ist ein bisschen kakophonisch, aber die Idee irgendwie auch ziemlich cool: Trainjazz.

Every dot is a real subway train. Eight hundred of them, give or take, form a small jazz combo (walking bass, piano, sax, vibes, brushes) that has been playing without pause for over a hundred years. On the platforms they are hot, screaming, full of complaint. This is the music inside the noise.


(via MeFi)

Einen Kommentar hinterlassen

Browser-Game: MapTap

Ich war in Geographie immer recht gut, es war eines meiner Lieblingsfächer. Allerdings erschien mir die Welt aus Sicht der DDR auch irgendwie kleiner, was es einfacher machte.

Bei MapTap kann man sein Wissen darüber noch mal aktualisieren. Ganz simples Prinzip: man bekommt Orte vorgeschlagen und muss dann so nahe wie möglich mit dem Cursor drauf klicken. Wenn man zu weit daneben liegt, wird man vollgepöbelt, bekommt aber trotzdem Punkte. Das war es schon. Ich stelle fest, dass die mir damals unterrichtete Welt tatsächlich kleiner war – und in der bin ich nach wie vor ganz gut. Beim Rest eher so naja. Und damit der Tag nicht gänzlich dahin geht, gibt es pro Tag nur jeweils fünf Locations. Da bleibt noch Zeit zum arbeiten.


(via Maik)

Ein Kommentar

Wie die NASA eine Mondbasis bauen will

Gerade hat das Orion-Raumschiff „Integrity“ die Astronauten der Artemis-II-Mission zum Mond geflogen. Sie waren damit weiter von der Erde entfernt als je jemand zuvor. Wie Commander Reid Weisman in seiner Ansprache betonte, dürfte dieser Rekord nur von kurzer Dauer sein. Die Artemis-Missionen verfolgen das Ziel, die NASA zum Mond zurückzuführen: Mehr als ein halbes Jahrhundert nach Apollo sollen Menschen dort nicht nur landen, sondern dauerhaft bleiben können. Gemeinsam mit der ESA plant die NASA, bis 2033 eine permanente Mondbasis zu errichten. Ich habe in den letzten Tagen viel über den Sinn und den Unsinn dieser Missionen diskutiert und sehe, dass es dazu durchaus auseinander gehende Meinungen gibt. Mich fasziniert diese Idee dennoch.


(Direktlink, via Sascha)

Einen Kommentar hinterlassen

Lockheed Flatbed: Ein fliegender Pickup-Truck

In den 1980er-Jahren entwickelte Lockheed die Idee eines Jumbo-Jets mit offener Ladefläche, wie man sie von Pickup-Trucks kennt, um übergroße Frachten durch die Welt zu fliegen. Zusätzlich sollte ein Modul für Passagiere auf der Ladefläche Platz finden. Found and Explained erläutert, wie diese wilde Idee auf dem Papier überraschend effizient war, aber nie in Serie ging.


(Direktlink, via The Awesomer)

Einen Kommentar hinterlassen

Your Opinion, Please

Zwischen 1997 und 2007 riefen wöchentlich Hörer aus Montana bei Yellowstone Public Radio an, um respektvoll ihre Ansichten zu einer Vielzahl von Themen zu äußern. Ein Radioformat, von denen es hier in der Region auch welche gab. Würde ich mir auch für heute noch wünschen, aber wahrscheinlich passen die nicht mehr in den aktuellen Zeitgeist.


(Direktlink, via Nag on the Lake)

Einen Kommentar hinterlassen

Underground Tapes Radio 01: Matthew Herbert at A-Club, Moskau, 09.01.1999

Die Leuddies von Downtempo, Baby! haben mit Underground Tapes Radio (UTR) eine Mix-Serie gestartet, die alte Kassetten mit dem damaligen elektronischen Sound ins Heute holt. Dabei soll es weniger um Nostalgie als mehr um Kontext gehen. Den Start macht dieses Set, das kein Geringer als Matthew Herbert 1999 im Moskauer A-Club gespielt hat, wohl ohne seine Einwilligung aufgenommen, was ihm nicht ganz so gut gefiel.

This recording comes from a rare night in Moscow, at A-Club — January 1999. It survived almost by accident.

As Anton Kubikov once told me, when Herbert realized the set was being recorded, he wasn’t happy. He started pushing the low end, overloading the bass, trying to disrupt the tape. Anton, at the sound desk, carefully pulled it back. A quiet duel — artist vs tape recorder.

What remains is more than a DJ set — it’s a raw fragment of a moment when a new sound was emerging, long before the idea of digital permanence.

Einen Kommentar hinterlassen

Plattenspieler als Drumsequenzer

Graham Dunning hat im Rahmen seiner Doktorarbeit, die er „Mechanical Techno“ nannte einen Plattenspieler zu einem Drumsequenzer umgebaut, der via Midi eben mechanischen Techno spielen kann. Unten die längere technische Dokumentation seiner Doktorarbeit.

Technical video to accompany my PhD thesis: Mechanical Techno: extended turntable as live assemblage, completed between September 2022 and December 2025 at London South Bank University.


(Direktlink)


(Direktlink, via The Awesomer)

Einen Kommentar hinterlassen