Vista Shepherd hat diese akustische Perle zu Weihnachten 2025 gespielt, aufgenommen und mit dem Namen „Winter-Hustles im Wohnzimmer“ versehen. Bisschen Soul, bisschen Jazz, bisschen HipHop, bisschen Indie. Ich bin nun just genau darüber gestolpert, als der Winter sich hier endlich verabschiedet hat und die Vorboten des Frühlings durch die Gärten schleichen. Und da funktioniert das Ding auch ganz besonders gut. So gut, dass ich seit drei Tagen fast nichts anderes hören mag, während ich mit geschlossenen Augen Richtung Sonne blicke und dabei voll automatisiert lächeln muss. Wie es viele in der Stadt gerade tun. So schön!
L’Œuf électrique, französisch für das elektrische Ei, war ein futuristischer Prototyp eines dreirädrigen Elektrofahrzeugs, der von dem Industriedesigner Paul Arzens 1938 entworfen und 1942 gebaut wurde. Arzens hatte der Welt davor bereits La Baleine (den Wal) präsentiert, einen riesigen, luxuriösen Spritfresser im Art-déco-Stil. Dann marschierten die Deutschen in Frankreich ein, und Benzin wurde knapp. Arzens experimentierte dann mit der Umrüstung bestehender Fahrzeuge auf Elektroantrieb und lernte dabei einiges. Ein großes Auto kam nicht in Frage, also musste er von vorn anfangen. Sein Elektroauto musste leicht und wendig im Stadtverkehr sein. Arzens baute den L’Œuf électrique in Handarbeit aus Aluminium und Plexiglas, hielt ihn klein und versah ihn mit drei Rädern. Er nutzte die kleine Knutschkugel bis zu seinem Tod im Jahr 1990 als Privatwagen.
There I Ruined It hat hiermit mal nichts ruiniert, sondern macht mit Totos „Africa“ von 1982 einfach mal eine kleine Geographiestunde. Anstelle des Originaltextes wurde jedes Wort durch die Namen aller 54 international anerkannten souveränen Staaten Afrikas ersetzt. Ich hätte so aus dem Stand nicht alle aufzählen können.
Diese Animation von Lost In Time versucht, Pompeji in den Stunden vor dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. nachzustellen. Inwiefern das stimmig ist, kann ich nicht beurteilen. Ich war ja damals nicht dabei.
In this video, we go back almost 2000 years to explore the beautiful city of Pompeii the last hours leading up to the eruption of Mount Vesuvius in year 79 AD. We’ll go in to the gladiator arena, The Forum, see how the romans lived in their Roman Houses (Domus Romana), how they made wine and perfumes and finally the eruption.
Vor zwei Tagen neben der russischen Botschaft in Den Haag: aus Protest gegen die russische Aggression gegen die Ukraine hat der Künstler Teun Castelein vier Drehorgeln gechartert, die den ganzen Tag lang die ukrainische Nationalhymne direkt vor der russischen Botschaft spielen. Jedes Jahr kommt eine neue Drehorgel hinzu. Der Angriff liegt vier Jahre zurück, daher sind es jetzt vier Drehorgeln nun auf 120 Dezibel gepegelt sind.
Alles andere als ein stiller Protest, der kakophonisch kaum zu toppen sein dürfte, aber wenn es der Sache dient, halt einfach auch vollkommen in Ordnung.
Ein Co-op-Supermarkt in Sheffield sorgt ob seiner „wohlig“ klingenden Tiefkühltruhen regional aktuell für etwas Aufsehen. Die klingen in der Summe nämlich tatsächlich nach warmen Ambientsounds und auf reddit fragt man sich, ob das wohl so gewollt sein könnte. Alim Kheraj, der in der Nähe wohnt, war für den Guardian mal da und hat sich das genauer angehört. Vielleicht hat Warp ja Interesse einem Release…
I headed to the back of the shop and to a cluster of three freezers. This was it. The sound they were making was an unbelievable symphonic hum. I stood entranced; it was like listening to an orchestra playing underwater. I whipped out my phone and recorded.
Keine Ahnung, wo und wann diese Demo-Version eines hölzernen Sequenzers von Musical Beings zu haben sein wird, aber nice ist das Ding allemal. Und wenn die wenigsten Kids heute noch wissen, wie man Mühle spielt, geht es mit ähnlichem Material eben ans Beats basteln. „Holzspielzeug“, höhö.
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